Zehn Jahre nach dem Manga-Start von Boruto ist in der Story ein Punkt erreicht, der sich wie ein endgültiger Abschied anfühlt: Naruto Uzumaki kehrt nicht mehr als Siebter Hokage in sein Amt zurück. Was lange wie eine Frage der Zeit wirkte, verdichtet sich nun zu einer klaren Richtung für die Zukunft von Konohagakure: Der Platz an der Spitze soll an die nächste Generation übergehen.
Schon früh war zwar klar, dass Naruto als Vater und Legende präsent bleibt, aber nicht länger der Mittelpunkt sein soll. Spätestens seit seiner Ausschaltung aus der Handlung ist diese Staffelübergabe nicht mehr nur ein Motiv, sondern die Grundlage der gesamten Erzählung rund um Boruto Uzumaki.
Narutos Abwesenheit als Wendepunkt der Geschichte
Warum ist Naruto Uzumaki seit Jahren nicht mehr handlungsaktiv? In der Manga-Story wurde Naruto erst spürbar geschwächt, als ihm Kurama genommen wurde. Damit verlor er einen entscheidenden Teil seiner früheren Überlegenheit, was in Boruto die Tür für neue Bedrohungen auf einem anderen Machtniveau öffnete.
Der nächste Schritt war drastischer: Naruto wurde von Kawaki in eine eigene Dimension weggesperrt. Seitdem fehlt er nicht nur in Kämpfen, sondern auch als politische und moralische Instanz im Dorf. Parallel dazu sorgt eine Manipulation der Wahrnehmung dafür, dass viele Figuren im Setting Naruto für tot halten, was die Rückkehr in ein öffentliches Amt zusätzlich verkompliziert.
Der Moment, in dem Kawaki die Erzählung über Narutos angeblichen Tod festzurrt, markiert dabei eine klare Zäsur.
Der Siebte ist durch Borutos Hand gestorben. Genau das wirst du ihnen erzählen. Verstanden?
Die neue Hokage-Frage in Konohagakure
Wer führt Konohagakure aktuell als Hokage an? Nach Narutos Verschwinden musste das Dorf reagieren, und Schikamaru Nara übernahm als Übergangslösung die Leitung. In der Praxis wird er vielerorts wie ein Achter Hokage behandelt, auch wenn die Situation im Detail als provisorisch angelegt ist und die jüngsten Entwicklungen bereits auf einen Wechsel hindeuten.
Genau hier wird klar, warum eine Rückkehr Narutos als Siebter Hokage zunehmend unwahrscheinlich wirkt: Die Story hat inzwischen mehrere Figuren positioniert, deren persönlicher Traum und erzählerischer Bogen direkt mit dem Hokage-Titel verbunden ist. Würde Naruto einfach zurückkehren und sein Amt wieder aufnehmen, würden diese aufgebauten Ziele ausgebremst.
| Ereignis | Bedeutung für Narutos Hokage-Rückkehr |
|---|---|
| Verlust von Kurama | Naruto ist nicht mehr der unangreifbare Maßstab der Welt |
| Versiegelung in Kawakis Dimension | Er ist physisch aus Handlung und Politik entfernt |
| Schikamaru als Übergangslösung | Das Dorf hat eine neue Führungsstruktur etabliert |
| Zukünftige Kandidaten werden aufgebaut | Der Staffelstab soll sichtbar an die nächste Generation gehen |
Konohamaru und Sarada rücken in den Vordergrund
Welche Nachfolger stehen als Hokage-Kandidaten im Raum? Besonders Konohamaru Sarutobi wird als logischer nächster Schritt gehandelt. Sein Ziel, selbst Hokage zu werden, existiert seit der Originalserie, und Boruto hätte damit die Möglichkeit, eine Figur mit starker Legacy endlich konsequent aufzuwerten und im Zentrum zu platzieren.
Gleichzeitig steht Sarada Uchiha als langfristige Perspektive für die Zukunft des Dorfes. Ihr Wunsch, Hokage zu werden, ist fest in der Reihe verankert und wurde auch in Boruto erneut betont. Für sie ist Naruto nicht nur ein Symbol, sondern ein konkretes Vorbild, dem sie nacheifern will.
Mein Vorbild ist Lord Siebter, nicht du.
Damit zeichnet sich eine Reihenfolge ab, die erzählerisch Sinn ergibt: erst Konohamaru als stabilisierender Übergang für eine neue Ära, danach Sarada als Gesicht der nächsten Generation.
Naruto als Trumpf statt als Bürokratie-Figur
Welche Rolle kann Naruto nach seiner Rückkehr überhaupt noch spielen? Aus Story-Sicht ist Naruto als Hokage immer auch an den Schreibtisch gefesselt gewesen. Während andere Figuren frei agieren konnten, war Naruto durch Pflichten gebunden, was ihn von vielen Konflikten fernhielt und ihn im Laufe der Zeit sogar eingerostet wirken ließ.
Wenn Naruto irgendwann zurückkehrt, könnte genau das zu seinem Vorteil werden: Ohne Hokage-Amt wäre er wieder ein wertvoller Einsatzfaktor auf Missionen, als Frontkämpfer gegen neue Bedrohungen und als erfahrener Mentor. Er wäre dann weniger Verwaltungsspitze und mehr das, was Fans mit ihm verbinden: ein Beschützer, der da auftaucht, wo es wirklich brennt.
Wie fühlt sich dieser endgültige Schritt für euch an: Wollt ihr Naruto unbedingt noch einmal als Siebten Hokage sehen, oder ist es an der Zeit, dass Konohamaru und Sarada den Staffelstab übernehmen? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime Boruto in Deutschland schauen? Aktuell ist Boruto in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll, Netflix und Amazon Prime Video verfügbar; je nach Anbieter können Verfügbarkeit, Staffeln, Sprachen (Deutsch/Japanisch) und Abo-Modell variieren. Viel Spaß beim Streamen und ab ins nächste Ninja-Abenteuer!


