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My Hero Academia – Ranking zeigt 10 Macken mit verschenkt wirkendem Potenzial

In der Welt von My Hero Academia sind Macken oft so stark, dass sie komplette Kämpfe entscheiden könnten. Umso mehr fällt auf, wenn Figuren zwar spektakuläre Fähigkeiten besitzen, die Story ihnen aber kaum Raum gibt, diese wirklich auszureizen. Ein neues Ranking nimmt genau das auseinander und ordnet zehn Macken ein, deren Potenzial im Anime und Manga besonders oft verschenkt wirkte.

Dabei geht es nicht darum, dass die Fähigkeiten schwach wären, sondern im Gegenteil: Viele der hier genannten Macken sind theoretisch extrem vielseitig, wurden aber entweder nur kurz gezeigt, früh aus der Handlung geschrieben oder schlicht zu selten kreativ eingesetzt. Hier ist die komplette Top 10, von Platz 10 bis 1.

Platz 10 bis 8 im Ranking

Welche Macken wurden nur angerissen, obwohl sie taktisch spannend wären? Gerade bei Nebenfiguren oder kurz auftauchenden Gegnern zeigt sich das Problem am deutlichsten: Die Konzepte sind stark, aber die Story zieht schnell weiter. Das betrifft dieses Mal vor allem drei Namen, die mit ihren Fähigkeiten ganze Szenen hätten prägen können.

Auf Platz 10 landet Mustard mit der Macke Gas. Er kann ein starkes, einschläferndes Gas ausstoßen und sich in seinem Nebel sogar über Bewegungen orientieren, was Hinterhalte fast unmöglich macht. Im Ranking wird betont, dass die Macke im Prinzip ideale Voraussetzungen für strategische Kämpfe mit eingeschränkter Sicht liefert, aber letztlich nur ein einziges Mal richtig genutzt wurde.

Platz 9 geht an Snatch mit Sandsturm. Er kann den oberen Teil seines Körpers in Sand verwandeln und das Material frei formen. Besonders bitter: Die Fähigkeit hätte als direkte Antwort auf Tomura Shigarakis Verfall (weil das Greifen mit fünf Fingern erschwert wird) extrem wertvoll sein können. Stattdessen stirbt Snatch früh, wodurch sein Potenzial in den großen Konflikten kaum eine Rolle spielt.

Auf Platz 8 steht Toru Hagakure mit Unsichtbarkeit. Ihr Körper bricht und beugt Licht, wodurch sie permanent unsichtbar ist. Das Ranking argumentiert, dass sie mit passendem Training und Support-Items ein echtes Stealth-Ass hätte werden können, gerade für Infiltration und Spionage. Spätere Entwicklungen deuten zwar an, dass die Macke komplexer ist als anfangs gedacht, aber insgesamt bleibt das Gefühl: Da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Platz 7 bis 5 im Ranking

Welche Macken wären im Kampf gegen Schurken eigentlich übermächtig? Im Mittelfeld tauchen Fähigkeiten auf, die entweder extrem gefährlich sind oder im Alltag der Heldengesellschaft enorme Vorteile brächten. Doch aus Sicherheitsgründen, fehlendem Fokus oder wenig Screentime bleiben sie hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Platz 7 belegt Thirteen mit Schwarzes Loch. Die Macke erschafft ein Vakuum, das Materie absorbiert und vollständig vernichtet. Thirteen gilt als Rettungsheldin und setzt die Fähigkeit bewusst kontrolliert ein, weil sie potenziell tödlich ist. Genau das macht die Einordnung so frustrierend: In den finalen Auseinandersetzungen hätte eine so effektive Anti-Schurken-Waffe viel stärker sichtbar sein können.

Auf Platz 6 landet Tsuyu Asui mit Frosch. Ihre Macke verleiht ihr diverse Frosch-Eigenschaften, doch das Ranking fokussiert besonders auf die Beinmuskulatur: Frösche verfügen über enorme Sprung- und Beinkraft, was Tsuyu in der Theorie zu einer extrem starken Nahkämpferin machen könnte. Im Anime setzt sie allerdings meist auf Zunge und Mobilität statt auf verheerende Tritte, wodurch dieses Kraftpotenzial kaum ausgespielt wird.

