In Boruto: Two Blue Vortex rückt Sarada Uchiha immer stärker ins Zentrum der neuen Generation. Neue Details zu ihrer Mangekyō-Sharingan-Technik Ohirume zeichnen jetzt ein Bild von einer Fähigkeit, die sich in Sachen Zerstörungspotenzial und Kontrolle klar von vielen bekannten Kräften aus Naruto absetzt. Besonders auffällig: Ohirume wirkt nicht wie ein klassischer Uchiha-Angriff, sondern eher wie ein regelrechtes Gravitations-Tool, das Kämpfe sofort entscheiden kann.
Der Kern der Technik: Sarada beschwört mehrere schwarze Sphären, die eine starke Anziehungskraft erzeugen. Die Gravitationskraft hängt von der Masse der Sphären ab, wodurch Sarada Gegner nicht nur heranziehen, sondern sie regelrecht zerquetschen kann. In der Handlung setzte sie Ohirume bereits dreimal ein, darunter beim Sieg über Shinju Ryu und in Kämpfen gegen Mamushis Klone, bevor ihr die Erschöpfung schließlich Grenzen setzte.
Spannend ist vor allem der direkte Vergleich: Mehrere etablierte Mangekyō-Sharingan-Fähigkeiten gelten im direkten Power-Matchup als schwächer als Ohirume. Hier ist die komplette Übersicht der acht Fähigkeiten, die im Vergleich zu Saradas Gravitations-Sphären den Kürzeren ziehen sollen.
Ohirume als neue Messlatte für Mangekyō-Kräfte
Was macht Saradas Ohirume so gefährlich? Im Gegensatz zu vielen Techniken, die entweder einen punktuellen Treffer brauchen oder über Umwege konterbar sind, baut Ohirume eine dauerhafte Drucksituation auf. Sobald ein Ziel in Reichweite gerät und von der Anziehung erfasst wird, wird Ausweichen nicht zur Reaktionsfrage, sondern zur Kraftfrage.
Das macht Ohirume besonders brutal gegen Gegner, die zwar widerstandsfähig oder regenerationsstark sind, aber keine verlässliche Option haben, sich aus einer permanenten Gravitationsfalle zu befreien. Dass Sarada dabei selbst eine Art Schwebe- und Bewegungsfreiheit erhält, lässt die Fähigkeit zusätzlich wie ein Schritt in Richtung der Kämpfer wirken, die man sonst eher mit den Ōtsutsuki verbindet.
Gleichzeitig bleibt ein limitierender Faktor bestehen: Sarada hat bereits gezeigt, dass die Nutzung extrem auslaugen kann. Die Technik ist also nicht nur ein reines Power-Upgrade, sondern auch ein Risiko, wenn ein Kampf länger dauert oder mehrere Gegner nacheinander kommen.
Acht bekannte Mangekyō-Sharingan-Fähigkeiten im direkten Vergleich
Welche Mangekyō-Sharingan-Fähigkeiten gelten als schwächer als Ohirume? Die folgenden acht Techniken werden im direkten Vergleich vor allem deshalb niedriger eingeordnet, weil Ohirume durch die dauerhafte Gravitation weniger Fluchtfenster bietet und in der gezeigten Anwendung eine extrem schnelle, körperliche Zerstörung herbeiführen kann.
Amaterasu
Warum hat Amaterasu gegen Ohirume einen schweren Stand? Amaterasu ist als schwarze Flamme berüchtigt, die sich nicht mit normalen Mitteln löschen lässt und Ziele erbarmungslos verbrennt. Trotzdem bleibt es eine Flammen-Technik, die zwar schwer abzuschütteln ist, aber nicht automatisch jeden Gegner sofort bewegungsunfähig macht.
Ohirume setzt genau hier an: Wer von der Gravitation erfasst wird, kämpft nicht nur gegen Schaden, sondern gegen ein permanentes Wegziehen, das Flucht und Gegenangriff gleichzeitig erschwert. Zusätzlich steht im Raum, dass Saradas Sphären sogar als Mittel dienen könnten, um schwarze Flammen zu absorbieren, was Amaterasu in einem direkten Duell weiter entwerten würde.
Objektmanipulationstechnik
Weshalb übertrifft Ohirume die Objektmanipulation deutlich? Die Objektmanipulation ist eine telekinetische Fähigkeit, die über eine Markierung ausgelöst wird und es dem Anwender erlaubt, markierte Ziele zu steuern. Das klingt flexibel, ist aber im Kern ein vergleichsweise geradliniges Kontrollwerkzeug, das Vorbereitung und Markierungen voraussetzt.
Ohirume wirkt direkter: Mit der Erzeugung der schwarzen Sphären bekommt Sarada sofort Zugriff auf Gravitationskontrolle, inklusive massiver Kampfmobilität. In Sachen Druckaufbau, Schadenspotenzial und Kontrolle ist das in der aktuellen Darstellung ein klarer Sprung nach oben.
Genjutsu
Warum ist klassisches Genjutsu gegen Sarada weniger effektiv? Genjutsu gehört zum Standardrepertoire vieler Uchiha und kann Gegner mit starken Illusionen lähmen oder manipulieren. Doch je stärker die Augenkräfte des Ziels sind, desto eher kann ein Genjutsu erkannt, gebrochen oder gekontert werden.
Bei Sarada liegt die Vermutung nahe, dass sie mit aktiviertem Mangekyō-Sharingan eine Illusion schnell durchschauen und den Spieß umdrehen könnte. Mit Ohirume hätte sie zudem ein Werkzeug, um nach einem kurzen Moment der Orientierung sofort massiven Gegendruck aufzubauen und den Genjutsu-Anwender in die Defensive zu zwingen.
