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Die stärksten Naruto-Shinobi außerhalb der Fünf Großnationen – Übersicht

Abseits von Konoha, Suna, Kiri, Kumo und Iwa tummeln sich im Naruto-Universum einige Shinobi, die locker auf Kage-Niveau mithalten können. Neue Übersichten aus der Community rücken jetzt genau diese Figuren wieder in den Fokus: Ninja aus kleineren Dörfern, aus Orochimarus Experimentierumfeld oder aus der Akatsuki, die nie offiziell zu den Fünf Großnationen gehörten.

Spannend daran ist weniger die reine Power-Fantasie, sondern der Blick darauf, wie viel Einfluss sogenannte Außenseiter auf die Weltpolitik der Ninja hatten. Denn manche von ihnen hätten ganze Dörfer auslöschen können, während andere durch ihre Fähigkeiten fast schon in Richtung göttlich gehen.

Hier ist der aktuelle Überblick über die stärksten Shinobi außerhalb der Fünf Großnationen, inklusive der Gründe, warum sie so gefährlich sind.

Orochimarus Elite aus Otogakure

Welche Shinobi aus dem Reich des Klangs zählen zur absoluten Spitze? Besonders Orochimarus Umfeld hat über Jahre hinweg Kämpfer hervorgebracht, die durch das Fluchmal und radikale Körpermodifikationen über sich hinauswuchsen. Viele dieser Figuren wurden in Naruto zwar „nur“ als Gegner in einzelnen Arcs eingesetzt, ihr Powerlevel ist aber bis heute bemerkenswert.

Gerade die Kombination aus Fluchmalschub, Spezialfähigkeiten und kompromissloser Taktik macht diese Gruppe so gefährlich. In direkten Duellen entschieden oft Kleinigkeiten, medizinische Versorgung oder schlicht das Timing von Verstärkung über Leben und Tod.

Kidomaru

Warum ist Kidomaru trotz Nebenrolle so bedrohlich? Kidomaru war ein Fernkampfspezialist der vier Ninja aus Otogakure und nutzte das Fluchmal, um Stärke, Tempo und Widerstandskraft massiv zu steigern. In der zweiten Stufe verwandelte er sich in eine dämonisch-spinnenartige Form, die ihn im Kampf noch flexibler machte.

Durch Modifikationen verfügte er über ein zusätzliches Auge auf der Stirn und sechs Arme. Seine Netze waren extrem klebrig und zäh, zudem konnte er eine riesige Spinne beschwören, die kleinere Spinnen regnen ließ. Besonders fies: Mit seinem dritten Auge konnte er Vitalpunkte aus großer Distanz präzise anvisieren, was seine improvisierten Pfeile zu echten Killern machte.

Tayuya

Wie gefährlich ist Tayuyas Klang-Genjutsu im direkten Duell? Tayuya galt als einzige Frau der Vierergruppe als eine der stärksten Kämpferinnen dort und wurde in ihrer Leistungsstufe mindestens auf Jōnin-Niveau eingeordnet. Mit aktiviertem Fluchmal erhielt sie enorme Kraftreserven und blieb trotz Fernkampfrolle auch im Taijutsu konkurrenzfähig.

Ihr Markenzeichen war der Einsatz realen Klangs im Kampf: Mit einer dämonischen Flöte konnte sie Gegner in ein klangbasiertes Genjutsu ziehen und vor allem drei ogreartige Kreaturen kontrollieren, die für sie angriffen und körperliche Energie entzogen. Ohne Eingreifen von Temari wäre Shikamaru in diesem Kampf praktisch chancenlos gewesen.

Sakon und Ukon

Was macht Sakon und Ukon zu den gefährlichsten Mitgliedern der Vier? Die Zwillingsbrüder funktionierten im Grunde wie ein einziger Kämpfer, da ihre Fähigkeit ihnen erlaubte, miteinander zu verschmelzen. Ukon verbrachte meist Zeit in Sakons Körper, deckte tote Winkel, verstärkte Angriffe und machte Nahkampfduelle extrem riskant.

Sie konnten Verletzungen schneller regenerieren, besonders in Kombination mit der zweiten Stufe des Fluchmals. In dieser Form konnten beide sogar in den Körper eines Gegners eindringen und ihn durch Zellmanipulation von innen töten. Besiegt wurden sie letztlich nur, weil Kankurō sie mit einer Überraschungsaktion erwischte, als sie bereits angeschlagen waren.

