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Demon Slayer – Sieben mögliche Endgegner, die Muzan ersetzen könnten

Eine neue Diskussion aus der Community rollt gerade wieder an: Muss Kibutsuji Muzan wirklich der beste Endgegner für Demon Slayer sein, oder hätten andere Figuren das Finale sogar noch intensiver machen können? Ein aktueller Beitrag wirft genau diese Frage auf und nennt sieben Charaktere, die als finaler Antagonist mindestens genauso viel Sprengkraft gehabt hätten, teils sogar mit deutlich größerem emotionalen Schaden für Tanjiro und die Dämonenjäger.

Wichtig dabei: Der Gedankengang zielt weniger auf reine Stärke ab, sondern auf Konsequenzen. Wer hätte die Truppe moralisch zerlegt, wer hätte Beziehungen vergiftet, und wer hätte das Ende nicht nur härter, sondern auch tragischer gemacht?

Emotion statt reiner Power als Endboss-Kriterium

Welche Demon-Slayer-Figuren hätten als Endgegner emotional mehr zerstört als Muzan? Ganz oben auf der Liste steht Kamado Nezuko als mögliche Gegenspielerin. Ihr Band zu Tanjiro ist der Kern der Serie, und genau deshalb wäre ein Szenario, in dem sie zum Ziel von Muzans Einfluss wird, ein Albtraum für alle Beteiligten. Der Gedanke dahinter: Nicht das Schwertduell wäre der schlimmste Teil, sondern die Frage, ob Tanjiro überhaupt handeln könnte.

Wie hätte Tanjiro selbst als Gegner das Finale verändert? Der Beitrag nennt auch Kamado Tanjiro als potenziellen König der Dämonen. Die Vorlage zeigt, wie Muzan im letzten Moment seine Macht und seinen Hass in Tanjiro drückt und damit eine Version erschafft, die nicht nur die Sonne überwinden kann, sondern auch Wasseratmung und Sonnenatmung kennt und die Bewegungsmuster der Dämonenjäger aus dem Effeff versteht. Gerade weil am Ende viele Säulen bereits gefallen oder schwer verletzt sind, hätte dieser Gegner wie eine nahezu unaufhaltsame Naturgewalt gewirkt.

Wenn Vorbilder fallen, bricht ein ganzes System

Wer hätte die Dämonenjäger organisatorisch und psychologisch am härtesten getroffen? Ein besonders bitteres Was-wäre-wenn dreht sich um Kagaya Ubuyashiki. Als Oberhaupt ist er für viele Säulen eine Art Vaterfigur und moralischer Fixpunkt. Die Idee: Würde Muzan ausgerechnet ihn in einen Dämon verwandeln, stünde nicht nur ein starker Feind gegenüber, sondern ein Symbol, an das die gesamte Truppe glaubt. Allein der Gedanke, ihn bekämpfen zu müssen, könnte die Reihen der Dämonenjäger emotional lähmen.

Warum wäre auch eine verdrehte Heldenfigur als Endgegner so wirkungsvoll? Genau hier setzt auch das Szenario um Kyojuro Rengoku an. Seine Standhaftigkeit im Zugkampf ist bis heute einer der prägendsten Momente der Serie. Im Beitrag wird die Idee gespielt, dass Rengoku Akazas Angebot annimmt und als Dämon weiterlebt. Für Tanjiro wäre das nicht nur ein Gegner auf höchstem Niveau, sondern ein persönlicher Bruch mit dem Mann, der wie ein Idealbild der Säulen wirkte.

Die Kandidaten, die als Antagonisten einfach perfekt funktionieren

Welche Dämonen wären als finaler Bösewicht erzählerisch am dankbarsten? Bei den klassischen Antagonisten fallen vor allem drei Namen: Akaza, Doma und Kokushibo. Akaza gilt als Ausnahmefall, weil er trotz seiner Brutalität noch Reste von Menschlichkeit zeigt. Laut der Argumentation hätte er, ohne diese inneren Grenzen und ohne die Rückkehr seiner Erinnerungen, ein noch gnadenloserer Endgegner werden können, getrieben von einem einzigen Ziel: absoluter Stärke.

Wieso wäre Doma als Letztboss so leicht zu hassen? Doma wird als Paradebeispiel für einen Antagonisten beschrieben, den man sofort ablehnt. Seine Provokationen, sein fehlendes Moralverständnis und seine kalte Art, Leid zu relativieren, machen ihn zu einem Gegner, bei dem es nicht nur ums Gewinnen geht, sondern ums Stoppen. Ein Finale gegen ihn hätte vor allem über Abscheu und Wut funktioniert.

Warum gilt Kokushibo als der naheliegendste Ersatz für Muzan? Kokushibo bringt gleich mehrere Endboss-Zutaten mit: Er ist der stärkste der Zwölf Dämonenmonde, hat jahrhundertelange Geschichte, und er ist als ehemaliger Dämonenjäger mit Schwertkampf, Dämonenjägermal und einer eigenen Atemtechnik besonders vielseitig. Dazu kommt sein Konflikt als älterer Zwillingsbruder von Yoriichi, der als stärkste Figur gilt. Neid, Stolz und Scheitern wären hier das eigentliche Finale, nicht nur die letzte Schlacht.

Alle sieben Alternativen im schnellen Überblick

Welche sieben Charaktere wurden als bessere Endgegner als Muzan genannt?

  • Kyojuro Rengoku als Dämon
  • Kagaya Ubuyashiki als Dämon
  • Akaza ohne Rückkehr seiner Menschlichkeit
  • Doma als maximal verhasster Endgegner
  • Kokushibo als stärkster Dämonenmond und Ex-Dämonenjäger
  • Kamado Nezuko als tragischer Gegner
  • Kamado Tanjiro als König der Dämonen

Demon Slayer könnt ihr in Deutschland weiterhin bei Crunchyroll und Netflix streamen. Inhaltlich zeigt die Diskussion vor allem eins: Ein guter Endgegner muss nicht nur stärker sein als alle anderen, er muss sich auch wie ein persönlicher Albtraum anfühlen.

Welche dieser sieben Figuren hättet ihr am liebsten als finalen Gegner gesehen und bei wem wäre euch das Finale emotional am meisten unter die Haut gegangen? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime Demon Slayer in Deutschland schauen? Aktuell ist Demon Slayer in Deutschland in der Regel bei Crunchyroll im Streaming verfügbar; teils sind Staffeln und Filme außerdem über Prime Video (je nach Verfügbarkeit als Prime-Channel oder zum Leihen/Kaufen) abrufbar. Viel Spaß beim Binge-Start!

Alfred R.

Alfred ist ein großer Fan von Tokyo Ghoul. Manchmal denkt er selbst, er wäre ein Ghoul. Nur um später wieder festzustellen, dass er ja eigentlich von der Schreib-Schreib-Frucht gegessen hat. Aber das ist auch viel besser so, da er immerhin gute Artikel für AnimeUp schreiben kann.

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