In Boruto: Two Blue Vortex zeichnet sich immer deutlicher ab, wie sehr sich das Machtgefüge in Konohagakure verschoben hat. Naruto Uzumaki galt über Jahre als unantastbarer Maßstab, doch die jüngsten Entwicklungen im Manga legen nahe, dass die nächste Generation nicht nur aufholt, sondern ihn inzwischen in zentralen Punkten überflügelt. Im Fokus stehen dabei gleich drei Ninjas aus Konoha, die erzählerisch und von ihren Fähigkeiten her klar als neue Speerspitze aufgebaut werden.
Der Knackpunkt: Naruto hat seit dem Einsatz des Baryon-Modus einen massiven Einschnitt erlitten. Ohne Kuramas Chakra und ohne den Zugriff auf frühere Ausnahme-Reserven wirkt der einstige Über-Shinobi im Vergleich zu den neuen Kräften deutlich verletzlicher. Genau in diese Lücke stoßen Boruto, Kawaki und Sarada, die aktuell als Trio positioniert werden, das Konoha in die Zukunft tragen soll.
Narutos Machtverlust als Wendepunkt
Warum kann Naruto nicht mehr mit der neuen Generation mithalten? Der entscheidende Faktor ist der Verlust seiner früheren Spitzenkräfte: Nach den Ereignissen rund um den Baryon-Modus steht Naruto ohne Kurama da, wodurch seine stärkste Verstärkung dauerhaft wegfällt. Damit fehlt ihm nicht nur rohe Kraft, sondern auch die flexible Ausdauer- und Regenerationskomponente, die ihn in Kämpfen über lange Zeit nahezu unbesiegbar machte.
Übrig bleibt in erster Linie sein (weiterentwickelter) Einsiedler-Modus als wichtigste verlässliche Option. Doch selbst wenn Naruto damit immer noch auf hohem Kage-Niveau agiert, reicht es im aktuellen Setting nicht mehr gegen Gegner und Verbündete, die auf Otsutsuki-Kräfte, Karma-Mechaniken und neue Augen-Jutsus zugreifen können.
Zusätzlich verschärft die Handlung die Lage: Naruto ist in Kawakis Dimension gefangen und spielt dadurch nicht nur strategisch, sondern auch erzählerisch eine passive Rolle. Während er aus dem Zentrum der Konflikte herausgenommen ist, wachsen die anderen umso aggressiver in diese Lücke hinein.
Boruto, Kawaki und Sarada als neues Machtzentrum
Welche drei Konoha-Ninjas werden klar über Naruto positioniert? Der Manga stellt aktuell drei Figuren besonders heraus, deren Potenzial und momentane Stärke Narutos heutiges Level übertreffen sollen:
- Boruto Uzumaki: Durch sein Training und die besonderen Kräfte rund um Karma und Otsutsuki-Erbe wird Boruto als derzeit stärkster Shinobi der Gegenwart aufgebaut. Die Story betont dabei, dass seine Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen ist und weitere Eskalationsstufen möglich sind.
- Kawaki: Kawaki verfügt über die Kräfte von Isshiki und hat seine Limitierungen hinter sich gelassen. Seine Fähigkeiten, inklusive der Kontrolle über Isshikis Techniken, machen ihn zu einer der gefährlichsten Figuren der gesamten Reihe, auch im direkten Vergleich zu Naruto in seiner aktuellen Form.
- Sarada Uchiha: Saradas Mangekyo Sharingan mit der Fähigkeit Ohirume wird als echter Gamechanger inszeniert. Obwohl die Belastung durch die typische Mangekyo-Nebenwirkung, also die drohende Erblindung, eine große Rolle spielt, wird sie schon jetzt als deutlich über dem klassischen Kage-Niveau gezeigt, mit erkennbar weiterem Wachstum nach oben.
Spannend ist, wie klar die Rollen verteilt werden: Boruto steht für die neue Hauptfigur-Dominanz, Kawaki für Otsutsuki-Übermacht und Sarada für den Uchiha-Faktor, der mit jeder Enthüllung eine eigene Eskalationsstufe bekommt. Zusammengenommen wirkt dieses Trio wie die Antwort der Serie auf die frühere Doppelspitze Naruto und Sasuke.
Die nächsten Power-ups sind bereits angedeutet
Wie wird das Trio in Two Blue Vortex noch stärker werden? Die aktuellen Kapitel deuten an, dass alle drei noch Luft nach oben haben und zwar nicht nur ein bisschen, sondern in Richtung eines völlig neuen Power-Levels. Bei Boruto steht weiterhin im Raum, dass er nicht das volle Spektrum seiner Karma-Entfaltung gezeigt hat und seine Kombination aus Training, Kampferfahrung und Otsutsuki-Potenzial noch weiter ausgebaut wird.
Kawaki wiederum hat zwar enorme Power, aber die Serie stellt weiterhin heraus, dass Kontrolle und Anwendung nicht automatisch perfekt sind. Das ist klassisches Shonen-Futter für weitere Steigerungen, vor allem dann, wenn Druck und neue Gegner ihn zwingen, sein Arsenal präziser und rücksichtsloser einzusetzen.
Bei Sarada wirkt die Roadmap besonders eindeutig: Es ist nicht nur eine weitere Mangekyo-Fähigkeit möglich, auch ein vollständiges Susanoo steht als logischer nächster Schritt im Raum. Gleichzeitig braucht sie eine Lösung für die Erblindung, was erzählerisch nach einem großen Durchbruch oder einem speziellen Ausweg schreit. Genau diese offene Baustelle macht Sarada derzeit so interessant, weil ihr nächstes Upgrade nicht wie ein Bonus wirkt, sondern wie eine Notwendigkeit.
Wie seht ihr das: Ist es für euch ein logischer Schritt, dass Boruto, Kawaki und Sarada Naruto inzwischen überholen, oder geht euch diese Verschiebung zu schnell? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime Boruto in Deutschland schauen? Aktuell ist Boruto in Deutschland je nach Verfügbarkeit über die gängigen Anbieter Crunchyroll und Netflix abrufbar. Viel Spaß beim Streamen und ab ins nächste Ninja-Abenteuer!