Jūgo

Wie kommt Jūgo an eine unvollständige Weise der Eremitenkraft? Jūgo wird oft Otogakure zugerechnet, stammt aber ursprünglich aus der Gegend nahe der Ryūchi-Höhle. Seine Besonderheit: Er kann natürliche Energie aus der Umgebung aufnehmen und dadurch eine unvollständige Form des Eremitenmodus nutzen. Genau seine DNA diente später als Basis für Orochimarus Fluchmal.

Im Vollrausch wird Jūgo zu einer monströsen Gestalt, die Körperteile zu Schilden, Klingen oder Energiekanonen umformen kann. In diesem Zustand ist er nicht nur offensiv brutal, sondern auch erstaunlich robust, sogar gegen direkte Treffer von Gegnern auf Raikage-Niveau.

Kimimaro

Warum gilt Kimimaro als Orochimarus stärkster Untergebener? Kimimaro war der letzte Überlebende eines kriegerischen Clans, der nicht offiziell zu Kirigakure gehörte, und wurde nach seiner Begegnung mit Orochimaru zu dessen wichtigster Trumpfkarte. Innerhalb der Story wird klar: Wäre er beim Angriff auf Konoha einsatzfähig gewesen, hätte sich der Ausgang drastisch verändern können.

Sein Kekkei Genkai Shikotsumyaku erlaubte ihm, seine Knochenstruktur zu manipulieren. Er konnte Knochenschwerter formen, Knochen wie Geschosse verschießen und sogar ein ganzes Knochenfeld aus dem Boden wachsen lassen, um Gegner zu spießen. Mit der zweiten Fluchmalstufe nahm er eine dinosaurierartige Form an und überstand Kräfte, die selbst Gaaras Sandmassive gefährlich machten.

Akatsuki-Kräfte aus kleineren Dörfern

Welche Akatsuki-Mitglieder stammen nicht aus den Großnationen? Die Akatsuki bestand zu einem großen Teil aus S-Klasse-Nukenin, und einige ihrer gefährlichsten Mitglieder kamen eben nicht aus den Fünf Großnationen. Ihre Herkunft aus kleineren Regionen spielt dabei eine spannende Rolle, weil sie oft aus Kriegen, Armut oder dem Zerfall klassischer Ninja-Strukturen heraus entstanden.

Gerade diese Figuren zeigen, wie wenig „Rang“ oder „Dorfgröße“ im Naruto-Universum am Ende über tatsächliche Kampfkraft aussagt.

Hidan

Wie funktioniert Hidans Unsterblichkeit als tödliche Win-Condition? Hidan war vielleicht nicht der vielseitigste Ninjutsu-Nutzer, aber als Kage-Level-Bedrohung extrem schwer zu stoppen. Er wandte sich einer blutigen Religion zu und wurde dadurch zu einem der wenigen tatsächlich unsterblichen Wesen der Reihe.

Seine Stärke lag in einer grausamen Blutfluch-Technik: Sobald er das Blut seines Ziels aufgenommen hatte und in einem Ritualsymbol stand, wurden Verletzungen an ihm auf das Opfer übertragen. Damit konnte er selbst starke Jōnin ausschalten und stellte sogar für Kämpfer mit hoher Erfahrung ein massives Problem dar.

Konan

Warum zählt Konan zu den stärksten Kunoichi der Serie? Konan war Gründungsmitglied der Akatsuki und die einzige Frau in der Kernbesetzung. Als Kriegswaise wurde sie unter anderem von Jiraiya ausgebildet, was ihren Grundskill deutlich erklärt. Ihr Markenzeichen: die Technik Tanz des Shikigami, mit der sie Chakra in Papier umwandelt und frei manipuliert.

Konan konnte Gegner fesseln, mit scharfen Papierkanten zerreißen und ganze Landschaftsstrukturen aus Papier nachbilden. Ihr berühmtester Moment ist der Kampf, in dem sie einen Gegner auf Obito-Uchiha-Niveau mit einer gewaltigen Menge an Papierbomben beinahe ausgeschaltet hätte, wäre nicht ein extrem seltener Rettungsmechanismus eingesetzt worden.

