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Diese Charaktere enttäuschten in Naruto Shippuden – Fans fordern mehr Tiefgang

Naruto Shippuden brachte viele spannende Entwicklungen, doch nicht jede Figur konnte von der Fortsetzung profitieren. Einige einst beliebte und vielversprechende Charaktere wurden im Laufe der 500 Episoden der Serie entweder vernachlässigt oder ihrer erzählerischen Tiefe beraubt. Hier werfen wir einen Blick auf sechs Figuren, die in Naruto Shippuden ihr Potenzial nicht entfalten konnten.

Neji Hyuuga – Vom Genie zum tragischen Kollateralschaden

Warum war Neji in Naruto Shippuden enttäuschend umgesetzt? Neji Hyuuga galt in der ersten Serie als eines der größten Genies des Hyuuga-Clans. Sein Kampf gegen Naruto während der Chunin-Prüfungen zeigte sein beeindruckendes Können im Umgang mit dem Byakugan und dem Sanften Fauststil. Auch sein Kampf gegen Kidomaru unterstrich seine taktische Intelligenz.

In Shippuden wurde Neji jedoch zunehmend in den Hintergrund gedrängt. Trotz seines Aufstiegs zum Jonin erhielt er kaum nennenswerte Bildschirmzeit oder bedeutende Kämpfe. Sein Tod während des vierten großen Ninja-Krieges diente hauptsächlich als dramatisches Plot-Element, ohne dass seine Figur davor nennenswert aufgebaut wurde.

Rock Lee – Ein Symbol für harte Arbeit ohne Belohnung

Was lief bei Rock Lees Entwicklung schief? In der Originalserie war Rock Lee ein Fanliebling. Ohne Zugang zu Ninjutsu oder Genjutsu kämpfte er sich mit reiner Willenskraft und Taijutsu an die Spitze. Sein Kampf gegen Gaara war einer der eindrucksvollsten Momente der ersten Serie.

Doch in Shippuden verlor Lee an Bedeutung. Trotz des Potenzials, das er durch das Training mit Might Guy in der Zwischenzeit entwickelt haben müsste, blieb er eine Nebenfigur. Wichtige Kämpfe oder Charakterentwicklungen blieben aus. Fans hatten große Erwartungen, die leider enttäuscht wurden.

Orochimaru – Vom furchteinflößenden Antagonisten zum Randnotiz-Charakter

Wie verlor Orochimaru seine Bedrohlichkeit? Orochimaru war in der ersten Serie ein skrupelloser Wissenschaftler und einer der Hauptantagonisten. Seine Experimente, sein Angriff auf Konoha und sein Ziel der Unsterblichkeit machten ihn zu einer bedrohlichen Figur.

Doch in Shippuden wurde er frühzeitig von Sasuke besiegt und später fast beiläufig in den Krieg integriert. Seine Rückkehr wirkte narrativ halbherzig, und seine einstige Bedrohlichkeit ging verloren. Statt einem würdigen Abgang wurde seine Rolle verwässert.

Madara Uchiha – Vom übermächtigen Gegner zum erzählerischen Werkzeug

Warum war Madaras Ende so enttäuschend? Madara wurde über viele Episoden hinweg als ultimative Bedrohung aufgebaut. Seine Rückkehr im vierten Ninja-Krieg, seine übermächtigen Fähigkeiten und sein Plan, die Welt mittels Tsukuyomi zu kontrollieren, machten ihn zum zentralen Antagonisten.

Doch kurz vor dem Finale wurde er plötzlich von Kaguya ersetzt – einer Figur, die kaum aufgebaut war. Diese Entscheidung zerstörte nicht nur Madaras aufgebautes Narrativ, sondern entwertete auch die vorherige Spannung der Handlung.

Shino Aburame – Ein starker Charakter, der ignoriert wurde

Wieso wurde Shino in Shippuden kaum beachtet? Shino war nie der auffälligste Charakter, doch sein Umgang mit Insekten und seine ruhige, strategische Art machten ihn zu einem interessanten Ninja. In Part 1 hatte er einige bemerkenswerte Einsätze.

In Shippuden hingegen war Shino fast unsichtbar. Trotz seines Potenzials als Taktiker erhielt er kaum Sprechrollen oder Kämpfe. Seine Fähigkeiten wurden nie weiterentwickelt oder genutzt. Eine verschenkte Chance für mehr Diversität im Kampfgeschehen.

Kurenai Yuhi – Die vergessene Genjutsu-Meisterin

Warum spielte Kurenai kaum eine Rolle? Kurenai wurde in der ersten Hälfte der Naruto-Serie als talentierte Genjutsu-Anwenderin vorgestellt. Ihre Rolle als Jonin und Mentorin von Team 8 ließ auf mehr hoffen.

Doch in Shippuden verschwand sie fast vollständig von der Bildfläche. Ihre Schwangerschaft wurde als Grund für den Rückzug genannt, doch selbst nach dem Zeitsprung blieb sie irrelevant. Eine Figur mit einzigartigem Potenzial wurde schlicht ignoriert.

Was bedeutet das für die Erzählstruktur von Naruto Shippuden?

Welche Lehren lassen sich aus diesen Charakterbögen ziehen? Die Vernachlässigung dieser Charaktere zeigt, wie schwierig es ist, eine große Figurenvielfalt über eine lange Laufzeit sinnvoll zu erzählen. Viele Zuschauer hatten sich eine gerechtere Verteilung der Aufmerksamkeit gewünscht, gerade für Figuren, die in der ersten Serie eine wichtige Rolle spielten.

Einige Charaktere wie Naruto, Sasuke oder Kakashi erhielten zwar viel Tiefe, doch andere blieben auf der Strecke. Das hat nicht nur das Worldbuilding geschwächt, sondern auch das emotionale Potenzial vieler Szenen reduziert. Besonders Fans der Nebencharaktere fühlten sich enttäuscht.

Welche Charaktere aus Naruto hättest du gerne mehr in Shippuden gesehen? Teil deine Meinung in den Kommentaren!

Wo kann ich den Anime Naruto in Deutschland schauen? Aktuell kannst du Naruto bei Crunchyroll, Netflix und Amazon Prime Video streamen. Viel Spaß beim Binge-Watching – lass die Abenteuer beginnen!

Alfred R.

Alfred ist ein großer Fan von Tokyo Ghoul. Manchmal denkt er selbst, er wäre ein Ghoul. Nur um später wieder festzustellen, dass er ja eigentlich von der Schreib-Schreib-Frucht gegessen hat. Aber das ist auch viel besser so, da er immerhin gute Artikel für AnimeUp schreiben kann.

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