In My Hero Academia dreht sich fast alles um spektakuläre Macken, die Städte zerlegen, das Tempo von Kämpfen diktieren oder ganze Arcs entscheiden. Umso spannender ist ein frischer Blick auf die andere Seite der Medaille: Fähigkeiten, die zwar einzigartig sind, im Alltag von Helden und Schurken aber erstaunlich wenig reißen.
Eine neue Einordnung innerhalb der Community rückt jetzt sieben Macken in den Fokus, die im Vergleich zu den üblichen Powerhouses der Serie besonders schnell an klare Grenzen stoßen. Auffällig ist dabei ein gemeinsamer Nenner: Viele dieser Kräfte haben starke Einschränkungen, sind leicht zu kontern oder liefern in ihrer Grundform einfach keinen echten Vorteil.
Platz 7 bis 5 im Useless-Ranking
Welche Macken starten im Ranking der nutzlosesten Fähigkeiten? Den Anfang macht Gecko, die Macke von Spinner. In ihrer ursprünglichen Version verwandelt sie ihn im Kern in eine echsenartige Gestalt und gibt ihm vor allem eine Sache: an Oberflächen haften zu können. Das ist zwar situativ praktisch, wirkt im MHA-Kosmos aber extrem schmal, weil es weder offensive Durchschlagskraft noch nennenswerte Defensive mitliefert.
Wichtig ist dabei: Später wird diese Macke zwar deutlich verstärkt, doch in der Basisform bleibt sie ein Beispiel dafür, wie eine optisch auffällige Fähigkeit trotzdem kaum Impact haben kann.
Warum wirkt Gas trotz gefährlichem Effekt so leicht auszuhebeln? Auf Platz 6 landet Gas, eingesetzt von Mustard. Auf dem Papier klingt das brutal: Ein Gas, das beim Einatmen schnell einschläfernd wirkt und zusätzlich inneren Schaden verursachen kann. In der Praxis kippt das Bild, weil der Nutzer selbst dauerhaft eine Maske braucht und die Ausbreitung nicht sauber kontrollieren kann.
Dazu kommt ein zentraler Konter: Eine simple Filterung durch Masken macht die Macke deutlich weniger bedrohlich. Und weil der Nutzer zudem relativ leicht außer Gefecht gesetzt werden kann, reicht oft schon ein kleiner Treffer, um das Ganze zu stoppen.
Wieso ist Pop Off trotz Kreativität kein echter Gamechanger? Platz 5 belegt Pop Off von Minoru Mineta. Die klebrigen Kugeln aus seiner Kopfhaut sind vielseitig einsetzbar, etwa um Gegner zu binden, Wege zu blockieren oder sich selbst Mobilität zu verschaffen. Der Haken: Das Ganze ist stark limitiert, weil die Produktion körperlich spürbar belastet.
Je mehr er abreißt, desto mehr leidet seine Kopfhaut, bis hin zu Blutungen. In längeren Kämpfen oder gegen erfahrene Gegner wird aus der Idee deshalb schnell ein Risiko, statt ein Vorteil zu sein.
Platz 4 bis 2 im Useless-Ranking
Wie hilft Telescopic im Kampf wirklich weiter? Platz 4 geht an Telescopic, die Macke von Turtle Neck. Sie erlaubt es, Körperteile in den eigenen Körper einzuziehen, ähnlich wie eine Schildkröte. Das kann in einzelnen Momenten zum Ausweichen taugen oder für einen Überraschungseffekt sorgen.
In der Summe bleibt der Nutzen aber begrenzt: Es entsteht weder eine besondere Angriffsmöglichkeit, noch verändert es die Kampfdynamik dauerhaft. Wenn der Überraschungsmoment verpufft, wirkt die Macke vor allem wie ein kurioser Gag mit wenig Substanz.
Warum gilt Quirk Bestowal allein als völlig wirkungslos? Platz 3 nimmt Quirk Bestowal ein, die ursprüngliche Macke von Joichi Shigaraki, dem ersten Träger von One For All. Für sich genommen konnte diese Fähigkeit lediglich übertragen werden, ohne dem nächsten Nutzer einen greifbaren Effekt zu geben.
Erst durch die Kombination mit einer zusätzlichen Kraft, die Stärke speichert, entstand das, was Fans heute als One For All kennen. In ihrer Solo-Form ist Quirk Bestowal damit ein Extrembeispiel: Eine Macke, die ohne Partnerfähigkeit praktisch keinen Nutzen liefert.
Weshalb ist Sliding Quirk eher Transportgimmick als Superkraft? Platz 2 belegt die Sliding Quirk von Slidin Go. Sie erlaubt es, über Oberflächen zu gleiten und so Distanzen schnell zurückzulegen. Als Bewegungsoption klingt das spaßig und kann beim Reisen helfen.
Im Heldenalltag, in dem Kämpfe über Kontrolle, Explosivkraft, Reichweite und Taktik entschieden werden, bleibt es jedoch bei Mobilität ohne echten Zusatznutzen. Gegen viele Gegner ist das Gleiten allein schlicht zu wenig.
Platz 1 und die Debatte um unterschätzte Macken
Warum steht Mushroom trotz gefährlichem Potenzial ganz oben? Den Spitzenplatz der Liste belegt Mushroom von Kinoko. Die Macke kann Sporen verbreiten und Pilze wachsen lassen, theoretisch sogar so, dass Erstickung möglich wird. Das klingt nach einer ernsthaften Bedrohung, ist aber an Bedingungen geknüpft.
Der Aufbau dauert vergleichsweise lange, und die Umgebung muss mitspielen, damit sich die Sporen optimal ausbreiten. Kommt das Timing nicht hin, ist die Fähigkeit im direkten Schlagabtausch schwer durchzusetzen. Selbst wenn sie funktioniert, lässt sie sich zudem überraschend gut kontern, was sie im Gesamtbild sehr unterwältigend wirken lässt.
My Hero Academia kannst du in Deutschland weiterhin unter anderem bei Crunchyroll streamen. Gerade mit Blick auf die vielen unterschiedlichen Macken zeigt das Ranking schön, wie stark Kontext, Training und Matchups darüber entscheiden, ob eine Fähigkeit wirklich glänzt oder nur auf dem Papier cool klingt.
Welche dieser sieben Macken findest du wirklich nutzlos und welche wird deiner Meinung nach unterschätzt? Schreib es gern in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime My Hero Academia in Deutschland schauen? Aktuell ist My Hero Academia in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll verfügbar; einzelne Staffeln und Episoden können je nach Verfügbarkeit außerdem über Prime Video (zum Kaufen/Leihen oder via Channels) abrufbar sein. Viel Spaß beim Streamen und auf zur nächsten Heldentat!



