Mit der Dragon Ball Genkidama Matsuri, die das 40-jährige Jubiläum der Reihe feiert, steigt die Spannung rund um ein mögliches Dragon Ball Super Remake. Aktuelle Hinweise deuten darauf hin, dass ein Comeback der Anime-Serie im Jahr 2026 bevorstehen könnte – und zwar in Form eines Remakes, das die bisherigen Arcs neu adaptiert.
Besonders viel Aufmerksamkeit erregte ein Livestream von Sean Schemmel, der englischen Stimme von Son Goku. Obwohl seine Worte keine offizielle Bestätigung darstellen, deutet vieles darauf hin, dass die Arbeiten an einem Remake bereits begonnen haben. Schemmel sagte:
Ich weiß nicht, warum sie ein Remake machen, ich kenne die Logik dahinter nicht – ob sie unsere Stimmen wiederverwenden oder neu aufnehmen wollen. So oder so, ich bin mit allem einverstanden, was sie tun möchten.
Was spricht für ein Dragon Ball Super Remake?
Welche Hinweise gibt es auf eine Neuauflage der Serie? Ein besonders auffälliges Indiz ist das Verhalten von Toei Animation in Bezug auf Leaks. Ein mutmaßlich geleaktes Storyboard einer Szene aus Dragon Ball Super wurde von Toei mit einer DMCA-Meldung entfernt – ein Schritt, der bei altem Material eher unüblich wäre. Das deutet darauf hin, dass es sich um Material aus einer neuen Produktion handeln könnte.
Auch der Umstand, dass Sean Schemmel noch keinen Kontakt von Funimation erhalten hat, ist kein Widerspruch zum möglichen Remake. Synchronfassungen für westliche Märkte kommen in der Regel erst Monate nach der japanischen Veröffentlichung zustande, wie zuletzt bei Dragon Ball DAIMA zu sehen war.
Wie würde ein Remake aufgebaut sein?
Welche Inhalte könnten neu animiert werden? Die ursprüngliche Anime-Serie Dragon Ball Super lief von 2015 bis 2018 und adaptierte zunächst die Kinofilme Battle of Gods und Resurrection F, bevor sie eigene Story-Arcs wie das Turnier der Kraft einführte. Sollte das Remake kommen, würde es wohl erneut mit diesen Arcs beginnen – jedoch stärker an die Manga-Version von Toyotarou angelehnt sein.
Das bedeutet auch: Inhalte, die bisher nur im Manga vorkamen, könnten erstmals animiert werden. Dazu zählen unter anderem:
- Gokus Einsatz der Hakai-Technik gegen Zamasu
- Trunks als Kaioshin-Schüler
- Meister Rochis Beitrag zur Entwicklung von Ultra Instinct
Was bedeutet das für die Moro- und Granolah-Sagas?
Wann könnten neue Manga-Arcs animiert werden? Hier liegt die Kehrseite des möglichen Remakes: Wenn Dragon Ball Super von vorn neu gestartet wird, bedeutet das eine lange Wartezeit auf die Adaption neuer Inhalte wie der Moro- oder Granolah-Saga. Laut aktueller Einschätzung könnte es frühestens 2027 zur Moro-Saga kommen – realistischer ist ein Zeitraum bis 2028.
Das liegt daran, dass das Remake voraussichtlich mindestens sechs Arcs neu aufbereiten muss, bevor es den neuen Stoff erreicht:
- Battle of Gods
- Resurrection F
- Turnier der Zerstörer
- Goku Black
- Turnier der Kraft
- Broly
Die gute Nachricht: Die Manga-Versionen dieser Arcs sind kompakter erzählt, was die Serienlänge deutlich reduzieren könnte. Statt der ursprünglichen 131 Episoden könnte das Remake schneller vorankommen.
Wie reagieren Fans und Sprecher auf die Gerüchte?
Was sagt Sean Schemmel über mögliche neue Rollen? Der Goku-Sprecher hat sich in der Vergangenheit mehrfach begeistert über die Moro-Saga geäußert und würde die Rolle gern übernehmen. Er sieht in diesen Arcs eine Chance, die beste Erzählweise und Charakterentwicklung der gesamten Serie umzusetzen – besonders, da Toyotarou mittlerweile die kreative Führung übernommen hat.
Die Community ist unterdessen gespalten: Manche freuen sich auf eine visuell und dramaturgisch verbesserte Neuauflage, andere hätten lieber eine direkte Fortsetzung der Manga-Handlung. Klar ist: Das Dragon Ball-Universum bleibt auch nach dem Tod von Akira Toriyama lebendig.
Wie geht es mit Dragon Ball Super weiter?
Was können wir 2026 erwarten? Sollte das Remake tatsächlich 2026 starten, würde es ideal mit dem 40-jährigen Jubiläum der Reihe zusammenfallen. Ein symbolischer Neustart, der sowohl alte als auch neue Fans abholen könnte. Noch fehlt eine offizielle Bestätigung von Toei Animation – doch die Zeichen stehen gut.
Was denkst du über ein mögliches Dragon Ball Super Remake? Würdest du dir eine Neuauflage der alten Arcs wünschen oder lieber neue Geschichten wie Moro und Granolah sehen? Teile deine Meinung gern in den Kommentaren!
Wo kann ich den Anime Dragon Ball in Deutschland schauen? Aktuell kannst du Dragon Ball in Deutschland bei Anbieter XY streamen. Also, schnapp dir dein Popcorn und starte das Abenteuer!



