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My Hero Academia – Sieben Figuren, die Fans laut Debatte das Seherlebnis stören

In der Community von My Hero Academia sorgt aktuell eine neue Debatte für ordentlich Zündstoff: Ein aktueller Beitrag listet sieben Figuren auf, die für manche Fans das Seherlebnis nachhaltig beschädigt haben sollen. Gemeint sind nicht zwingend schwach geschriebene Charaktere, sondern Rollen, die als zu toxisch, enttäuschend eingesetzt oder als unnötige Störfaktoren empfunden werden. Die Auswahl reicht von Klassenkameraden aus der 1-A bis hin zu wichtigen Kräften aus dem späteren Storyverlauf.

Spannend ist dabei vor allem der Blickwinkel: Selbst wenn einzelne Figuren starke Momente bekommen, bleibt bei einem Teil des Publikums das Gefühl, dass bestimmte Entscheidungen zu viel kaputtgemacht haben. Im Fokus stehen diesmal Minoru Mineta, Yuga Aoyama, Neito Monoma, Re-Destro, Endeavor, Star and Stripe und Katsuki Bakugo.

Minoru Mineta als Reizfigur der 1-A

Warum polarisiert Minoru Mineta so stark? Minoru Mineta wird erneut als der Kandidat genannt, bei dem viele Fans am schnellsten sagen: Der hat mir die Serie verdorben. Der Grund ist sein aufdringliches Verhalten, das klar in die Schublade des Mega-Perverts fällt, eine alte Shonen-Schablone, die heute deutlich weniger toleriert wird als früher.

Die Diskussion wird zusätzlich befeuert, weil die Serie sein Verhalten zwar immer wieder kommentiert und andere Figuren ihn zurechtweisen, aber seine Präsenz als Running Gag trotzdem bleibt. Auch wenn Mineta später mit clevereren Einsätzen seiner Fähigkeit und einzelnen ernsteren Momenten punkten darf, empfinden manche Zuschauer das als zu wenig, zu spät.

Unterm Strich steht hier nicht die Frage, ob Mineta als Kämpfer nützlich sein kann, sondern ob sein Humor überhaupt noch zeitgemäß ist. Genau dieser Bruch im Ton gilt vielen als Störfaktor für die Klassendynamik.

Der Verräter-Plot rund um Yuga Aoyama

Welche Kritik gibt es am Verräter-Twist? Früh in My Hero Academia wurde das Thema eines Verräters an der U.A. angeteasert, wodurch eine klare Erwartungshaltung entstand: ein Schockmoment, der die Schule und die Klasse emotional zerreißt. Als schließlich Yuga Aoyama als Verräter enthüllt wird, fühlten sich einige Fans jedoch eher unterwältigt als getroffen.

In der Diskussion wird besonders hervorgehoben, dass Aoyama weniger als raffinierter Doppelagent wirkt, sondern eher als Figur, die durch Druck und Angst gesteuert wird. Für manche ist das zwar tragisch und menschlich, für andere wirkt es wie ein Twist, der lange aufgebaut wurde, am Ende aber kaum die versprochene Wucht entfaltet.

Damit bleibt Aoyamas Reveal für einen Teil des Publikums ein Beispiel dafür, wie ein großer Mystery-Faden am Ende eher wie ein funktionaler Plotknopf wirkt als wie ein großer dramaturgischer Treffer.

Neito Monoma und der Rivalitätshumor

Wieso stößt Neito Monoma vielen sauer auf? Rivalität zwischen den Klassen 1-A und 1-B gehört an der U.A. eigentlich dazu, und viele Figuren können diesen Konkurrenzkampf sportlich verkaufen. Neito Monoma wird hingegen als jemand beschrieben, der die Stimmung regelmäßig kippen lässt, weil seine Sticheleien nicht wie Neckerei wirken, sondern wie dauerhaftes Anstacheln.

Besonders auffällig: Seine Motivation bleibt für viele zu diffus. Es gibt das Gefühl, dass hinter seiner Aggressivität mehr steckt, aber die Serie liefert dazu nicht den einen Moment, der ihn wirklich erdet oder seine Haltung glaubwürdig einordnet.

Zusätzlich wird kritisiert, dass der Humor rund um seine Sprüche nicht zündet und dass er seine große Klappe nicht konstant mit Leistung untermauert. Das macht ihn für manche nicht zum lustigen Klassenclown, sondern zur unangenehmen Dauerprovokation.

Re-Destro und das verpasste Potenzial

Welche Erwartungen weckte Re-Destro im Schurken-Arc? Mit Re-Destro und der Meta Liberation Army wurde ein großer neuer Block eingeführt, der nach einer langfristigen Bedrohung aussah. Die Idee einer Bewegung, die die Gesellschaft rund um Macken grundsätzlich herausfordert, klang für viele nach einer echten Erweiterung der Welt und ihrer politischen Konflikte.

