Son Goku gilt als einer der mächtigsten Kämpfer im Dragon Ball-Universum, doch überraschenderweise hat er viele der ikonischsten Gegner der Serie nicht selbst besiegt. Stattdessen waren es oft andere Z-Kämpfer, äußere Umstände oder Gokus eigene strategische Entscheidungen, die den Schurken das Handwerk legten.
Von der klassischen Red Ribbon Armee bis hin zu gottgleichen Gegnern wie Beerus oder Zamasu – Goku ist in zahlreichen Kämpfen unterlegen oder gar nicht beteiligt. Hier werfen wir einen umfassenden Blick auf alle Hauptantagonisten, die nicht direkt von ihm besiegt wurden.
Ikonische Schurken aus Dragon Ball
Welche Gegner wurden in Dragon Ball nicht von Goku besiegt? Bereits in der Originalserie überlässt Goku öfters anderen Figuren den Vortritt. Besonders auffällig ist dies während des Turniers bei Wahrsagerin Baba, wo etwa Yamchu, Puar und Upa Kämpfe für sich entscheiden. Auch Yajirobi tötet den Dämon Cymbal eigenhändig.
Ein weiteres Beispiel ist der 22. Tenkaichi Budokai, bei dem Goku gegen Tenshinhan verliert. Dies markiert einen wichtigen Punkt in der Serie, da es zeigt, dass Goku nicht unbesiegbar ist und auch andere Kämpfer das Rampenlicht bekommen können.
Die Saiyajin-Saga und Namek
Warum konnte Goku Raditz und Vegeta nicht alleine besiegen? In der Saiyajin-Saga muss Goku sich mit Piccolo verbünden, um Raditz zu besiegen – ein Kampf, den er nur durch sein eigenes Opfer gewinnen kann. Später, gegen Vegeta, hilft ein Team aus Krillin, Gohan und Yajirobi, um den übermächtigen Gegner zu stoppen.
Auch auf Namek übernimmt Vegeta eine aktive Rolle im Kampf gegen Friezas Handlanger wie Cui, Zarbon und Dodoria. Goku selbst wird von Captain Ginyu überlistet, der mit ihm die Körper tauscht – eine der wenigen Niederlagen durch Taktik statt roher Kraft.
Androiden und Cell
Wie beeinflusste Gokus Herzvirus die Cell-Saga? In der Cell-Saga spielt Gokus Herzvirus eine entscheidende Rolle. Er verliert gegen Android 19 und ist für einen Großteil der Handlung außer Gefecht. In seiner Abwesenheit besiegen Vegeta und Trunks mehrere Androiden, während Gohan letztlich Perfect Cell besiegt.
Goku gibt sogar freiwillig auf, als er merkt, dass er gegen Cell nicht gewinnen kann. Dieser Moment stellt eine bewusste Übergabe an die nächste Generation dar, ähnlich wie einst Meister Quitte den Staffelstab weitergab.
Die Götter und Dragon Ball Super
Warum scheitert Goku gegen Beerus und Zamasu? Beerus, der Gott der Zerstörung, ist selbst für Super-Saiyajin-Gott-Goku deutlich zu stark. Auch mit Ultra Instinct gelingt es Goku in späteren Arcs nicht, Beerus zu übertreffen. Im Goku-Black-Arc ist Zamasus Unsterblichkeit ein unüberwindbares Hindernis. Letztlich muss Zeno gerufen werden, um die gesamte Zeitlinie auszulöschen und so Zamasu zu stoppen.
Selbst als Goku kurz davor ist, Zamasu mit Hakai zu vernichten, wird der Angriff durch eine Geiselnahme unterbrochen. Dies zeigt, dass nicht alle Kämpfe durch Stärke entschieden werden.
Fusionen und Teamarbeit
Welche Rolle spielen Fusionen in Gokus Siegen? Der Kampf gegen Broly in Dragon Ball Super: Broly zeigt, dass Goku auch mit Super-Saiyajin-Gott-Formen keine Chance gegen den legendären Saiyajin hat. Erst durch die Fusion mit Vegeta zu Gogeta gelingt der Sieg, was jedoch bedeutet, dass Goku allein nicht gewinnen konnte.
Ein ähnlicher Fall: Im Turnier der Kraft kämpft Goku zwar brillant, doch es ist Nr. 17, der als letzter Kämpfer übrig bleibt. Auch Frieza trägt maßgeblich zum Sieg über Jiren bei.
Dragon Ball Super: Super Hero und aktuelle Entwicklungen
Warum war Goku im Kampf gegen Cell Max abwesend? In Dragon Ball Super: Super Hero taucht Goku gar nicht erst auf. Während er mit Vegeta auf Beerus’ Planet trainiert, müssen Piccolo und Gohan Cell Max ohne ihn besiegen. Gohan Beast und Orange Piccolo übernehmen die Hauptrolle, was erneut zeigt, dass Goku nicht immer im Mittelpunkt stehen muss.
Selbst in seinem ersten fairen Duell gegen Vegeta verliert Goku – ein weiteres Zeichen für den Wandel innerhalb der Serie.
Was diese Entwicklung über Gokus Rolle aussagt
Wird Goku absichtlich aus Kämpfen herausgehalten? Die Serie nutzt Gokus Ausfälle teils gezielt, um anderen Figuren Raum zur Entwicklung zu geben. Ob durch Krankheit, Tod oder bewusste Entscheidung – Goku ist oft der Katalysator, nicht der Vollstrecker. Dadurch bleibt die Geschichte dynamisch und erlaubt es Nebencharakteren, über sich hinauszuwachsen.
Besonders in Dragon Ball Super wird deutlich, dass die Verantwortung nicht mehr allein bei Goku liegt. Die Welt wird größer, die Kämpfer zahlreicher – und Gokus Rolle wandelt sich vom unbesiegbaren Helden zum Mentor und Teamspieler.
Was hältst du davon, dass Goku viele seiner Gegner nicht selbst besiegt? Diskutiere mit uns in den Kommentaren!
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