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Jujutsu Kaisen Modulo – so soll das Fluch-Problem dauerhaft gelöst werden

Zwei Jahre nach dem Ende von Jujutsu Kaisen sorgt Schöpfer Gege Akutami noch einmal für Gesprächsstoff und liefert Fans genau das, was viele nach dem Finale vermisst haben: ein klareres, endgültigeres Ende für die zentrale Bedrohung der Reihe. Statt nur den letzten großen Sieg zu zeigen, rückt die neue Fortsetzung Jujutsu Kaisen: Modulo jetzt die Frage in den Mittelpunkt, die das Original lange begleitet hat: Kann man Flüche und verfluchte Geister wirklich dauerhaft aus der Welt schaffen?

Die Antwort lautet offenbar: ja, zumindest fast. Und damit verändert Akutami rückwirkend den Blick auf das ursprüngliche Serienende ziemlich deutlich.

Das ursprüngliche Finale im Rückblick

Was passierte im ursprünglichen Ende von Jujutsu Kaisen? Im Abschlussbogen mit dem großen Showdown in Shinjuku erreichte der Kampf gegen Ryomen Sukuna seinen Höhepunkt. Sukuna hatte die Kontrolle über Megumis Körper übernommen, während Satoru Gojo nach seiner Befreiung aus dem Gefängnisreich direkt in das entscheidende Duell ging.

Der Kampf zwischen Gojo und Sukuna wurde als größter Schlagabtausch der gesamten Reihe inszeniert, endete aber mit Gojos Niederlage. Danach folgte die große Offensive der verbliebenen Jujutsu-Zauberer, bis am Ende ausgerechnet Yuji Itadori den finalen Durchbruch schaffte und Sukuna besiegte.

Lasst uns den Kreislauf der Flüche ein für alle Mal beenden, Sukuna!

Auch wenn der Abschluss für viele grundsätzlich funktioniert hat, blieben zentrale Fragen offen. Vor allem das Grundproblem der Serie, die fortlaufende Geburt verfluchter Geister aus negativer Energie, wurde im Original nicht endgültig gelöst.

Warum Modulo das Ende neu definiert

Welche neue Wendung bringt Jujutsu Kaisen: Modulo? In Modulo springt die Geschichte deutlich nach vorn und steuert auf ein Ende zu, das nicht nur einen Gegner besiegt, sondern die Mechanik hinter den verfluchten Geistern angeht. Entscheidend ist dabei die Erklärung, dass verfluchte Geister vor allem durch den Austritt verfluchter Energie von Nicht-Zauberern entstehen. Da praktisch jeder verfluchte Energie besitzt, aber nicht jeder sie kontrollieren kann, sammelt sich diese negative Energie und formt neue Bedrohungen.

Modulo greift dabei zwei grundsätzliche Lösungswege auf, die innerhalb des Franchises schon länger als theoretische Auswege galten und nun konkret werden:

  1. Verfluchte Energie bei allen Menschen vollständig auslöschen, damit keine Energie mehr austritt und dadurch keine verfluchten Geister entstehen.
  2. Alle Menschen zu Zauberern machen, damit sie ihre verfluchte Energie kontrollieren und den Austritt massiv reduzieren können.

Gerade dieser Teil wirkt wie eine späte Einlösung eines Versprechens: Die Serie nimmt sich der Frage an, die lange über allem schwebte, und macht sie zum Kern des neuen Endes.

Die neue Lösung gegen verfluchte Geister

Wie sollen verfluchte Geister jetzt dauerhaft verschwinden? Im Zentrum des neuen Endspiels steht Maru. Seine Fähigkeiten sind der Schlüssel, um die Entstehung verfluchter Geister drastisch zu reduzieren. Dabei wird eine Kombination mehrerer Faktoren beschrieben: der Zugriff auf eine Sphäre zwischen Leben und Tod, die Nutzung von Mahitos Technik sowie zusätzliche Energiequellen, die Maru in die Lage versetzen, einen landesweiten Effekt auszulösen.

Konkret setzt Maru eine großflächige Form von Seelenveränderung über ganz Japan ein und verändert die Seelen der dort lebenden Menschen. Das Ziel ist nicht, verfluchte Energie zu einem hundertprozentigen Nullwert zu machen, sondern sie bei der überwältigenden Mehrheit so stark zu senken, dass nur noch extrem wenig Energie austritt.

Damit wird auch eine wichtige Einschränkung festgehalten: Verfluchte Energie lässt sich nicht komplett ausradieren, aber so weit reduzieren, dass pro Jahr nur noch eine Handvoll verfluchter Geister überhaupt entstehen würde. Zusätzlich bleiben ältere Zauberer beider Seiten unangetastet, damit ihr bisheriges Leben und ihre Fähigkeiten nicht fundamental zerstört werden.

Was das für die Welt von Jujutsu Kaisen bedeutet

Welche Folgen hat das neue Ende für die Jujutsu-Gesellschaft? Wenn die Reduktion verfluchter Energie abgeschlossen ist, entsteht eine neue Normalität: In Japan sollen keine Menschen mit normaler Menge verfluchter Energie mehr geboren werden. Das würde das Auftreten verfluchter Geister langfristig auf ein Minimum drücken und den Alltag in der Welt von Jujutsu Kaisen radikal verändern.

Parallel dazu wird auch ein Konflikt zwischen Menschen und den neu eingeführten Gruppen aus Modulo entschärft, weil die veränderte Wahrnehmung und Einordnung verfluchter Geister künftig weniger Verwechslungen auslösen soll. Unterm Strich ist das die Art von Schlussstrich, die sich viele nach dem Original erhofft hatten: nicht nur ein Sieg über Sukuna, sondern ein strukturelles Ende des Fluch-Problems.

Wie gefällt dir diese neue Richtung für das Ende von Jujutsu Kaisen, und hättest du dir so eine Lösung schon im Original gewünscht? Schreib deine Meinung gerne in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime Jujutsu Kaisen in Deutschland schauen? Aktuell ist Jujutsu Kaisen in Deutschland bei Crunchyroll im Streaming verfügbar. Viel Spaß beim Streamen und ab ins nächste Shonen-Abenteuer!

Alfred R.

Alfred ist ein großer Fan von Tokyo Ghoul. Manchmal denkt er selbst, er wäre ein Ghoul. Nur um später wieder festzustellen, dass er ja eigentlich von der Schreib-Schreib-Frucht gegessen hat. Aber das ist auch viel besser so, da er immerhin gute Artikel für AnimeUp schreiben kann.

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