Mit dem Start von Boruto: Two Blue Vortex im August 2023 hat sich die Diskussion um die Darstellung von Naruto Uzumaki erneut entfacht. Viele Fans kritisieren, dass Masashi Kishimoto seinem einstigen Hauptcharakter in der Fortsetzung der Naruto-Saga nicht gerecht wird. Besonders in der Manga-Fortführung, die nach einer kurzen Pause auf die Ereignisse von Omnipotenz folgt, scheint Naruto zunehmend an Relevanz zu verlieren – sowohl narrativ als auch symbolisch.
Die ursprüngliche Boruto-Serie, die 2016 in der Weekly Shōnen Jump startete, war bereits ein umstrittenes Projekt. Während sie zwar neue Figuren und Konzepte wie Ninja-Technologie und die Ōtsutsuki-Bedrohung einführte, wurde Naruto zunehmend zum Nebencharakter degradiert. Fans, die mit ihm aufgewachsen sind, reagieren empfindlich auf jede Veränderung, die seinem Vermächtnis widerspricht.
Der Verfall eines Helden
Wie hat sich Narutos Rolle im Boruto-Universum verändert? Naruto, einst der strahlende Held der vierten großen Ninja-Welt, wurde in Boruto zum Verwaltungsbeamten degradiert. Als Hokage verbringt er seine Zeit hauptsächlich mit Büroarbeit, fernab der Action, für die ihn die Fans lieben. Diese Entwicklung wird von vielen als bewusste Strategie gesehen, um ihn aus dem eigentlichen Plot herauszuhalten.
Besonders schmerzhaft ist, dass Naruto mit der Zeit nicht nur seine aktive Rolle, sondern auch seine Kräfte verliert. Nachdem Kurama, das Neunschwänzige, stirbt, ist Naruto seiner wichtigsten Fähigkeit beraubt. Auch seine Verbindung zu den anderen Bijū, die ihn als Kind der Prophezeiung definierten, wird aufgelöst. Diese Entscheidungen haben bei der Fangemeinde für Entsetzen gesorgt.
Symbolischer Verlust von Bedeutung
Warum wirkt Narutos Traum vom Hokage heute entwertet? In der Originalserie war Hokage zu werden Narutos größtes Ziel. Es bedeutete, anerkannt zu werden, Verantwortung zu übernehmen und seine Freunde zu beschützen. In Boruto jedoch ist dieses Amt kaum mehr als ein narrativer Käfig. Naruto wird als überarbeitet, isoliert und passiv dargestellt – das Gegenteil seines früheren Selbst.
Fans erinnern sich an Zitate wie:
„Ich werde der größte Hokage, den es je gegeben hat!“ – Naruto Uzumaki
und
„Die ganze Welt ist mein Zuhause, jeder Einzelne gehört zu meiner Familie.“ – Naruto Uzumaki
Doch in Boruto scheint dieser Idealismus verblasst. Die einstige Symbolfigur für Hoffnung und Durchhaltewillen wird zum tragischen Relikt ihrer selbst.
Die Forderung nach Wiedergutmachung
Was erwarten die Fans vom weiteren Verlauf von Boruto? Mit Boruto: Two Blue Vortex besteht die leise Hoffnung, dass Kishimoto seinem einstigen Helden ein würdiges Comeback ermöglicht. Viele spekulieren, dass Naruto aus seiner Versiegelung zurückkehrt und mit neuer Entschlossenheit in die Geschehnisse eingreift.
Ein solches Szenario würde nicht nur Narutos Vermächtnis retten, sondern auch die emotionale Bindung der langjährigen Fans stärken. Auch wenn die Schäden nicht vollständig rückgängig zu machen sind, wünschen sich viele ein versöhnliches Ende für die Figur, die sie über zwei Jahrzehnte begleitet hat.
Ein Blick nach vorn
Wie geht es mit Boruto weiter? Die Veröffentlichung von Kapitel 30 von Boruto: Two Blue Vortex am 20. Januar 2026 markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung der Serie. Die Leser dürfen gespannt sein, ob Naruto wieder eine aktivere Rolle einnimmt – oder ob seine Geschichte endgültig vorbei ist.
Die Fangemeinde ist gespalten, doch eines ist sicher: Naruto Uzumaki ist mehr als nur ein Nebencharakter. Sein Schicksal bleibt ein zentrales Thema in der Debatte um die Qualität und Richtung der Boruto-Erzählung.
Was denkst du? Findest du, dass Naruto in Boruto ungerecht behandelt wurde? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!
Wo kann ich den Anime Boruto in Deutschland schauen? Du kannst Boruto: Naruto Next Generations in Deutschland aktuell bei Crunchyroll und Joyn streamen. Also, worauf wartest du noch? Hol dir dein Popcorn und tauche ein in die Welt von Boruto!