Der Frust setzt bei einigen Fans dann ein, weil Re-Destro nach seiner Niederlage gegen Tomura Shigaraki gefühlt sofort an Gewicht verliert. Statt als zentrale Gegenkraft oder langfristiger Strippenzieher in Erinnerung zu bleiben, wirkt er für Teile des Publikums wie eine Figur, die eingeführt wird, um Platz für den nächsten Schritt von Tomura zu machen.

Genau dieses Gefühl von verschenkter Bühne wird als Grund genannt, warum Re-Destro für manche nicht nur enttäuscht, sondern rückblickend sogar den Arc schwächer wirken lässt.

Endeavor und der Realitätsbruch im Heldenbild

Für wen ist Endeavor schwer zu ertragen? Endeavor ist einer der Charaktere, die in der Fanbase seit Jahren am stärksten spalten. Während einige seine Rolle als moralisch grauer Top-Held wichtig finden, weil sie das Heldenkonzept komplizierter macht, gibt es auch Zuschauer, denen seine Vergangenheit zu nah an realen Trauma-Themen ist.

Die Kritik ist dabei weniger: Endeavor sei schlecht geschrieben. Vielmehr geht es um die Wirkung. Für einen Teil des Publikums bricht er die Eskapismus-Komponente einer Superheldenserie, weil seine Familie und das, was die Todorokis erlebt haben, unangenehm real wirkt.

Gerade weil My Hero Academia oft Mut machen will, wird Endeavor von manchen als Figur wahrgenommen, die diese Power-Fantasy auf eine Weise erdet, die nicht jeder beim Anime-Abend sehen möchte.

Star and Stripe und die Diskussion ums Power-Scaling

Warum sorgt Star and Stripe für Kritik am Kräfteverhältnis? Star and Stripe wird als Figur beschrieben, die extrem stark eingeführt wird und damit sofort Erwartungen weckt: eine internationale Heldin, die den Konflikt auf ein neues Level hebt. Gleichzeitig sorgt ihre Fähigkeit New Order für Diskussionen, weil sie das Power-Scaling kurzfristig stark verschiebt.

Der Hauptkritikpunkt: Sie wird gehypt, bekommt einen großen Kampf, stirbt aber relativ schnell wieder. Für manche wirkt das wie ein Tease, weil sie als neue Hoffnung aufgebaut wird, nur um dann im Plot sehr zügig wieder entfernt zu werden.

Dass selbst All For One ihre Fähigkeit fürchtet, diese Bedrohung aber kurz darauf durch ihren Tod wieder verpufft, lässt einige Zuschauer mit dem Eindruck zurück, dass hier mehr Schockeffekt als nachhaltige Storyarbeit im Vordergrund stand.

Katsuki Bakugo und die Grenzen der Vergebung

Weshalb bleibt Katsuki Bakugo umstritten? Katsuki Bakugo gilt für viele Fans als einer der spannendsten Charaktere der Serie, für andere jedoch als der Punkt, an dem sie emotional aussteigen. Der Kern der Kritik: Sein Verhalten als mobbender, herabsetzender Rivale sitzt bei manchen so tief, dass spätere Entwicklungsschritte und selbst eine Entschuldigung nicht mehr reichen.

Zusätzlich wird in der Debatte angesprochen, dass die Serie Bakugos aggressiven Stil teilweise belohnt: Er bleibt erfolgreich, wird respektiert und rückt in der Heldenwelt weit nach oben. Wer seine frühe Grausamkeit als nicht ausreichend aufgearbeitet empfindet, sieht darin eine problematische Botschaft.

Und dann ist da noch ein Moment, der viele Zuschauer aus der Spannung gerissen hat: Bakugo entgeht dem Tod auf den letzten Drücker. Für manche zerstört das Stakes und lässt dramatische Spitzen rückwirkend weniger ernst wirken.

Die sieben umstrittenen Figuren im Überblick

Welche Charaktere werden konkret genannt? In der aktuellen Auswahl werden diese sieben Rollen als potenzielle Serien-Killer für einzelne Fans diskutiert:

  • Minoru Mineta
  • Yuga Aoyama
  • Neito Monoma
  • Re-Destro
  • Endeavor
  • Star and Stripe
  • Katsuki Bakugo

Wie siehst du das: Welche Figur hat dich in My Hero Academia am meisten genervt oder enttäuscht, und bei wem findest du die Kritik völlig überzogen? Schreib es gern in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime My Hero Academia in Deutschland schauen? Aktuell ist My Hero Academia in Deutschland in der Regel bei Crunchyroll im Streaming verfügbar; einzelne Staffeln und Folgen können zudem über Amazon Prime Video (je nach Verfügbarkeit als Streaming, Kauf oder Leihe) angeboten werden. Viel Spaß beim Streamen und ab ins nächste Helden-Training!

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