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Jujutsu Kaisen – Diese 7 Figuren schöpften ihr Potenzial nie aus

In der Jujutsu Kaisen-Community sorgt aktuell eine neue Diskussion für ordentlich Gesprächsstoff: Welche Figuren hatten alles in der Hand, um ganz oben mitzuspielen, wurden aber durch Tod, Story-Fokus oder verschenkte Entwicklung ausgebremst? Im Zentrum steht dabei eine Liste mit sieben bekannten Jujutsu-Zauberern, die laut aktueller Einordnung ihr volles Potenzial nie ausschöpfen konnten.

Spannend ist vor allem, dass es nicht nur um reine Stärke geht, sondern auch um verpasste Chancen in der Erzählung. Manche Charaktere hatten aus Sicht vieler Fans das Zeug zur nächsten Generation von Ausnahme-Zauberern, wurden aber zu früh aus dem Spiel genommen oder gerieten im späteren Verlauf schlicht in den Hintergrund.

Die Einordnung der sieben Namen

Welche Zauberer gelten als die größten Beispiele für verschenktes Potenzial? Die Auswahl umfasst sowohl zentrale Figuren aus dem Hauptcast als auch wichtige Nebenrollen und sogar einen Antagonisten. Der gemeinsame Nenner: Sie hatten Fähigkeiten, Talent oder eine besondere Ausgangslage, die nach klassischer Shonen-Logik eigentlich zu einem deutlich größeren Payoff hätte führen müssen.

In vielen Fällen wird als Grund genannt, dass Jujutsu Kaisen extrem konsequent mit Tod, plötzlichen Wendungen und harten Einschnitten umgeht. Dadurch bleibt einigen Figuren nicht genug Zeit, um eine neue Stufe zu erreichen, während andere durch den Fokus auf wenige Schlüsselkämpfer kaum noch Wachstumsmomente bekommen.

Hier ist die vollständige Liste der sieben Zauberer, die in der aktuellen Diskussion als nicht ausgereizt gelten:

  1. Nobara Kugisaki
  2. Megumi Fushiguro
  3. Aoi Todo
  4. Noritoshi Kamo
  5. Mai Zenin
  6. Kenjaku
  7. Kinji Hakari

Nobara Kugisaki

Warum wird ausgerechnet Nobara als besonders tragischer Fall gesehen? Nobara war von Beginn an als eine der zentralen Figuren etabliert und wuchs anfangs sichtbar zusammen mit Yuji und Megumi. Während sich ihre Teamkollegen aber immer weiter nach oben arbeiteten, blieb ihr eigener Entwicklungspfad aus Sicht vieler Fans abrupt stehen.

Entscheidend ist dabei vor allem, dass sie vergleichsweise früh aus dem aktiven Geschehen genommen wurde und erst sehr spät wieder relevant wurde. Genau dadurch wirkt es für viele so, als wäre ihr Wachstum als Kämpferin im Kern gestoppt worden, bevor ihre Fähigkeiten wirklich auf einem höheren Level hätten glänzen können.

Gerade weil Nobara als starke weibliche Hauptfigur angelegt war, taucht in Diskussionen häufig der Gedanke auf, dass sie das Potenzial gehabt hätte, zur stärksten weiblichen Jujutsu-Zauberin der Handlung aufzusteigen. Diese Chance blieb jedoch ungenutzt.

Megumi Fushiguro

Weshalb gilt Megumi trotz seines Talents als nicht vollendet? Megumi wird in der Geschichte als Ausnahmetalent präsentiert, und selbst Satoru Gojo traute ihm zu, eines Tages ähnliche Höhen zu erreichen. Seine Technik und sein taktisches Denken machten ihn früh zu einem der spannendsten Kämpfer seiner Generation.

Der große Knackpunkt ist jedoch, dass Megumis Körper später als Gefäß für Sukunas Wiederkehr genutzt wird. Ab diesem Moment steht weniger Megumis eigenes Wachstum im Vordergrund, sondern seine Rolle als Schlüsselfigur für die Ereignisse rund um Sukuna.

In der aktuellen Einordnung wird besonders betont, dass Megumi am Ende nicht die Zeit und den Raum bekam, um sein Arsenal in dem Maße zu perfektionieren, wie es seine Ausgangslage eigentlich nahegelegt hätte, etwa beim Thema Mahoraga.

Aoi Todo

Was fehlte Todo, um endgültig in die absolute Top-Liga vorzustoßen? Todo war lange einer der auffälligsten modernen Jujutsu-Zauberer, nicht zuletzt wegen seiner Präsenz, seiner Kampferfahrung und der extrem cleveren Nutzung seiner Technik Boogie Woogie. Zeitweise wurde er in Sachen Eindruck und Wirkung sogar in einem Atemzug mit Figuren wie Yuta Okkotsu oder Kinji Hakari genannt.

Nach dem Shibuya-Abschnitt verschwand Todo allerdings weitgehend aus dem Fokus, was seine Entwicklung spürbar ausbremste. Zwar kehrte er später stärker zurück, doch zentrale Meilensteine, die viele bei ihm erwartet hätten, blieben aus.

Vor allem die ausbleibende Weiterentwicklung in Richtung Domänen-Erweiterung wird als Beispiel genannt, warum Todo zwar stark blieb, aber nicht das Maximum aus seiner Ausgangsposition machte.

Noritoshi Kamo

Warum wirkt Kamo im Rückblick wie ein Charakter mit angezogener Handbremse? Zu Beginn sah vieles danach aus, als könnte Noritoshi Kamo eine größere Rolle spielen, auch wegen seiner Verbindung zum Kamo-Clan und der Bedeutung, die Clans im Jujutsu-System grundsätzlich haben. Seine Blutmanipulation brachte außerdem das Potenzial für taktisch anspruchsvolle Kämpfe mit.

