Nach dem Ende von My Hero Academia hat Weekly Shonen Jump spürbar nach dem nächsten großen Aushängeschild gesucht. Jetzt scheint Japan diese Lücke offiziell zu schließen: Ichi the Witch hat einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt und wird immer deutlicher als die nächste große Jump-Säule gehandelt.
Die aktuelle Marke ist ein echtes Ausrufezeichen, denn der Manga steht trotz vergleichsweise kurzer Laufzeit bereits dort, wo viele Reihen erst nach deutlich mehr Jahren landen. Für Fans, die nach dem Abschluss von My Hero Academia nach frischem Stoff mit ähnlichem Spirit suchen, wird Ichi the Witch damit endgültig zu einem Namen, den man im Blick haben sollte.
Der Manga startete am 9. September 2024 und läuft damit seit fast zwei Jahren. Am 28. Juni 2026 wurde zudem das jüngste Kapitel veröffentlicht, wodurch die Serie aktuell bei 88 Kapiteln steht.
Der neue Meilenstein in Japan
Welche neue Bestmarke hat Ichi the Witch erreicht? Laut den neuesten Angaben hat Ichi the Witch am 28. Juni 2026 in Japan insgesamt 2,2 Millionen verkaufte Exemplare erreicht. Damit ist die Reihe offiziell in einer Größenordnung angekommen, die in Weekly Shonen Jump nicht mehr als Hoffnungsträger, sondern als etablierter Hit gilt.
Bemerkenswert ist dabei vor allem das Timing: Zwei Jahre sind im Manga-Business kein langer Zeitraum, um solche Zahlen aufzubauen. Dass Ichi the Witch diese Schwelle trotzdem genommen hat, spricht für eine stabile Leserbindung und eine Dynamik, die weit über einen kurzen Hype hinausgeht.
Für Jump ist das auch strategisch ein wichtiges Signal. Nach dem zehnjährigen Lauf von My Hero Academia, das von 2014 bis 2024 ein globaler Fixpunkt war, wirkt ein klarer Nachfolger wie ein Befreiungsschlag für die neue Generation im Magazin.
| Fakt | Stand |
|---|---|
| Start der Serialisierung | 9. September 2024 |
| Kapitelstand | 88 Kapitel |
| Neuester Veröffentlichungsstand | 28. Juni 2026 |
| Verkäufe in Japan | 2,2 Millionen Exemplare |
Rückenwind durch einen prominenten Tipp
Warum spielte Kohei Horikoshi für den Erfolg eine Rolle? Der Schöpfer von My Hero Academia, Kohei Horikoshi, hat Ichi the Witch öffentlich empfohlen. Solche Empfehlungen haben in Jump Gewicht, weil sie nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern auch ein Qualitätsversprechen innerhalb der Szene darstellen.
Inhaltlich lobte Horikoshi besonders den Spagat aus Leichtigkeit, Stil und erzählerischer Tiefe, der Ichi the Witch als Fantasy-Werk so zugänglich macht. Das passte perfekt in einen Moment, in dem viele Leser nach dem Ende von My Hero Academia nach einer neuen Reihe gesucht haben, die ähnlich viel Herz und Weltbau mitbringt.
Ichi the Witch schafft auf einzigartige Weise eine Balance aus Leichtigkeit, Stil und Tiefe, die es zu einem idealen Fantasy-Werk macht, in das Leser gedanklich eintauchen und die Welt weiter ausmalen können.
Darum fühlt sich die Reihe wie ein legitimer Erbe an
Welche Parallelen gibt es zu My Hero Academia? Ein großer Grund, warum Ichi the Witch oft als geistiger Nachfolger gehandelt wird, liegt in der Grundidee: eine Welt, in der besondere Fähigkeiten zum Alltag gehören und Charaktere über Prüfungen, Training und Begegnungen an ihren Grenzen wachsen.
Statt Macken setzt Ichi the Witch auf lebendige Magie, sogenannte Majiks, die über Herausforderungen an Menschen gebunden werden. Dazu kommt ein Twist, der sofort auffällt: In dieser Welt können eigentlich nur Frauen Hexen sein, bis der Protagonist Ichi zum ersten männlichen Hexer wird, nachdem er die Kraft eines Majik erhält. Diese Außenseiterposition erinnert viele Fans an Izuku Midoriya, der anfangs ohne Gabe startet und sich später seinen Platz erkämpft.
Auch die typischen Jump-Zutaten sind klar erkennbar: eine große Nebenbesetzung, ein Mentor mit überwältigender Präsenz und Gegenspieler, die das Power-Level konstant nach oben treiben. Genau diese Mischung lässt viele Leser das Gefühl bekommen, dass hier nicht einfach eine neue Reihe an den Start geht, sondern ein neues Langzeit-Projekt.
- Fantasy-Setting mit systematisierten Fähigkeiten durch Majiks
- Protagonist als Ausnahmefigur mit besonderem Zugang zur Kraft
- Großer Fokus auf Nebenfiguren und Dynamik im Cast
- Mentor-Figur als zentraler Anker der frühen Entwicklung
- Starke Antagonisten, die den Eskalationsbogen antreiben
Anime-Aussichten und was Fans in Deutschland erwarten können
Wann könnte eine Anime-Umsetzung realistisch werden? Der nächste spannende Punkt: Ichi the Witch hat diese 2,2 Millionen Verkäufe erreicht, ohne dass es bislang eine Anime-Adaption gibt. Genau das ist in der Branche oft ein klares Signal, dass noch enormes Wachstumspotenzial vorhanden ist, sobald eine TV-Serie oder ein Streaming-Release dazu kommt.
Für 2026 gilt eine Anime-Premiere als unwahrscheinlich, weil dafür üblicherweise erst genügend Material für eine saubere erste Staffel vorliegen muss. Eine Ankündigung könnte aber durchaus in absehbarer Zeit kommen, während ein Startfenster frühestens Ende 2027 oder im Verlauf von 2028 realistisch wirkt.
In Deutschland dürfte die Reihe vor allem dann den nächsten Schub bekommen, wenn ein Anime bei den großen Simulcast-Anbietern landet und parallel die Manga-Verfügbarkeit weiter ausgebaut wird. Aktuell können Fans die Kapitel digital verfolgen, und mit einem Anime würden die Verkaufszahlen erfahrungsgemäß noch einmal spürbar anziehen.
Wie gefällt dir Ichi the Witch bisher als potenzieller Nachfolger von My Hero Academia, und würdest du dich über eine Anime-Adaption freuen? Schreib es gern in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime My Hero Academia in Deutschland schauen? Aktuell ist die Serie in Deutschland je nach Staffel und Verfügbarkeit unter anderem bei Crunchyroll sowie bei Netflix abrufbar; einzelne Staffeln oder Filme können außerdem bei Amazon Prime Video (teilweise als Kauf- oder Leihangebot) verfügbar sein. Viel Spaß beim Binge-Watching und plus ultra voraus!



