In Boruto: Two Blue Vortex bahnt sich eine Veränderung an, die Fans seit Jahren diskutieren: Der Hokage-Titel soll wieder das werden, wofür er in Naruto einst stand. Nach rund drei Jahren, in denen Konohagakure keinen klaren, vorbildhaften Anführer an der Spitze hatte, rückt die Geschichte nun eine Korrektur in greifbare Nähe. Der aktuelle Interimshokage Schikamaru Nara steht massiv unter Druck und genau daraus könnte die Serie ihren nächsten großen politischen Umbruch formen.
Der Hokage ist seit Naruto Kapitel 1 ein Symbol für Stärke, Verantwortungsgefühl und den Willen des Feuers. Umso größer war der Bruch, als Naruto Uzumaki nach der Zeitenwende in Two Blue Vortex nicht länger als Siebter Hokage agiert und stattdessen Schikamaru die Führung übernommen hat, allerdings nur auf Zeit und ohne die Aura klassischer Hokage-Momente.
Der beschädigte Status des Hokage-Amtes
Warum wirkt der Hokage-Titel in Boruto aktuell entwertet? In der Naruto-Welt wurde früh festgelegt, dass nicht nur Macht, sondern auch Vertrauen, Reife und die Fähigkeit zur Selbstaufopferung entscheidend sind. Der Hokage soll nicht aus dem Hintergrund verwalten, sondern als Schutzschild der Dorfgemeinschaft auftreten, besonders für die nächste Generation.
Genau hier liegt das Problem der aktuellen Situation: Schikamaru gilt als brillanter Stratege und als ideale rechte Hand, aber als Hokage wirkt er in Two Blue Vortex häufig wie ein Verwalter, der zu wenig Präsenz zeigt, wenn es brenzlig wird. Gerade angesichts der Bedrohung durch neue Feinde entsteht der Eindruck, dass die jungen Ninja zu oft an vorderster Front stehen, während die Führung nicht sichtbar vorangeht.
Dieser Kontrast ist deshalb so auffällig, weil Naruto selbst das Leitbild einmal klar formuliert hat. Als direkte Erinnerung an dieses Selbstverständnis steht ein Satz aus Naruto (Kapitel 653) sinngemäß wie ein Mahnmal über dem Amt:
Hokage zu sein bedeutet, den Schmerz zu ertragen, vor allen anderen zu gehen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Hindernisse selbst zu zerschlagen und den Weg zu ebnen. Es gibt keine Abkürzungen, Hokage zu werden, und keine Abkürzungen, sich davor zu drücken.
Politischer Druck auf Schikamaru wächst
Was setzt Schikamarus Rolle als Interimshokage jetzt konkret unter Zugzwang? In der aktuellen Handlung wird Schikamaru nicht nur militärisch, sondern auch politisch in die Enge getrieben. Nach einem Vorfall rund um einen Anschlagsversuch auf eine zentrale Person aus dem Umfeld des Feudalherrn des Feuer-Reichs wird seine Position offiziell angekratzt. Damit steht plötzlich nicht mehr nur die Frage im Raum, ob Schikamaru stark genug ist, sondern ob er das Amt überhaupt weiter ausüben darf.
Ein Vertreter des Feuer-Reichs macht dabei unmissverständlich klar, dass die Angelegenheit nicht im Sand verlaufen soll:
Meine Untersuchung gegen dich ist nicht vorbei. Denk ja nicht, du könntest das unter den Teppich kehren. Wenn alles ans Licht kommt, wird das Feuer-Reich tun, was nötig ist.
Für die Story ist das ein entscheidender Hebel: Wenn Schikamaru abgesetzt oder vorübergehend aus dem Verkehr gezogen wird, braucht Konoha schnell ein neues Gesicht, das sowohl die Dorfbewohner als auch die Ältesten akzeptieren können. Und genau hier legt Two Blue Vortex seit einiger Zeit die Spuren.
Konohamaru Sarutobi als logischer Nachfolger
Wer könnte Schikamaru als nächster Hokage ablösen? Die naheliegendste Option, die die Serie gerade vorbereitet, ist Konohamaru Sarutobi. Er ist innerhalb des Dorfes etabliert, trägt einen traditionsreichen Namen und passt in die politische Denkweise der Ältesten, weil er als formbarer gilt als andere Kandidaten. Gleichzeitig ist sein großer Traum seit Naruto-Tagen unverändert: Er will selbst Hokage werden, so wie Naruto.
Damit würde die Geschichte gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens hätte das Amt wieder eine Figur, die sichtbar wachsen muss und nicht nur taktisch verwaltet. Zweitens könnte Konohamaru gezwungen werden, sich auf dem Schlachtfeld und als Führungsperson zu beweisen, statt sich indirekt auf die Leistungen der jüngeren Generation zu stützen. Drittens wäre es eine seltene Gelegenheit, seinen langjährigen Handlungsfaden endlich auszubezahlen, bevor die Serie später vermutlich auf andere Zukunftsfiguren als dauerhafte Hokage-Perspektive zusteuert.
Spannend ist auch die mögliche Dynamik: Sollte Schikamaru tatsächlich aus dem Amt gedrängt werden, könnte er danach wieder in einer Rolle landen, in der er am stärksten ist, nämlich als Berater und Stratege. Das würde den Dorfapparat stabilisieren, während Konohamaru die symbolische und kämpferische Spitze bildet.
So geht es in Two Blue Vortex weiter
Wann könnte die Hokage-Wende im Manga passieren? Die nächste Arc-Etappe von Boruto: Two Blue Vortex läuft am 20. Juni 2026 weiter. Ob Schikamarus Stuhl sofort wackelt oder die Serie den Machtwechsel langsam vorbereitet, ist offen, aber die aktuelle Zuspitzung wirkt wie ein bewusst gesetzter Startschuss. Für viele Fans dürfte genau das der Punkt sein, an dem sich entscheidet, ob der Hokage-Titel wieder zu einem respektierten Ideal wird oder ob Konoha noch länger im Übergang festhängt.
Was wünscht ihr euch für Konohagakures Spitze: Schikamaru als strategischer Übergang oder Konohamaru als neuer Hokage mit echter Bewährungsprobe? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime Boruto in Deutschland schauen? Aktuell ist Boruto in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll sowie bei Netflix (je nach verfügbarem Katalog) im Stream abrufbar. Viel Spaß beim Durchstarten in die nächste Ninja-Generation!