Im späteren Verlauf rückte Kamo jedoch immer weiter an den Rand. Dadurch fehlten ihm entscheidende Momente, um sein Können sichtbar zu erweitern oder in großen Konflikten wirklich Akzente zu setzen.

Zusätzlich wird oft betont, dass letztlich Choso als Nutzer der Blutmanipulation deutlich stärker in Szene gesetzt wurde. Für Kamo bleibt damit das Gefühl zurück, dass seine Entwicklung stagnierte, obwohl sein Setup eigentlich nach mehr schrie.

Mai Zenin

Weshalb wird Mais Technik heute als riesige verpasste Chance betrachtet? Mai Zenin war nie als absoluter Überflieger inszeniert, hatte aber mit Construction eine Technik, die theoretisch enorm mächtig sein kann. Gerade weil die Zenin-Familie ein toxisches Umfeld darstellt, war Mais Position zudem emotional und thematisch stark aufgeladen.

Die aktuelle Einordnung stellt besonders heraus, dass ihre Technik später durch andere Beispiele zeigt, welches Level grundsätzlich möglich wäre. Damit wirkt Mais begrenzter Output weniger wie eine natürliche Grenze, sondern wie eine Entwicklung, die nie vollständig erzählt wurde.

Am Ende bleibt Mai vor allem als Katalysator für Makis Sprung nach vorn in Erinnerung. Für viele Fans ist das bitter, weil dadurch Mais eigener Weg zu einer wirklich gefährlichen Top-Kämpferin gar nicht erst zu Ende gedacht wurde.

Kenjaku

Warum gilt Kenjaku als der enttäuschendste Fall auf der Liste? Kenjaku wurde lange als einer der wichtigsten Strippenzieher aufgebaut und von vielen sogar als der Antagonist wahrgenommen, der in Sachen Bedrohung mit Sukuna konkurrieren könnte. Seine Rolle, seine Pläne und sein Einfluss auf zentrale Ereignisse machten ihn zu einer der spannendsten Figuren auf der Gegenseite.

Umso stärker fällt auf, dass sein Abgang als überraschend unspektakulär wahrgenommen wird. In der aktuellen Diskussion heißt es sinngemäß, dass er weder seine volle Stärke noch seine langfristigen Ziele in einer Weise ausspielen konnte, die seinem Aufbau gerecht geworden wäre.

Besonders sein Kampf gegen Takaba wird als Konzept zwar interessant, in der Wirkung aber als unbefriedigend eingeordnet. Der Tenor: Nach allem, was Kenjaku angestoßen hat, hätte man einen nachhaltiger wirkenden Abschluss erwartet.

Kinji Hakari

Was machte Hakari so besonders und warum blieb trotzdem zu viel liegen? Hakari war als Drittes-Jahr-Talent bekannt, dem sogar Gojo ein zukünftiges Level nahe seiner eigenen Fähigkeiten zutraute. Mit seiner Domäne Idle Death Gamble und dem dazugehörigen Setup brachte er eine der auffälligsten Power-Mechaniken der modernen Generation mit.

Gerade deshalb fällt in der aktuellen Einordnung ins Gewicht, dass Hakari im großen Endkampf-Kontext nicht die Bühne bekam, die viele bei einem Charakter dieses Kalibers erwartet hätten. Ein direktes Kräftemessen mit Sukuna blieb aus, während andere Konflikte um ihn herum teils nur angerissen wirkten.

Zusätzlich wird erwähnt, dass er in Modulo, der Fortsetzung von Jujutsu Kaisen, nicht einmal namentlich auftauchen soll, was seinen Eindruck als letztlich untergenutzter Fanliebling noch verstärkt.

Was diese Liste für die Community bedeutet

Welche Diskussion entfacht das unter Fans in Deutschland gerade? Der Reiz dieser Zusammenstellung liegt darin, dass sie zwei Ebenen verbindet: In-World-Potenzial durch Talent und Techniken, aber auch die Frage, wie stark eine Figur durch Erzählentscheidungen überhaupt wachsen darf. Bei Jujutsu Kaisen prallen diese beiden Ebenen regelmäßig hart aufeinander.

Gerade weil die Serie dafür bekannt ist, Erwartungen zu brechen, sind solche Rankings fast schon unvermeidlich. Manche sehen darin verschenkte Chancen, andere genau den Punkt, der Jujutsu Kaisen so kompromisslos und anders macht als viele Genre-Kollegen.

Wie siehst du das: Welche dieser sieben Figuren hätte deiner Meinung nach am ehesten das Zeug gehabt, ganz oben mitzuspielen, und wen würdest du auf so einer Liste komplett streichen oder ersetzen? Schreib es gerne in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime Jujutsu Kaisen in Deutschland schauen? Aktuell ist Jujutsu Kaisen in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll verfügbar; außerdem kann die Serie je nach Staffel und Lizenzlage auch über Prime Video (teilweise als Channel oder zum Kaufen/Leihen) abrufbar sein. Viel Spaß beim Weitergucken!

Alfred R.

Alfred ist ein großer Fan von Tokyo Ghoul. Manchmal denkt er selbst, er wäre ein Ghoul. Nur um später wieder festzustellen, dass er ja eigentlich von der Schreib-Schreib-Frucht gegessen hat. Aber das ist auch viel besser so, da er immerhin gute Artikel für AnimeUp schreiben kann.

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