Platz 5 geht an Koji Koda mit Anivoice. Er kann mit Tieren kommunizieren und sie befehligen. Auf den ersten Blick wirkt das unspektakulär, doch die Konsequenzen sind gigantisch: In der Theorie könnte Koda ganze Tiergruppen koordinieren und so Gegner überwältigen oder Rettungsaktionen massiv unterstützen. Das Ranking sieht hier eine der am meisten unterschätzten Macken, die deutlich gefährlicher und vielseitiger sein könnte, als die Serie sie zeigt.

Platz 4 bis 2 im Ranking

Welche Fähigkeiten scheitern eher am Fokus der Story als an der Idee selbst? In diesen Plätzen stecken vor allem Macken, die mit mehr Screentime, besserer Ausbildung oder mutigeren Anwendungen locker in der Top-Liga spielen könnten. Besonders auffällig: Zwei Schüler aus der Klasse 1-A, deren Möglichkeiten praktisch grenzenlos wirken.

Auf Platz 4 steht Ibara Shiozaki mit Ranke. Ihre Haare bestehen aus dornenbesetzten Ranken, die sie wachsen lassen und frei bewegen kann. Damit könnte sie Gegner fesseln, Schutz bilden und auch offensiv massiven Druck ausüben. Laut Ranking ist weniger die Macke das Problem, sondern dass Shiozaki als Teil der Klasse 1-B insgesamt zu wenig im Rampenlicht steht.

Platz 3 geht an Denki Kaminari mit Elektrifizierung. Er kann große Mengen Strom leiten und abgeben, wird aber bei zu starkem Einsatz selbst so beeinträchtigt, dass er nicht mehr handlungsfähig ist. Das Ranking betont, wie viel stärker Denki mit besserer Kontrolle oder passender Ausrüstung sein könnte. Stattdessen bleibt er oft der Kandidat für den großen Stromstoß mit anschließendem Ausfall, obwohl die Fähigkeit in der Praxis nahezu spielentscheidend sein könnte.

Auf Platz 2 landet Momo Yaoyorozu mit Creation. Sie kann Objekte erschaffen, wenn sie deren molekulare Struktur versteht, und nutzt dafür ihre Lipide als Grundlage. In der Serie beschränkt sie sich häufig auf Waffen, Schutz- und Hilfsmittel, was zwar sinnvoll ist, aber das kreative Spektrum stark einengt. Das Ranking hebt hervor, dass ihre Macke im Grunde nur durch Wissen und Vorstellungskraft limitiert ist, weshalb ihr Potenzial deutlich größer wirkt, als die Handlung es ausspielt.

Platz 1 im Ranking

Welche Macke gilt als das größte verschenkte Potenzial in My Hero Academia? Ganz oben steht Star and Stripe mit New Order. Die Macke erlaubt es ihr, Regeln auf die Realität anzuwenden, allerdings mit Einschränkungen, etwa einer begrenzten Anzahl aktiver Regeln und klaren Grenzen dessen, was menschlich möglich ist. Trotzdem gilt sie als eine Fähigkeit, die mit kreativer Anwendung unfassbar viel verändern könnte.

Im Ranking wird kritisiert, dass Star and Stripe New Order vor allem offensiv einsetzt, etwa zur Verstärkung ihres Körpers oder für direkte Angriffe. Theoretisch ließen sich jedoch deutlich raffiniertere Effekte denken, etwa über das Manipulieren physikalischer Bedingungen oder das Erzwingen von Zuständen, die Gegner sofort ausbremsen. Genau diese Lücke zwischen Idee und tatsächlicher Ausnutzung macht New Order zur Nummer 1 der Liste.

Wie seht ihr das: Welche Macke wurde eurer Meinung nach in My Hero Academia am meisten verschwendet, und welche Figur hätte mit etwas mehr Fokus richtig glänzen können? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime My Hero Academia in Deutschland schauen? Aktuell ist My Hero Academia in Deutschland vor allem bei Crunchyroll im Streaming verfügbar; einzelne Staffeln und Sprachfassungen können je nach Lizenzstand außerdem bei Netflix und Prime Video abrufbar sein. Viel Spaß beim Streamen und auf ins nächste Heldentraining!

Alfred R.

Alfred ist ein großer Fan von Tokyo Ghoul. Manchmal denkt er selbst, er wäre ein Ghoul. Nur um später wieder festzustellen, dass er ja eigentlich von der Schreib-Schreib-Frucht gegessen hat. Aber das ist auch viel besser so, da er immerhin gute Artikel für AnimeUp schreiben kann.

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