Kakuzu

Weshalb ist Kakuzu trotz hohem Alter einer der gefährlichsten Akatsuki-Kämpfer? Kakuzu stammt aus Takigakure und überlebte sogar eine Mission gegen Hashirama Senju. Nach seiner Bestrafung durch das eigene Dorf desertierte er, tötete die Ältesten und nahm sich eine verbotene Technik, die seine berüchtigten Fäden möglich machte.

Durch das Stehlen von Herzen erreichte Kakuzu eine Form der Unsterblichkeit und konnte über die erbeuteten Herzen alle fünf Chakra-Naturen einsetzen. Seine Fäden ermöglichten Fernangriffe, Überraschungsmanöver und maskenartige Kreaturen. In direktem Kampf setzte er selbst Kakashi massiv unter Druck und war nur durch mehrere Faktoren gleichzeitig zu stoppen.

Nagato

Wie konnte Nagato als Rinnegan-Nutzer ganze Nationen erschüttern? Nagato übernahm nach Yahikos Tod die Führung der Akatsuki und wurde trotz seines geschwächten Körpers zu einem der mächtigsten Rinnegan-Anwender der Reihe. Er verteilte die Kräfte des Rinnegan auf sechs Körper, die er kontrollierte, konnte die Fähigkeiten aber grundsätzlich auch selbst einsetzen.

Sein Arsenal reichte von Beschwörungen über Ninjutsu-Absorption bis zu Seelenraub durch Berührung. Zudem konnte er mechanische Waffen erschaffen und die Gravitationskräfte über den Deva-Pfad kontrollieren. Damit zerstörte er Konoha, und im Vierten Großen Ninja-Krieg zeigte er, wie dominant er selbst gegen Top-Gegner wie Naruto im Modus der Neunschwänzigen-Chakra und Killer B auftreten konnte.

Takigakure und die Macht eines Jinchūriki

Welche Rolle spielt Takigakure als Außenseiter-Dorf in der Bijū-Politik? Besonders interessant ist Takigakure, weil es als Dorf außerhalb der Großnationen dennoch einen Bijū besaß. Das allein hebt die Region aus dem üblichen Machtgefälle heraus und zeigt, dass auch kleinere Länder im Hintergrund enorme Druckmittel hatten.

Mit einem Jinchūriki verändert sich jede militärische Rechnung, weil ein Bijūdama ausreicht, um ein ganzes Dorf auszulöschen. Genau deshalb wird diese Figur in aktuellen Diskussionen wieder stärker eingeordnet.

Wie stark ist Fū als Jinchūriki der Siebenschwänzigen wirklich? Fū war die Jinchūriki von Chōmei, der Siebenschwänzigen, und wurde vor den Ereignissen um Gaaras Entführung von der Akatsuki gefangen genommen und getötet. Auch ohne den Status als perfekter Jinchūriki konnte sie Zugriff auf gewaltige Chakra-Reserven nehmen.

Sie nutzte unter anderem blendende Partikel, besondere Netze und konnte bereits Teile der Bijū-Macht manifestieren, etwa in Form von zwei Schwänzen, die wie Flügel wirkten. Mit aktivierter Bijū-Kraft stiegen Stärke, Durchhaltevermögen und Regeneration massiv an, und die reine Möglichkeit eines Bijūdama machte sie zu einer wandelnden Katastrophe für jede Armee.

Welche dieser Figuren ist für euch der stärkste Shinobi außerhalb der Fünf Großnationen und wen würdet ihr gern in einem fairen Eins-gegen-eins gegen einen Kage sehen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime Naruto in Deutschland schauen? Aktuell ist Naruto in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll sowie bei Netflix und Amazon Prime Video (teils abhängig von Staffel, Sprachversion und Verfügbarkeit) abrufbar. Viel Spaß beim Streamen und ab ins nächste Ninja-Abenteuer!

Alfred R.

Alfred ist ein großer Fan von Tokyo Ghoul. Manchmal denkt er selbst, er wäre ein Ghoul. Nur um später wieder festzustellen, dass er ja eigentlich von der Schreib-Schreib-Frucht gegessen hat. Aber das ist auch viel besser so, da er immerhin gute Artikel für AnimeUp schreiben kann.

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