Entzündungsfreisetzung Kagutsuchi
Weshalb wirkt Kagutsuchi im Vergleich weniger zerstörerisch? Kagutsuchi gilt als fortgeschrittene Form im Umgang mit Amaterasu: Die schwarzen Flammen können geformt, verstärkt, abgeschwächt und offensiv wie defensiv genutzt werden. Das macht die Technik vielseitig, aber der Schaden bleibt dennoch an das Flammen-Prinzip gebunden.
Ohirume hat in der gezeigten Anwendung ein härteres Endergebnis geliefert: Sobald Sarada die Gravitation vollständig durchsetzt, kann sie Ziele in kurzer Zeit komplett zerdrücken. Dieser direkte, physische Vernichtungsfokus wird in der Gegenüberstellung als das entscheidende Argument gesehen.
Hinokagutsuchi
Warum reicht Hinokagutsuchi nicht an Ohirume heran? Hinokagutsuchi ähnelt Kagutsuchi in Anwendung und Kontrolle, also ebenfalls eine besonders fortgeschrittene Form der Amaterasu-Manipulation. Selbst wenn ein Ōtsutsuki diese Technik beherrscht, bleibt sie im Kern eine Flammenkontroll-Fähigkeit.
Ohirume setzt auf ein anderes Prinzip, das in vielen Kämpfen schlicht schwerer zu beantworten ist: Gravitation. Besonders betont wird dabei, dass selbst ein Gegner mit enormer Regeneration wie ein Shinju-Klon wie Ryu durch das Zerquetschen sofort ausgeschaltet werden konnte.
Entzündungsfreisetzung Honoikazuchi
Weshalb ist Honoikazuchi im Duell unpraktischer als Ohirume? Honoikazuchi ist eine tödliche Nahkampf-Option: Der Anwender umhüllt sich mit Amaterasu-Flammen, nähert sich dem Ziel und formt die Flammen beim Kontakt zu Stacheln, um zu durchbohren. Das Problem liegt im Ansatz: Es braucht Nähe und Timing.
Ohirume ist weniger abhängig vom Hereingehen in den Infight. Solange Ziele in Saradas Blickfeld und Reichweite geraten, kann die Gravitation sie heranziehen und festsetzen. Damit gewinnt Sarada in der Gegenüberstellung an Sicherheit und Kontrolle über die Distanz.
Susanoo Großes Feuerball-Jutsu
Warum bietet das Große Feuerball-Jutsu mehr Überlebenschancen als Ohirume? Das Große Feuerball-Jutsu über Susanoo kann mit enormer Wucht mehrere Feuerbälle entfesseln und sie auf gigantische Größen aufblasen. Trotz der Zerstörung bleibt es aber ein Projektil-Ansatz, der in manchen Situationen abwehrbar oder umlenkbar ist.
Ohirume funktioniert anders: Wird ein Ziel einmal von der Anziehung erfasst, bleibt der Druck konstant und das Entkommen wird mit jeder Sekunde schwerer. Genau diese Kontinuität macht Ohirume in der Bewertung gefährlicher als Feuerball-Salven, bei denen man zumindest theoretisch ein Zeitfenster zum Reagieren hat.
Kotoamatsukami
Weshalb gewinnt Ohirume im reinen Kraftvergleich gegen Kotoamatsukami? Kotoamatsukami ist ein extrem mächtiges Genjutsu, das unbemerkt aktiviert werden kann und Opfer manipuliert, ohne dass sie den Eingriff sofort wahrnehmen. Der große Nachteil ist jedoch die sehr lange Abklingzeit, die den Einsatz stark limitiert.
Im direkten Kampf hängt daher viel davon ab, wer zuerst seine Fähigkeit durchbekommt. In einem Vergleich der reinen Zerstörungskraft liegt Ohirume vorn, weil Sarada nicht nur kontrolliert, sondern sofort tödliche physische Wirkung erzeugen kann, sobald die Gravitation greift.
Ein neues Machtgefüge für die Uchiha-Generation
Welche Bedeutung hat Ohirume für die Zukunft von Boruto? Mit Ohirume wirkt Sarada wie ein Charakter, der nicht nur auf klassische Uchiha-Elemente wie Flammen, Susanoo oder Genjutsu setzt, sondern auf eine Fähigkeit, die Kämpfe grundlegend umschreibt. Das könnte auch erklären, warum viele ältere Mangekyō-Kräfte im direkten Power-Vergleich plötzlich weniger bedrohlich wirken.
Gleichzeitig bleibt Raum für Eskalation, denn innerhalb der Story wird bereits darüber spekuliert, dass Sarada noch eine zweite Mangekyō-Sharingan-Fähigkeit entwickeln könnte, die sogar über Ohirume hinausgeht. Wenn das eintrifft, dürfte sich die Power-Skala in Boruto: Two Blue Vortex erneut verschieben.
Wie seht ihr Saradas Ohirume im Vergleich zu den klassischen Mangekyō-Sharingan-Fähigkeiten aus Naruto, und welche Technik findet ihr im direkten Duell trotzdem gefährlicher? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime Naruto in Deutschland schauen? Naruto ist in Deutschland aktuell unter anderem bei Crunchyroll sowie im Rahmen des Prime-Video-Channels aniverse über Amazon Prime Video verfügbar; je nach Staffel und Sprachfassung können Verfügbarkeit und Abrufmodelle (Abo oder Kauf/Leihe) variieren. Viel Spaß beim Durchstarten – Konoha wartet schon!



