News

Diese My Hero Academia Charaktere verdienen mehr Spotlight

In der Welt von My Hero Academia steht zwar Izuku Midoriya im Mittelpunkt, doch die Klasse 1-A besteht aus vielen einzigartigen Figuren, von denen einige deutlich mehr Potenzial gezeigt haben als Minoru Mineta. Obwohl Mineta als Running Gag und Comic Relief fungiert, bleibt seine Charaktertiefe im Vergleich zu anderen deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Gerade in einem Anime, der sich mit Heldentum, Entwicklung und innerer Stärke auseinandersetzt, hätten andere Figuren weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient. Hier sind sechs Charaktere aus Klasse 1-A, die deutlich interessanter hätten ausgebaut werden können als Mineta.

Mehr Potenzial an der Seitenlinie

Welche Charaktere aus Klasse 1-A hätten mehr Screentime verdient? Obwohl einige Schüler wie Katsuki Bakugo, Shoto Todoroki und Tenya Iida große Handlungsbögen erhielten, blieben andere Talente weitgehend ungenutzt. Dabei zeigen sie nicht nur einzigartiges Design, sondern auch spannende Persönlichkeitsansätze und Quirks, die viel Raum für Charakterentwicklung bieten.

  • Mashirao Ojiro: Der schweigsame Martial-Arts-Kämpfer mit seinem Schwanz-Quirk bleibt optisch wie kämpferisch markant, aber erzählerisch unterrepräsentiert. Ein eigener Story-Arc hätte seiner ruhigen Entschlossenheit mehr Tiefe verliehen.
  • Mezo Shoji: Als Heteromorph hätte Shoji eine wichtige Stimme im Diskurs um Diskriminierung in der Gesellschaft sein können. Stattdessen wurde das Thema nur kurz angerissen, ohne sein Potenzial wirklich auszuschöpfen.
  • Kyoka Jiro: Ihre Leidenschaft für Musik und ihre kluge, zurückhaltende Art machen sie zu einer der sympathischsten Figuren. Sie hätte sich ideal für einen Slice-of-Life-Spin-off oder tiefergehende emotionale Erzählstränge geeignet.
  • Mina Ashido: Die lebensfrohe Kämpferin mit dem Säure-Quirk ist nicht nur moralischer Rückhalt der Klasse, sondern auch eine mutige Heldin. Ihre Entwicklung hätte mehr Raum verdient, besonders angesichts ihrer Tapferkeit in kritischen Momenten.
  • Toru Hagakure: Ihre Unsichtbarkeit steht symbolisch für ihre Position in der Handlung – oft übersehen. Doch gerade das macht sie zu einer spannenden Kandidatin für mehr Charaktertiefe und Sichtbarkeit.
  • Hanta Sero: Der Tape-Held bringt Humor und kreative Kampftechniken mit, blieb aber erzählerisch unter dem Radar. Laut Serienschöpfer Horikoshi gehört sein Quirk sogar zu dessen Favoriten – umso unverständlicher, warum Sero nicht mehr Szenen bekam.

Ein verpasstes Gleichgewicht

Warum war der Fokus auf Mineta umstritten? Minoru Mineta spaltet die Fan-Gemeinschaft mit seiner aufdringlich-lüsternen Art und fehlender Charakterentwicklung. Sein Quirk – klebrige Kugeln, die er aus dem Kopf zieht – sorgte zwar für einige komische Momente, bot jedoch wenig Potenzial für nachhaltige emotionale oder kämpferische Tiefe.

Im Vergleich dazu zeigen viele seiner Mitschüler deutlich mehr Reife, Entwicklungspotenzial und emotionale Resonanz. Dass Mineta dennoch regelmäßig Bildschirmzeit erhielt, während andere Charaktere kaum über den Status von Hintergrundfiguren hinauswuchsen, sorgt bei vielen Fans für Unverständnis.

Wünsche aus der Community

Was wünschen sich Fans für zukünftige Spin-offs? Mit dem Ende der Hauptserie und den zahlreichen bereits veröffentlichten Spin-offs wie My Hero Academia: Vigilantes oder Team-Up Missions, wächst der Wunsch nach Geschichten, die sich abseits von Izuku Midoriyas Reise bewegen. Dabei stehen vor allem Charaktere wie Jiro, Ashido oder Shoji auf der Wunschliste vieler Fans.

Ein Spin-off, das sich mit gesellschaftlichen Themen wie Heteromorphie oder Heldentraining aus der Sicht der Nebenfiguren beschäftigt, könnte dem Universum neue Perspektiven geben und gleichzeitig viele offene Fragen beantworten.

Ein Plädoyer für mehr Vielfalt

Warum ist es wichtig, mehr Charaktere zu beleuchten? My Hero Academia lebt von seiner Vielfalt – sowohl visuell als auch thematisch. Doch ohne ausgewogene Charakterentwicklung droht das Worldbuilding in sich zusammenzufallen. Die Nebenfiguren sind mehr als nur Statisten im Schatten von Deku und Bakugo.

Eine stärkere Fokussierung auf Figuren wie Ojiro, Sero oder Hagakure würde nicht nur die Welt glaubhafter machen, sondern auch die emotionale Bindung der Fans stärken. Gerade in einer Welt, in der 80 Prozent der Bevölkerung über Quirks verfügt, sollte es auch 80 Prozent der Figuren erlaubt sein, im Rampenlicht zu stehen.

Welche Charaktere aus Klasse 1-A hättest du dir stärker im Mittelpunkt gewünscht? Teile deine Meinung gerne in den Kommentaren!

Wo kann ich den Anime My Hero Academia in Deutschland schauen? Aktuell kannst du My Hero Academia in Deutschland bei Crunchyroll und Netflix streamen. Also schnapp dir dein Popcorn und tauche ein in die heldenhafte Welt der Superkräfte!

Luna N.

Ich schaue mehr Anime als gesund ist, kenne jeden Intro-Song auswendig und habe beim Zocken schneller die Tasten im Griff als mein eigener Schatten. Wenn ich nicht gerade mit einem Kaffee bewaffnet über neue Story-Ideen grübel, kämpfe ich mich durch Fantasy-Welten – entweder mit dem Controller oder dem Kugelschreiber. Meine größte Schwäche? Limited Editions und Charaktere mit tragischer Hintergrundgeschichte.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"