Im Finale von One Piece zieht Eiichiro Oda die Schraube bei den mystischen Teufelsfrüchten noch einmal deutlich an. In den jüngsten Kapiteln wird offiziell ein neues Modell der Mensch-Mensch-Frucht vorbereitet, das nicht nur den Lore rund um die sogenannten Götter weiter ausbaut, sondern auch das Kräftegleichgewicht im kommenden Endkrieg verschieben könnte.
Nachdem die Enthüllung um Ruffys wahre Frucht bereits gezeigt hat, dass Zoan-Modelle weit über klassische Tierformen hinausgehen können, rückt jetzt ein weiterer göttlicher Name in den Mittelpunkt. Und der hat es vor allem auf ein Element abgesehen, das für Teufelsfrucht-Nutzer traditionell zum Albtraum wird: Wasser.
Ein neues Gott-Modell in der finalen Saga
Was ist die Mensch-Mensch-Frucht, Modell Zaza? In Kapitel 1182 wird ein neues Modell der Mensch-Mensch-Frucht als Möglichkeit im One Piece-Universum klar etabliert: Mensch-Mensch-Frucht, Modell Zaza. Dabei handelt es sich um eine göttlich aufgeladene Zoan-Variante, die den Namen eines Regengottes trägt und mit Gebeten für Regen in Verbindung gebracht wird.
Wichtig ist dabei, dass Oda das Thema nicht aus dem Nichts aufbaut. Schon früher fiel in der Geschichte sinngemäß eine Bitte an mehrere Gottheiten, darunter der Sonnengott, der Regengott, der Waldgott und der Erdgott. Mit Zaza wird diese alte Spur jetzt bezahlt und der Regengott bekommt ein konkretes Gesicht.
Gott der Sonne, Gott des Regens, Gott des Waldes, Gott der Erde, bitte nimm das Blut dieser Frau und rette unser Dorf vor dem Unglück.
Darum fürchten die Himmelsdrachen Zaza
Warum ist der Regengott für Mary Joa so bedrohlich? Kapitel 1182 macht deutlich, dass Zaza als Schreckgespenst bei den Himmelsdrachen einen besonderen Status hat. Der Kern dieser Angst ist simpel und gleichzeitig extrem passend zur Symbolik der Weltaristokraten: Sie leben über den Wolken und entziehen sich damit allem, was vom Himmel herunterkommt.
Tosender Regen und unkontrollierbare Fluten sind für eine Elite, die sich buchstäblich über der restlichen Welt positioniert, eine Art Naturgewalt, die sich nicht kaufen, befehlen oder wegignorieren lässt. Entsprechend wird Zaza als Monster der unteren Welt beschrieben, das Wasser von oben herab auf die Menschen prasseln lässt.
Wir wurden an einem Ort geboren, der so hoch liegt, dass er über allen Regenwolken ist. Wasser, das vom Himmel fällt? Das ist ein geheimnisvoller Schrecken. Nach den Leuten vom D und Nika war das das häufigste Schreckgespenst, vor dem man uns warnte: dass es in der unteren Welt ein Monster namens Regengott gibt, das Wasser auf deinen Kopf kippt.
Die Kräfte von Zaza und der erste Vorgeschmack in Elban
Welche Fähigkeiten bringt Zaza ins Spiel? Die bislang gezeigten Informationen zeichnen ein klares Bild: Zaza steht für gewaltige Regenmassen und Überflutungen. In Kapitel 1183 ist zu sehen, wie riesige Wassermengen auf das westliche Dorf in Elban niedergehen, das bereits zuvor unterzugehen drohte. Damit wird das Ausmaß der Bedrohung nicht nur behauptet, sondern in der Handlung direkt spürbar gemacht.
Besonders brisant: Das, was in Elban auftaucht, ist nicht zwingend das volle, echte Ausmaß des Regengottes, sondern eine herbeigerufene Erscheinung. Die Logik dahinter legt nahe, dass ein späterer echter Nutzer dieser Frucht das Potenzial noch deutlich steigern könnte, bis hin zu Fluten, die ganze Landstriche verschlingen.
Ich habe Mist gebaut! Ich habe das Falsche beschworen! Wovor ich Angst habe, das habe ich herbeigerufen. Ich war übermütig!
Zazas größter Trumpf gegen Teufelsfrucht-Nutzer
Wieso ist Zaza ein natürlicher Konter für fast alle Kräfte? Die Mensch-Mensch-Frucht, Modell Zaza wirkt wie ein gezielter Angriff auf die größte Grundschwäche fast aller Teufelsfrucht-Nutzer. Große Mengen Wasser bedeuten nicht nur Chaos auf dem Schlachtfeld, sie entziehen Betroffenen auch direkt Kraft. Entscheidend ist dabei nicht, ob es Meerwasser ist. Jede größere Ansammlung von Wasser zählt in diesem Kontext als Problem, sobald der Körper weit genug untergetaucht ist.
Genau hier wird Zaza zu einer Art Albtraum-Matchup: Wenn eine Fähigkeit das Terrain innerhalb kürzester Zeit fluten kann, dann wird aus fast jedem Kampf automatisch ein Überlebenskampf für Teufelsfrucht-Nutzer. Das kann im kommenden Endspiel sogar für Figuren relevant werden, die bislang als nahezu unangreifbar galten.
Wenn jemand eine Teufelsfrucht isst, wird diese Person vom Meer abgelehnt und kann nicht mehr schwimmen. Mit Meer sind auch Flüsse, Pools und Bäder gemeint, also alles, was Wasser sammelt. Wenn der Körper komplett untergetaucht ist, werden die Kräfte stark eingeschränkt. Ist es nur etwa die Hälfte, fällt der Effekt geringer aus.
Der offene Platz des zukünftigen Nutzers
Wer könnte die Mensch-Mensch-Frucht, Modell Zaza bekommen? Noch ist nicht enthüllt, wer diese Frucht tatsächlich essen wird oder ob sie derzeit überhaupt schon von jemandem genutzt wird. Gerade das macht den Setup so spannend: Oda platziert eine Waffe, die in der finalen Saga wie ein Schalter wirken kann, um ganze Fronten zu kippen.
Zusätzlich passt die Idee zum bekannten Muster der Zoan-Früchte, denen in der Geschichte immer wieder eine Art Eigenwillen zugeschrieben wird. Wenn Zaza wie andere besondere Zoan-Modelle seinen eigenen Weg sucht, könnte das Timing seines Auftauchens später umso verheerender werden, wenn der große Krieg bereits in vollem Gange ist.
Was haltet ihr von der neuen Mensch-Mensch-Frucht, Modell Zaza, und welche Figur würdet ihr als idealen Nutzer sehen? Schreibt eure Theorie gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime One Piece in Deutschland schauen? Aktuell ist One Piece in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll, Netflix und Amazon Prime Video verfügbar; je nach Staffel, Arc sowie Sprach- und Simulcast-Option kann das Angebot variieren. Viel Spaß beim Entern der nächsten Episode!


