Fast ein Vierteljahrhundert nach seiner ersten großen Enthüllung erlebt das Mangekyo Sharingan im Boruto-Kosmos einen echten Neustart. Was früher als ultimative Uchiha-Waffe galt, wurde in Naruto gegen immer größere Bedrohungen Stück für Stück an den Rand gedrängt. Jetzt dreht Boruto: Two Blue Vortex den Spieß um und macht das legendäre Dōjutsu wieder zu einer Macht, die auch auf dem Level der Ōtsutsuki ernsthaft mitreden kann.
Im Mittelpunkt steht Sarada Uchiha. Mit ihrem Mangekyo Sharingan und der Fähigkeit Ohirume bekommt das Uchiha-Erbe nicht nur ein spektakuläres Upgrade, sondern auch eine klare narrative Rolle zurück: als gefährliche, hochpreisige Power, die Kämpfe entscheiden kann, aber den Körper gnadenlos belastet.
Das Upgrade für das Mangekyo Sharingan
Was ist neu am Mangekyo Sharingan in Boruto: Two Blue Vortex? Saradas Mangekyo-Fähigkeit Ohirume hebt das Dōjutsu auf ein Niveau, das man lange eher mit den ganz großen Endgame-Kräften verbunden hat. Statt klassischer Genjutsu-Dominanz oder reiner Zerstörungs-Techniken geht Boruto hier in eine Richtung, die sich wie ein direkter Konter gegen übermächtige Gegner anfühlt.
Ohirume erlaubt es Sarada, schwarze Löcher zu erzeugen und zu kontrollieren. Entscheidend ist dabei nicht nur die rohe Gewalt, sondern die Präzision: Sie kann die Größe steuern, mehrere Ziele beeinflussen und gleichzeitig festlegen, was verschont bleibt. Das macht die Technik im Kampf nicht bloß stark, sondern taktisch extrem vielseitig.
Der Zeitpunkt ist dabei kein Zufall: Das Mangekyo Sharingan wurde ursprünglich im Jahr 2002 im Manga offiziell eingeführt. Dass es nun, fast 24 Jahre später, ausgerechnet in Boruto wieder als Top-Power ins Rampenlicht rückt, wirkt wie eine bewusste Korrektur daran, dass es im späteren Naruto-Verlauf neben Rinnegan und Götterlevel-Gegnern oft nur noch zweite Geige spielte.
Ohirume als Antwort auf Ōtsutsuki-Level-Bedrohungen
Wie stark ist Saradas Ohirume wirklich? In der laufenden Handlung wird Ohirume nicht nur als Theorie verkauft, sondern über klare Kampfergebnisse etabliert. Sarada setzt die Fähigkeit so ein, dass sie Gegner bedroht, die im Boruto-Setting in Regionen angesiedelt sind, in denen viele ältere Techniken schlicht verpuffen würden.
Die bislang gezeigten Einsätze unterstreichen das mit Nachdruck: Sarada konnte Shinju Ryu mit einem einzigen Treffer ausschalten. Später nutzte sie Ohirume erneut, um im Mamushi-Handlungsbogen gleich eine größere Anzahl von Klonen auf einmal zu beseitigen, wobei die Erzählung deren Stärke in die Nähe des Ōtsutsuki-Niveaus rückt.
- Erzeugung von bis zu vier schwarzen Löchern gleichzeitig
- Frei wählbare Größe und Intensität der Gravitationswirkung
- Gezielte Auswahl, was angezogen wird und was nicht betroffen ist
- Offensive Durchschlagskraft, die auch gegen extrem hochskalierte Gegner greift
Damit steht fest: Das Mangekyo Sharingan ist im aktuellen Boruto nicht nur „wieder relevant“, sondern als konkrete Power-Säule positioniert, die selbst in einem Setting mit absurden Maßstäben gefährlich bleibt.
Vergleich mit Sasukes Rinnegan und offene Baustellen
Wo liegt Saradas Mangekyo im Vergleich zu Sasukes Rinnegan? Der direkte Vergleich fällt überraschend deutlich aus, zumindest was die Offensive betrifft. Sasukes Rinnegan-Spezialtechnik Amenotejikara, also das Tauschen von Positionen innerhalb einer Reichweite, ist enorm nützlich, aber in erster Linie ein Setup-Werkzeug. Ohirume dagegen ist eine brachiale Endlösung, sofern der Gegner die Technik nicht neutralisieren oder absorbieren kann.
Zusätzlich kommt ein Punkt dazu, der Fans besonders neugierig machen dürfte: Saradas Mangekyo ist noch nicht vollständig „auserzählt“. Eine Fähigkeit ihres Mangekyo Sharingan ist weiterhin nicht enthüllt, und ihr Susanoo steht ebenfalls noch als große Erwartung im Raum. Nach allem, was Ohirume bereits gezeigt hat, liegt die Messlatte für Susanoo und die zweite Technik entsprechend hoch.
Die Fesseln sind weg. Der Sand sammelt sich an einem Punkt. Was ist los? Diese Augen sind das Mangekyo Sharingan.
Gerade dieser Mix aus bereits gezeigter Übermacht und noch offenen Karten sorgt dafür, dass Sarada aktuell wie ein geplanter Gegenpol zu den extremen Kräften im Zentrum der Story wirkt.
Der Preis der Macht und der Weg zum ewigen Mangekyo Sharingan
Welche Nebenwirkungen hat Ohirume für Sarada? So beeindruckend Ohirume ist, so hart ist auch der Haken: Sarada verliert durch die Nutzung ihres Mangekyo Sharingan spürbar an Sehkraft. In der Geschichte wird ausdrücklich betont, dass die Geschwindigkeit der Erblindung davon abhängt, wie die jeweilige Technik funktioniert und wie sie eingesetzt wird. Und bei Ohirume scheint der Preis besonders hoch zu sein.
Obwohl Sarada ihre Mangekyo-Kraft bislang nur wenige Male genutzt hat, ist die Verschlechterung ihres Sehvermögens bereits deutlich. Damit macht Boruto aus dem klassischen Mangekyo-Nachteil wieder ein echtes Story-Element, statt ihn wie früher manchmal nur als Randnotiz zu behandeln.
Deine Sehkraft hat sich klar verschlechtert. Das ist ein Risiko, das unweigerlich mit dem Mangekyo Sharingan einhergeht. Je öfter du es benutzt, desto mehr verschlechtert sich dein Augenlicht. Wenn du so weitermachst, wirst du irgendwann völlig erblinden.
Die logische Perspektive ist damit das ewige Mangekyo Sharingan. Ein klarer Weg dorthin ist innerhalb der Handlung noch nicht festgezurrt, aber die Richtung ist eindeutig: Wenn Sarada diese Stufe erreicht, könnte Ohirume ohne den bisherigen Verschleiß zu einer der gefährlichsten Fähigkeiten im gesamten Boruto-Setting werden und sie dauerhaft auf Augenhöhe mit den stärksten Figuren halten.
Wie seht ihr Saradas Ohirume: Ist das Upgrade genau das Comeback, das das Mangekyo Sharingan gebraucht hat, oder wird die Technik zu stark für ein halbwegs spannendes Power-Balancing? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime Boruto in Deutschland schauen? Aktuell ist Boruto in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll sowie bei Amazon Prime Video (je nach Verfügbarkeit als Stream oder zum Kaufen/Leihen) abrufbar. Viel Spaß beim Binge-Watchen!


