Im finalen Abschnitt von One Piece schraubt Eiichiro Oda die Mythologie der Teufelskräfte noch einmal deutlich nach oben. Nach der Enthüllung, dass Ruffys wahre Fähigkeit die Hito Hito no Mi, Modell Nika ist, deutet die Manga-Handlung jetzt sehr klar an, dass nach Elban zwei weitere göttliche Varianten derselben Fruchtgattung eine Rolle spielen werden. Für Fans bedeutet das vor allem eines: Die lange als Legenden behandelten Gottheiten der Welt könnten bald als echte, handfeste Kräfte in der Story stehen.
Der entscheidende Punkt ist dabei nicht nur, dass es weitere mystische Zoan geben könnte, sondern dass Oda die Existenz dieser Gottheiten über Jahre hinweg bereits vorbereitet hat. Im aktuellen Verlauf sind nun gleich mehrere Puzzleteile so gesetzt, dass ein Reveal der nächsten Modelle wie der logische nächste Schritt wirkt.
Die neuen Hinweise auf weitere Gott-Modelle
Welche neuen Teufelskräfte stehen nach Elban im Raum? Im Zentrum stehen zwei potenzielle Neuzugänge: eine Hito Hito no Mi mit einem Waldgott-Modell und eine mit einem Erdgott-Modell. Beide würden zu einem alten Motiv passen, das im Manga bereits früh angedeutet wurde: der Glaube an mehrere Gottheiten, die mit Naturphänomenen und Elementen verbunden sind.
Diese Idee wurde in der Vergangenheit durch die spätere Entwicklung der Hito Hito no Mi immer relevanter. Angefangen bei der ursprünglichen Hito Hito no Mi, über Senghokus Buddha-Variante bis hin zu Nika hat Oda gezeigt, dass sich das Konzept nicht auf einen einzelnen Menschen-Typ beschränkt, sondern als Schublade für legendäre Gestalten und Mythen funktioniert.
Entscheidend ist dabei die Logik der mystischen Zoan: Mythen können in One Piece real werden, wenn eine Teufelsfrucht genau diesen Mythos verkörpert. Genau deshalb wirken Waldgott und Erdgott nicht wie random Theorie-Futter, sondern wie eine sehr konkrete Bühne, die Oda gerade aufbaut.
Die vier Gottheiten und das Muster dahinter
Welche Gottheiten sind in der Story bereits benannt? In der Manga-Vergangenheit wurden insgesamt vier Gottheiten im selben Atemzug erwähnt, die wie ein zusammenhängendes Set wirken. Dazu zählen:
- Sonnengott
- Regengott
- Waldgott
- Erdgott
Mit Nika ist der Sonnengott als Teufelsfrucht-Modell längst zur zentralen Säule der Endphase geworden. Und mit der jüngsten Elban-nahen Entwicklung ist auch der Regengott namentlich als reale Figur im One-Piece-Kosmos bestätigt worden, was die Tür automatisch für die verbleibenden zwei Gottheiten öffnet.
Gott der Sonne, Gott des Regens, Gott des Waldes, Gott der Erde, bitte nehmt das Blut dieser Frau und rettet unser Dorf vor der Katastrophe.
Wenn zwei von vier Gottheiten bereits konkret in der Gegenwart der Story verankert sind, liegt die Erwartung nahe, dass Oda das Set vollendet. Gerade im Finale, in dem Ideologien, Weltordnung und der große Krieg immer deutlicher in den Vordergrund rücken, wären weitere göttliche Zoan-Modelle ein extrem passendes erzählerisches Werkzeug.
Wer könnte Waldgott und Erdgott bekommen
Wer passt thematisch zu den möglichen neuen Früchten? Noch ist offen, welche Figuren die Kräfte am Ende tatsächlich besitzen oder ob die Früchte zunächst nur als begehrte Objekte auftauchen. Klar ist aber: Zoan-Früchte werden im Manga als Kräfte beschrieben, die eine Art eigenen Willen haben und nicht beliebig bei irgendwem landen müssen.
Es ist, als würde die Teufelsfrucht unserem Zugriff entkommen. Zoan-Früchte besitzen einen eigenen Willen, und diese hier trägt den Namen eines Gottes.
Genau das macht die Spekulation so spannend: Ein Waldgott-Modell könnte zu Charakteren passen, die mit Natur, Wachstum, Kontrolle über Pflanzen oder Schutz von Leben verbunden sind. Ein Erdgott-Modell würde thematisch eher nach Stabilität, Land, Kontinenten, Tektonik oder sogar dem Konzept von Heimat und Territorium klingen. Und weil One Piece im Finale immer stärker um Freiheit, Unterdrückung und die Zukunft der Welt kreist, wären beide Kräfte auch als Symbol sehr wirksam.
Dazu kommt: Wenn die letzte Saga tatsächlich auf eine Art Götter-Konflikt hinausläuft, würde ein Quartett aus Sonne, Regen, Wald und Erde fast schon wie eine mythische Gegengewichts-Formation wirken, die sich hervorragend für große Schlachten, Allianzen und Gegenspieler eignet.
Warum das für die letzte Saga so wichtig wird
Warum könnte One Piece auf einen Kampf der Gottheiten zusteuern? Mit Ruffys Nika-Form ist der Maßstab im Powerscaling und im Lore-Aufbau bereits auf göttliche Ebene gehoben. Parallel dazu werden weitere übergeordnete Figuren und Mächte immer stärker in diese Symbolik eingeordnet. Wenn nun nach Elban auch Waldgott und Erdgott als Hito Hito no Mi-Modelle dazukommen, wäre das nicht einfach ein Bonus, sondern ein klares Signal: Die Endphase will die alten Legenden der Welt als reale Kräfte auf die Bühne holen.
Gerade in Kombination mit dem angekündigten nächsten großen Reiseziel der Strohhutbande, das in Richtung der letzten Inseln der Grandline deutet, wirkt das Timing wie absichtliche Zuspitzung. Neue Gott-Modelle könnten dabei nicht nur Ruffys Rolle als Befreier spiegeln, sondern auch die Gegenseite mit passenden „göttlichen“ Kräften ausstatten.
Was meint ihr: Welche Figur sollte eurer Meinung nach die Hito Hito no Mi als Waldgott und welche als Erdgott bekommen, und würdet ihr lieber komplett neue Charaktere mit diesen Kräften sehen oder bekannte Namen? Schreibt es gern in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime One Piece in Deutschland schauen? Aktuell ist One Piece in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll und Netflix im Streaming verfügbar; einzelne Staffeln und Folgen können zudem je nach Verfügbarkeit über Amazon Prime Video (zum Kaufen/Leihen) abgerufen werden. Viel Spaß beim Entern der nächsten Streaming-Etappe!


