Im Jujutsu-Kaisen-Universum verschieben sich die Machtverhältnisse komplett: Neue Informationen zur Modulo-Ära zeichnen ein Bild einer Zukunft, in der die Ereignisse des Originalwerks längst Geschichte sind und eine neue Generation von Extrem-Kämpfern das Feld übernimmt. Rund 80 Jahre nach dem Ende der ursprünglichen Handlung sind nicht nur neue Fluchtechniken und Hybrid-Fähigkeiten im Fokus, sondern auch eine riesige Erweiterung des Kosmos: Aliens werden zur realen Bedrohung, und ihre Anwesenheit hebt das allgemeine Power-Level auf ein neues Maximum.
Im Zentrum steht ein Ranking der sieben stärksten Figuren der Modulo-Ära. Spannend ist vor allem, wie vertraute Konzepte wie Ererbte Techniken, Himmlische Beschränkung und legendäre Shikigami weitergedacht werden. Gleichzeitig wird klar: Das, was früher als absolute Spitze galt, wirkt in Modulo stellenweise wie die Messlatte, die längst übersprungen wurde.
Platz 7: Yuka Okkotsu
Welche Fähigkeit macht Yuka Okkotsu in Modulo so gefährlich? Yuka Okkotsu gilt in der Modulo-Ära als eine der spannendsten Kandidatinnen, weil sie die wohl vielseitigste und zugleich mächtigste Fluchtechnik überhaupt geerbt hat: die Zehn Schatten. Gerade das letzte, legendäre Shikigami, das mit dieser Technik verknüpft ist, macht den Stil grundsätzlich zu einem potenziellen Gamechanger.
In ihren kurzen Auftritten soll Yuka die Zehn Schatten bemerkenswert effizient einsetzen, teilweise sogar besser als frühere Nutzer. Besonders auffällig ist, dass sie die Kräfte ihrer Shikigami nicht nur beschwört, sondern deren Eigenschaften direkt auf sich selbst übertragen kann, was ihr im Kampf enorme Flexibilität gibt.
Dass sie im Ranking dennoch nur auf Platz 7 landet, hängt an einer entscheidenden Grenze: Yuka gelingt es nicht, Mahoraga zu zähmen. Ohne diese Kontrolle bleibt ihr Arsenal zwar extrem stark, aber nicht auf dem Niveau der Spitzenplätze.
Platz 6: Mahito
Warum ist Mahito in der Zwischenwelt der Seelen stärker als je zuvor? Mahito war schon im Original mit Müßiger Umgestaltung eine der gefährlichsten Figuren überhaupt, weil er mit Seelenformen buchstäblich an der Existenz seiner Gegner arbeitet. In Modulo wird diese Idee noch einmal gesteigert, als Mahito innerhalb einer Zwischenwelt, dem sogenannten Zwischenraum der Seelen, auftaucht.
In dieser Umgebung ist seine Macht spürbar erweitert, weil nicht nur einzelne Ziele, sondern gewissermaßen das gesamte Umfeld durch seelenbasierte Manipulation formbar wird. Das macht ihn im Prinzip zu einer wandelnden Katastrophe, wenn er Raum bekommt, seine Technik auszuspielen.
Allerdings ist sein Auftritt kurz, denn ausgerechnet Jūji Itadori stellt sich ihm in den Weg und besiegt ihn ohne großen Aufwand. Das sagt am Ende weniger gegen Mahito, als vielmehr alles über die Spitze der Modulo-Ära.
Platz 5: Maru und Cross
Was steckt hinter Chaos und Harmonie als geteilter Fluchtechnik? Maru gehört zu den zentralen Figuren der Modulo-Ära und teilt sich eine Fluchtechnik mit seinem Zwillingsbruder Cross. Obwohl Cross durch eine frühe Verletzung kaum aktiv kämpfen kann, legt die Geschichte nahe, dass beide aufgrund ihrer identischen gesellschaftlichen Rolle und der geteilten Technik auch auf einem ähnlichen Kraftniveau stehen.
Ihr Set wirkt wie ein Mix aus Wirklichkeitsverbiegung und Kontrolle über Zustände: Mit Chaos können sie scheinbar die Gesetze von Ordnung verschieben, was sich in Manipulation von Schwerkraft und Physik äußert. Harmonie wiederum erlaubt es, Dinge miteinander zu synchronisieren oder abzustimmen, was je nach Anwendung strategisch brutal sein kann.
Dazu kommt, dass Maru auch als Nahkämpfer überzeugt und in einem direkten Duell mit Tsurugi mithalten kann. Allein diese Kombination aus Technik und Kampfgefühl rechtfertigt seinen Platz in den Top 7.
Platz 4: Tsurugi
Wie stark ist Tsurugis Verschmelzung mit Rika wirklich? Tsurugi reiht sich in die Tradition der extremen Nahkampfmonster ein, die durch Himmlische Beschränkung zu absoluten Ausnahmekämpfern werden. Vergleichbar mit früheren Legenden dieses Archetyps erreicht er zunächst ein Level, das schon für sich genommen zur Elite gehört.
