Im Endgame von One Piece spitzt sich seit dem Elban-Abschnitt immer stärker zu, wer am Ende wirklich die Fäden zieht: Imu, das Oberhaupt der Weltregierung, steht als großer Gegenspieler im Raum. Trotzdem kocht in der Community gerade eine andere Debatte hoch: Es gibt mehrere Figuren, die als finaler Endboss für viele Fans sogar noch besser funktionieren würden, weil sie näher an Ruffys Reise dran sind, emotional stärker treffen oder das Thema Freiheit gegen Kontrolle noch persönlicher zuspitzen.
Im Kern geht es dabei weniger um rohe Stärke, sondern um erzählerisches Gewicht. Der finale Gegner soll nicht nur spektakulär sein, sondern Ruffys Ideale herausfordern, die Weltordnung erschüttern und die letzten großen Fragen der Story zusammenführen.
Warum manche Fans einen anderen Endgegner wollen
Warum wirkt Imu für einige Fans als Endboss zu weit entfernt? Imu steht für ein riesiges System: 800 Jahre Macht, Unterdrückung, Klassenherrschaft und die dunklen Geheimnisse des Vergessenen Jahrhunderts. Das ist episch, kann aber auch abstrakt wirken, weil Imu bislang weniger direkte, persönliche Reibung mit den Strohhüten hatte als andere Antagonisten.
Genau da setzen die Fan-Theorien an: Ein finaler Gegner, der Ruffys Weg seit Jahrzehnten emotional prägt oder als Spiegelbild seiner Träume fungiert, könnte für manche das stärkere Finale liefern. Dazu kommen Figuren, die strategisch als letzte Hürde vor dem One Piece oder als Störfaktor im finalen Krieg passen würden.
Die fünf Kandidaten für den größeren Endkampf
Welche fünf Figuren werden als bessere Final-Villains als Imu gehandelt? In der Diskussion kristallisieren sich vor allem fünf Namen heraus, die aus unterschiedlichen Gründen als potenziell stärkere Schlussgegner wahrgenommen werden.
- Shanks: Der Gedanke, dass Shanks überhaupt eine antagonistische Rolle einnehmen könnte, wirkt für viele weiterhin abwegig. Trotzdem wächst die Idee, dass er am Ende als letzte Prüfung für Ruffy fungieren könnte, weil beide Parteien klar auf Kollisionskurs sind, wenn es um den Fund des One Piece geht. Selbst ohne echten Bösewicht-Twist würde ein letzter Konflikt gegen die Rothaar-Piraten eine extrem persönliche und symbolische Hürde darstellen.
- Nika als Zerstörer: Eine deutlich wildere Theorie dreht sich um eine dunkle Variante der Nika-Legende, wie sie in Elban erzählt wird, nämlich Nika als Zerstörer. Einige Fans vermuten, dass das Vergessene Jahrhundert mehr als nur ein klassisches Helden-Narrativ hatte und dass ein zerstörerischer Aspekt dieser Mythologie im finalen Krieg wieder auftauchen könnte. Das wäre weniger ein klassischer Piraten-Endboss, sondern eher eine mythische Katastrophe, die die Weltordnung komplett neu definiert.
- St. Figarland Shamrock: Als möglicher Zwillingsbruder von Shanks bringt Shamrock ein Story-Potenzial mit, das auf Verwirrung, Täuschung und persönliche Manipulation setzt. Die Idee: Er könnte sich Shanks ähnlich machen oder ihn indirekt instrumentalisieren und so Ruffys Bindung zu Shanks als Waffe gegen ihn einsetzen. Das wäre ein Endgegner, der nicht zwingend Imus Machtlevel haben muss, aber als letzte perfide Barriere kurz vor dem Ziel funktionieren könnte.
- Akainu: Der Flottenadmiral ist für viele einer der naheliegendsten finalen Gegner überhaupt, weil er Ruffys Leben direkt geprägt hat: Er ist verantwortlich für Ace’ Tod und hat Ruffy dauerhaft gezeichnet. Dazu kommt seine Stellung an der Spitze der Marine und eine Teufelsfrucht, die in der Story immer wieder als extrem offensiv dargestellt wird. Als Endboss würde Akainu das Finale stärker auf Ruffys persönliche Wunde, Gerechtigkeitsbegriffe und den Clash Piraten gegen Marine fokussieren.
- Blackbeard: Wenn es um das erzählerische Gegenstück zu Ruffy geht, landet die Debatte fast zwangsläufig bei Blackbeard. Er steht für Opportunismus, Dunkelheit und das Verdrehte am Piraten-Traum, während Ruffy Freiheit und Freundschaft verkörpert. Viele Fans halten es für denkbar, dass Blackbeard den finalen Konflikt an sich reißt, etwa indem er im Chaos des letzten Krieges einen entscheidenden Moment nutzt, um sich noch mehr Macht zu sichern und als ultimative Bedrohung übrig zu bleiben.
Spannend ist: Diese fünf Optionen schließen Imu als zentralen Systemgegner nicht zwingend aus. In vielen Fan-Szenarien ist Imu der Endgegner der Welt, aber eine der genannten Figuren wird zum Endgegner für Ruffy persönlich.
Was das für das Finale von One Piece bedeuten könnte
Wie könnten diese Theorien den finalen Krieg erzählerisch verändern? Je nachdem, wer am Ende die letzte große Schlacht bestimmt, verschiebt sich der Fokus: Mit Imu bleibt das Finale ein Kampf gegen die Weltregierung und ihre jahrhundertelange Kontrolle. Mit Akainu wird es eine Abrechnung mit der Marine-Ideologie. Mit Blackbeard wird es der ultimative Piraten-Spiegelkampf um Traum, Freiheit und Macht.
Shanks oder Shamrock würden das Ende dagegen stärker emotional auf Ruffys Beziehungen zuschneiden, also auf Vertrauen, Vorbilder und die Frage, was es wirklich heißt, Piratenkönig zu sein. Und die Nika-Zerstörer-Idee würde das Finale fast schon in eine mythische Richtung drehen, in der die Welt nicht nur politisch, sondern geradezu kosmisch erschüttert wird.
Streaming und Verfügbarkeit in Deutschland
Wo können Fans in Deutschland One Piece aktuell schauen? Der Anime ist hierzulande weiterhin über Crunchyroll verfügbar, was für viele auch die bequemste Option ist, um bei den neuesten Entwicklungen dranzubleiben. Gerade weil neue Enthüllungen oft sofort neue Theorien anfeuern, lohnt es sich für Fans, die aktuellen Folgen im Blick zu behalten.
Welche Figur am Ende wirklich den finalen Boss-Spot bekommt, bleibt offen, aber die Richtung ist klar: Das Ende soll nicht nur groß, sondern auch persönlich werden.
Welche der fünf Figuren würdet ihr am liebsten als finalen Endgegner sehen und warum? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime One Piece in Deutschland schauen? Aktuell ist One Piece in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll, Netflix und Amazon Prime Video verfügbar; welche Staffeln und Episoden im jeweiligen Abo enthalten sind, kann je nach Anbieter und Zeitpunkt variieren. Dann bleibt nur noch eins: Stream an, Segel setzen!


