News

Dragon Ball DAIMA enthüllt – Gokus Super-Saiyajin-4 Ursprung geändert!

Die Rückkehr von Dragon Ball im Rahmen der neuen Anime-Serie Dragon Ball DAIMA wirft eine wichtige Theorie über Son Gokus Super-Saiyajin-Transformation über den Haufen. Bislang gingen Fans davon aus, dass Goku seine Super-Saiyajin-4-Form direkt nach dem Kampf gegen Kid Boo entwickelt hatte. Eine Szene in Dragon Ball DAIMA deutete dies an – doch nun hat das Videospiel Dragon Ball Z: Kakarot dieser Vorstellung endgültig widersprochen.

Die letzte Episode des DAIMA-DLCs zeigt eine neue Zwischensequenz, in der Goku Panzy erklärt, dass er gerade erst gelernt habe, sich in den Super-Saiyajin 4 zu verwandeln. Dies bedeutet, dass die Transformation nicht, wie vermutet, nach Kid Boo stattfand, sondern erst im finalen Kampf gegen Gomah. Damit wird die Szene aus der Anime-Folge neu kontextualisiert – Gokus Zweifel bezogen sich nicht auf die Stärke der Form, sondern auf seine Fähigkeit, sie überhaupt zu erreichen.

Wie verändert sich dadurch die Kontinuität?

Welche Auswirkungen hat das auf den Kanon von Dragon Ball? Diese Enthüllung ändert nicht nur das Verständnis für Gokus Entwicklung, sondern wirft auch neue Fragen zur Einordnung von Dragon Ball DAIMA in die bestehende Zeitlinie auf. Laut offiziellen Angaben spielt DAIMA zwischen Dragon Ball Z und Dragon Ball Super. Die Tatsache, dass Goku dort Super-Saiyajin 4 meistert, kollidiert jedoch mit den Ereignissen aus Battle of Gods, wo Goku Super-Saiyajin 3 als seine stärkste Form bezeichnet.

Wenn Dragon Ball Super – wie vielfach gemunkelt – 2026 mit einer Remake-Serie zurückkehrt, müsste diese Diskrepanz aufgelöst werden. Sollte Goku dort erneut Beerus begegnen und nicht den Super-Saiyajin 4 einsetzen, wäre klar, dass DAIMA in einer alternativen Zeitlinie spielt. Das würde Dragon Ball Super eher in Richtung Dragon Ball GT schieben – also als eher „nicht-kanonisch“ im Vergleich zu den Werken, an denen Akira Toriyama persönlich beteiligt war.

Was sagt das über Toriyamas Einfluss?

Welche Rolle spielte Akira Toriyama bei Dragon Ball DAIMA? Laut offiziellen Statements war Toriyama bei DAIMA stärker involviert als bei Super. Er verfasste die Grundgeschichte, entwarf neue Charaktere und prägte das Design der Welt maßgeblich. Die Serie wurde bewusst als Abenteuerreise konzipiert – ähnlich wie Dragon Ball GT, aber mit einem moderneren Ansatz. Die Entscheidung, Goku und Co. zu verjüngen, kam ebenfalls von ihm und diente dazu, sowohl Nostalgie als auch Familienfreundlichkeit zu vereinen.

Dies verleiht der Enthüllung rund um den Super-Saiyajin 4 zusätzliches Gewicht. Wenn Toriyama selbst festlegt, wann Goku die Transformation erstmals erreicht, ist dies als offizieller Kanon zu betrachten – unabhängig davon, was frühere Andeutungen vermuten ließen. Dieses Maß an Kontrolle hatte Toriyama bei Dragon Ball Super nicht, wo er lediglich Entwürfe und Grundideen lieferte.

Einordnung der Super-Saiyajin-Formen

Wie fügt sich Super-Saiyajin 4 in die bestehende Evolutionslinie ein? Die Super-Saiyajin-Formen folgen in der Regel einem etablierten Muster: große Transformationen wie Super-Saiyajin 1, 2 oder Ultra Instinct werden stets im Kampf erstmals gezeigt. Off-Screen-Transformationen sind selten und meist auf Zwischenstufen beschränkt. DAIMA bricht dieses Muster nicht, sondern bestätigt es – Gokus Super-Saiyajin-4-Erweckung geschieht sichtbar im entscheidenden Kampf gegen Gomah, mit Nevas Hilfe.

Dies macht die Transformation bedeutungsvoller. Sie ist kein beiläufiger Power-Up, sondern ein Höhepunkt des Storybogens. Damit reiht sich Super-Saiyajin 4 in die Tradition der „großen“ Verwandlungen ein. Auch Vegetas Rolle könnte hier noch eine wichtige Entwicklung erfahren, da seine Version der Transformation bisher nicht gezeigt wurde, aber im Kontext des Spiels und der Story angedeutet ist.

Was bedeutet das für kommende Projekte?

Wie könnte sich die Dragon Ball-Zukunft entwickeln? Sollte 2026 tatsächlich eine neue Dragon Ball Super-Serie starten, muss klar definiert werden, ob DAIMA Teil derselben Kontinuität ist. Falls nicht, könnten Fans zwei parallele Zeitlinien erhalten: eine, die auf DAIMA basiert und Toriyamas letztem Werk folgt, und eine, die dem bisherigen Super-Kanon treu bleibt. Das wäre für Fans verwirrend, aber auch eine Chance, neue kreative Wege zu gehen.

Die Entwickler von Dragon Ball Z: Kakarot setzen mit dem DAIMA-DLC ein starkes Statement zur Kanonfrage. Die Szene mit Neva und Goku ist nicht nur eine Ergänzung, sondern eine bewusste Korrektur an der bisherigen Lore. Das zeigt, wie eng Spielinhalte und Anime mittlerweile verzahnt sind – und wie bewusst Toei Animation die Grenzen des Kanons neu zieht.

Was meinst du: Wird Dragon Ball DAIMA als neuer offizieller Kanon anerkannt? Oder bleibt Dragon Ball Super die Hauptlinie? Schreib deine Gedanken gerne in die Kommentare!

Wo kann ich den Anime Dragon Ball in Deutschland schauen? Aktuell kannst du Dragon Ball unter anderem bei Amazon Prime Video, Joyn und Microsoft Stream ansehen. Also schnapp dir das Popcorn und tauche in die Abenteuer ein!

Alfred R.

Alfred ist ein großer Fan von Tokyo Ghoul. Manchmal denkt er selbst, er wäre ein Ghoul. Nur um später wieder festzustellen, dass er ja eigentlich von der Schreib-Schreib-Frucht gegessen hat. Aber das ist auch viel besser so, da er immerhin gute Artikel für AnimeUp schreiben kann.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"