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Jujutsu Kaisen Modulo – Diese zentralen Rätsel lässt das Finale offen

Mit Modulo hat das Jujutsu-Kaisen-Universum einen Zeitsprung gewagt, der Fans viele Jahrzehnte nach dem Ende der Hauptreihe abholt. Die neuen Protagonisten, frische Dynamiken und wuchtige Kämpfe wurden zwar vielfach gefeiert, doch das Finale der kurzen Fortsetzung sorgt weiterhin für Diskussionen.

Der Grund: Modulo lässt eine ganze Reihe zentraler Story-Fäden offen, obwohl die Serie genau mit diesen Mysterien Spannung aufbaut. Besonders die letzten Kapitel wirken für viele wie ein abruptes Abblenden an Stellen, an denen man eigentlich Antworten und Konsequenzen erwartet hätte.

Offene Figurenstränge aus der alten und neuen Ära

Welche Rolle spielt Aoi Todo in der Zukunft? Eine der größten Überraschungen ist die Enthüllung, dass Aoi Todo auch im hohen Alter noch am Leben ist. Gerade weil er für Jujis Entwicklung in der Originalreihe eine Schlüsselfigur war, traf es viele Fans, dass er in Modulo trotz dieser Information nicht einmal kurz gezeigt wird.

Damit bleibt nicht nur offen, was Todo in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat, sondern auch, wie er sich als Veteran in einer Welt positioniert, in der sich die Jujutsu-Szene offenbar stark verändert hat. Dass er weiterhin Unterstützung anbietet, aber als Figur unsichtbar bleibt, wirkt wie ein bewusst gesetzter Teaser ohne Auszahlung.

Was ist mit dem verschwundenen Sohn von Yuta Okkotsu und Maki Zenin? Modulo rückt zwar die Enkelgeneration in den Mittelpunkt, doch der Vater der beiden Hauptfiguren wird als distanzierter, rätselhafter Mann beschrieben, der irgendwann einfach verschwindet. Genau diese Leerstelle schreit nach einer Auflösung, weil sie auch die Familiengeschichte der Okkotsus mit dem Erbe der Vergangenheit verbindet.

Zusätzlich wird angedeutet, dass er stark mit dem Machtgefälle zwischen früheren und zukünftigen Jujutsu-Magiern hadert. Ein Treffen mit Juji, das wie eine hitzige Auseinandersetzung wirkt, wird zwar erwähnt, aber nie erklärt. Ob es um Ideale, Verantwortung oder ein konkretes Ereignis ging, bleibt eine der größten verpassten Chancen der Fortsetzung.

Das Technik- und Power-System bleibt an entscheidenden Stellen vage

Wie funktioniert Marus Fluchtechnik Chaos und Harmonie konkret? Maru zählt zu den auffälligsten Figuren von Modulo und bringt mit seiner Herkunft und seinem Kampfstil frischen Wind ins Franchise. Seine Fähigkeit, Physik zu verzerren, ist als Konzept klar erkennbar, doch der Teil, der unter Harmonie läuft, wird so dehnbar dargestellt, dass er wie ein universeller Schlüssel wirkt.

Vor allem die Konsequenz, dass Maru damit die Welt von Fluchenergie befreien kann, bleibt erzählerisch schwer greifbar. Die Serie nutzt den Effekt als Wendepunkt, liefert aber kaum nachvollziehbare Regeln, Grenzen oder Kosten. Dadurch fühlt sich die Technik weniger wie ein organisches System an, sondern wie eine bequeme Lösung, um die Weltordnung schnell umzustellen.

Was kann Juji Itadori nach seiner Entwicklung wirklich? Schon im Handlungsbogen rund um den Angriff in Shinjuku wurden Jujis neu erwachende Fähigkeiten angeteasert. Modulo bestätigt zudem, dass Juji noch lebt und als stärkster Kämpfer seiner Ära gilt, doch ausgerechnet seine ausgereiften Kräfte werden nur in kurzen Momenten gestreift.

Besonders schmerzlich ist für viele, dass seine Domänenerweiterung erneut ausgespart wird, obwohl sie seit der Hauptreihe als eine der spannendsten offenen Baustellen gilt. Modulo entscheidet sich hier für Andeutungen statt Antworten und nimmt sich damit selbst die Chance, den wohl wichtigsten Legacy-Charakter der Reihe im neuen Zeitalter wirklich zu definieren.

Das abrupte Ende verschärft die größten Rätsel

Wer gewinnt den Kampf Dabura gegen Mahoraga? Über die gesamte Laufzeit baut Modulo auf dieses Duell hin. Die Konstellation ist perfekt für ein Finale: ein Ausnahmetalent der Jujutsu-Geschichte gegen ein Wesen, das sich an praktisch alles anpassen kann. Der Kampf liefert spektakuläre Momente und ist für viele das Highlight der Fortsetzung.

Umso enttäuschender ist, dass die Serie keinen klaren Sieger benennt. Das Duell bricht ausgerechnet an einem Punkt ab, an dem beide Seiten ihre höchsten Zustände erreichen. Daburas Domänenerweiterung steht im Raum, während Mahoraga scheinbar sogar an Daburas Existenz adaptiert. Genau daraus hätte ein definierender Endpunkt entstehen können, doch stattdessen bleibt es bei einem Cliffhanger ohne Konsequenzen.

Was geschah mit Sukunas letztem Finger? Als Modulo angekündigt wurde, hofften viele auf eine zentrale Rolle des letzten verbliebenen Fingers, der in der Hauptreihe nicht endgültig aufgearbeitet wurde. In der Fortsetzung taucht dieses Element jedoch weder als Plot-Objekt noch als beiläufige Erwähnung auf.

Damit bleibt die Frage offen, ob der Finger verborgen, zerstört, versiegelt oder für eine spätere Geschichte zurückgehalten wird. Gerade weil Sukuna als Antagonist so stark mit diesem Konzept verbunden ist, wirkt das Schweigen der Serie wie ein bewusst offengelassener Türspalt für die Zukunft.

Welche dieser offenen Fragen stört euch am meisten und welche würdet ihr in einer möglichen weiteren Fortsetzung als Erstes beantwortet sehen? Schreibt es gern in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime Jujutsu Kaisen in Deutschland schauen? Aktuell ist die Serie in Deutschland bei Crunchyroll verfügbar; darüber hinaus sind ausgewählte Staffeln und Inhalte auch bei Netflix sowie Amazon Prime Video im Angebot. Viel Spaß beim Streamen und ab ins nächste Fluchjäger-Abenteuer!

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