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Jujutsu Kaisen Modulo – Yujis Plan soll Flüche und Magier für Jahrhunderte ändern

Das Jujutsu Kaisen-Universum lässt Gojo Satoru einfach nicht los und jetzt liefert der Sequel-Ableger Jujutsu Kaisen Modulo neue Hinweise darauf, wie die Reihe eines Tages doch noch wieder einen Charakter vom Kaliber des einst stärksten Magiers hervorbringen könnte. Mit der Veröffentlichung von Band 3 am 1. Mai 2026 rückt vor allem ein Detail in den Fokus: Jujis langfristiger Plan, der die Welt der Flüche für Jahrhunderte prägen soll.

Die Serie spielt 68 Jahre nach dem Shinjuku-Showdown, in dem Gojo Satoru im Kampf gegen Ryomen Sukuna fiel. Obwohl seitdem Jahrzehnte vergangen sind, bleibt Gojos Name im Alltag der Magiergesellschaft präsent und das nicht nur aus Nostalgie, sondern weil seine Abwesenheit weiterhin eine Lücke hinterlässt, die selbst seine Nachfolger kaum füllen können.

Die neue Ära ohne den stärksten Magier

Warum fehlt der Gojo-Faktor der Welt bis heute? In Modulo wird deutlich, dass sich die Magiergesellschaft nach Gojos Tod neu sortieren musste. Yuji Itadori und Yuta Okkotsu übernehmen Verantwortung und gelten als tragende Säulen ihrer Zeit, doch die Erzählung macht klar: Ein einzelner Mensch, der allein durch seine Existenz das Gleichgewicht der Welt verschiebt, fehlt.

Genau daran hängt auch der Mythos des Gojo-Clans. Historisch war es die seltene Kombination aus Sechs Augen und der vererbten Technik, die Gojo zu einer Ausnahmeerscheinung machte. Modulo zeigt nun eine Gegenwart, in der solche klassischen Kräfte immer weniger selbstverständlich sind und trotzdem bleibt die Frage im Raum, ob sich der Clan irgendwann wieder an die Spitze kämpfen kann.

Die Veröffentlichung von Modulo als kurze Fortsetzung unterstreicht dabei, wie kompakt die neuen Informationen sind: 25 Kapitel, geschrieben von Gege Akutami und gezeichnet von Yuji Iwasaki, liefern eine in sich geschlossene Zukunftsvision und lassen gleichzeitig bewusst Türen offen.

Jujis Masterplan und der riesige Zeitsprung

Was genau plant Yuji Itadori in Band 3? Im letzten Kapitel von Band 3 spricht Yuji mit Nobara Kugisaki über eine Maßnahme, die radikaler kaum sein könnte: Er will den Großteil der verfluchten Energie von den Menschen abziehen und so verhindern, dass in Zukunft überhaupt noch klassische Magier in nennenswerter Zahl entstehen.

Da künftig keine neuen Magier mehr geboren werden, arbeiten Todo, Kugisaki und ich an Gegenmaßnahmen.

Parallel dazu setzt Yuji auf handfeste Mittel statt auf Techniken: Er will das Arsenal des Gojo-Clans nutzen, um mächtige verfluchte Werkzeuge in großer Zahl herzustellen. Zusätzlich soll eine Art Eliteeinheit aus Menschen mit Himmlischer Einschränkung aufgebaut werden, die mit diesen Werkzeugen trainiert und Fluchgeister konsequent jagt, vor allem im Raum Tokio.

  • Entzug eines großen Teils der verfluchten Energie weltweit, um die Entstehung neuer Magier zu stoppen
  • Nutzung des Gojo-Inventars zur Massenproduktion starker verfluchter Werkzeuge
  • Aufbau und Ausbildung einer Einheit aus Kämpfern mit Himmlischer Einschränkung
  • Langfristige Absicherung nach Yujis Tod, da er selbst von einer Lebensspanne von rund 300 Jahren ausgeht

Der große Kniff: Diese Idee zielt auf eine Zukunft, die extrem weit nach vorn greift. Die Geschichte deutet einen Sprung an, der die Welt insgesamt rund 369 Jahre nach den Ereignissen des Shinjuku-Showdowns verortet und damit genug Raum schafft, damit sich Gesellschaft, Biologie und die Regeln der verfluchten Energie massiv verändern.

Die Rückkehr des nächsten Gojo über die Sechs Augen

Wie kann ein neuer Gojo entstehen, wenn es keine Techniken mehr gibt? Modulo stellt klar, dass verfluchte Techniken in dieser weit entfernten Zukunft praktisch verschwinden, weil die verfluchte Energie in der nächsten Generation immer weiter sinkt. Damit wäre auch Gojos Technik, die traditionell an den Clan gebunden ist, faktisch nicht mehr nutzbar.

Und trotzdem bleibt ein Schlupfloch: Verfluchte Energie soll nie komplett auf null fallen. Genau dadurch könnten vererbte Eigenschaften weiter existieren, vor allem die Sechs Augen. Das eröffnet ein Szenario, in dem irgendwann erneut ein Gojo-Clanmitglied mit diesem besonderen Merkmal geboren wird, auch ohne aktive Technik. In Kombination mit einem passenden verfluchten Werkzeug könnte so ein Charakter wieder eine Ausnahmestellung erreichen, eben als eine neue Art des stärksten Kämpfers.

Das passt auch zur älteren Lore, in der bereits betont wurde, wie sehr Nutzer der Sechs Augen als Bedrohung gelten. Wenn Modulo also einen Weg zeichnet, auf dem Techniken sterben, aber Eigenschaften überleben, ist das weniger ein klassisches Comeback von Gojo Satoru, sondern eher die Vorbereitung auf einen Nachfolger, der seine Symbolkraft in einer völlig neuen Welt übernimmt.

Was meint ihr: Würdet ihr eine Fortsetzung in dieser fernen Zukunft feiern, oder soll Jujutsu Kaisen nach Modulo lieber endgültig ruhen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime Jujutsu Kaisen in Deutschland schauen? Aktuell ist Jujutsu Kaisen in Deutschland in der Regel bei Crunchyroll verfügbar; je nach Lizenz- und Katalogstand kann die Serie außerdem über Prime Video (teils als Channel oder zum Kauf/Leihen) abrufbar sein. Viel Spaß beim Binge-Watching und pass auf, dass dich kein Fluch erwischt!

Snake S.

In meiner Freizeit spiele ich gerne Poker und verbringe den halben Tag im Keller, um meine Gamer-Skills zu verfeinern. Leider ist auch nach 20 Jahren Gaming immer noch nichts mit den Skills. Aber hey, was nicht ist, kann ja noch werden?! In der Zwischenzeit schaue ich Anime.

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