Der eigentliche Sprung passiert jedoch durch seine Verschmelzung mit Rika. Diese Fusion verstärkt seine körperliche Dominanz noch einmal, während er gleichzeitig Zugriff auf Rikas gewaltige Fluchenergie-Reserven erhält. Das Ergebnis ist ein Kämpfer, der Stärke und Ausdauer in einer Weise vereint, die sonst selten zusammenkommt.
Im direkten Kräftevergleich kann Tsurugi Maru schließlich in einem fairen Kampf schlagen und entscheidet sich am Ende sogar bewusst dafür, einem letzten Treffer zu erliegen, damit das Duell beendet wird. Allein diese Darstellung macht klar, warum er über den meisten anderen steht.
Platz 3: Mahoraga
Warum bleibt Mahoraga selbst in Modulo ein Maßstab für absolute Power? Mahoragas Rückkehr gilt als eines der großen Highlights der Modulo-Ära. Beschworen durch die Zehn Schatten, aber weiterhin kaum zu kontrollieren, bestätigt der Shikigami erneut seinen Ruf als Ausnahmeexistenz, die ganze Powersysteme auf die Probe stellt.
Der Kern bleibt seine Anpassung: Mahoraga reagiert nicht nur auf gegnerische Techniken, sondern entwickelt sich im laufenden Kampf so weiter, dass er immer schwerer zu stoppen ist. Schon im Original gehörte er zu den wenigen Kräften, die selbst absoluten Top-Figuren echte Probleme bereiten konnten.
In Modulo zeigt sich dieses Prinzip im Duell mit Dabura besonders deutlich, weil Mahoraga sich an alles anpasst, was ihm entgegengeworfen wird. Die Darstellung deutet darauf hin, dass beide am Ende eher als Ebenbürtige auseinandergehen, statt dass es einen klaren Sieger gibt.
Platz 2: Dabura
Weshalb wird Dabura als Bedrohung auf Sukuna-Niveau eingestuft? Dabura wird als das größte Naturtalent unter den Fluchmagiern bezeichnet, sogar im Vergleich mit Figuren, die im Original als absolute Spitzenklasse galten. Seine besondere Qualität liegt nicht nur in roher Stärke, sondern im Tempo, mit dem er komplizierte Anwendungen von Fluchenergie im echten Kampf erschließt.
Das wird vor allem im Kampf gegen Mahoraga sichtbar. Zunächst wirkt Dabura klar unterlegen, doch unter dem Druck des legendären Shikigami erreicht er eine Art Erwachen, das den Umfang seiner Möglichkeiten schlagartig erweitert. Die Parallelen zu früheren Durchbruchmomenten der Serie sind dabei unübersehbar.
Am Ende steht Dabura als einer von vier Katastrophen-Grad-Fluchmagiern, die im Ranking-Sinn deutlich über dem Rest angesiedelt sind. Seine Kräfte werden als so gefährlich eingestuft, dass er in der Wahrnehmung eine Bedrohung auf Sukuna-Level darstellt.
Platz 1: Jūji Itadori
Wie konnte Jūji Itadori zur stärksten Figur der gesamten Geschichte werden? Die größte Überraschung und zugleich die konsequenteste Entwicklung der Modulo-Ära ist Jūjis Status als neuer, unangefochtener Gipfel der Serie. Nach dem Ende des Originals war er bereits auf dem Weg, die Rolle des stärksten Beschützers zu übernehmen. In Modulo wird diese Reise vollendet.
Entscheidend ist dabei die Zeit: Jūji lebt und kämpft über Jahrzehnte hinweg in seiner Prime und hat dadurch mehr Raum als jeder Vorgänger, seine Fluchtechniken und sein Verständnis von Fluchenergie zu perfektionieren. In der Modulo-Ära wird er zur wichtigsten Hoffnung der Menschheit gegen die neue Bedrohung durch die Simurianer.
Sein Arsenal umfasst dabei Schrein und Blutmanipulation, und die Darstellung macht klar, dass Jūji am Ende der Geschichte als stärkster Charakter der gesamten Reihe gilt. In dieser Einordnung wäre er in einem direkten Duell gegen jeden Gegner der Serie ein Match-up, das er gewinnen kann.
Wie findet ihr die Power-Skalierung in der Modulo-Ära und würdet ihr in den Top 7 etwas umstellen? Schreibt eure Meinung gern in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime Jujutsu Kaisen in Deutschland schauen? Aktuell ist Jujutsu Kaisen in Deutschland in der Regel bei Crunchyroll im Stream verfügbar; je nach Staffel und Lizenzlage kann die Verfügbarkeit außerdem bei Netflix und Prime Video variieren. Viel Spaß beim Streamen und ab in die nächste Folge!



