Eiichiro Odas One Piece nähert sich einem Meilenstein, der weit über die Manga-Bubble hinausreicht. Neue Schätzungen stellen die Reihe so nah an die bis heute wohl ikonischste Comic-Marke des Westens heran, dass ein historischer Wechsel an der Spitze plötzlich realistisch wirkt: One Piece könnte Supermans jahrzehntelang verteidigten Thron als meistverkaufte Comic-Reihe der Welt angreifen.
Während One Piece bereits seit Jahren als bestverkaufte Manga-Serie aller Zeiten gilt, rückt nun auch die Gesamtwertung über alle Comic-Formate in greifbare Nähe. Entscheidend ist dabei weniger ein einzelner Hype-Moment, sondern die schiere Konstanz, mit der Odas Werk seit Jahrzehnten neue Leserinnen und Leser gewinnt.
Der aktuelle Stand im Duell der Rekorde
Wie groß ist der Vorsprung von Superman noch? Für Superman werden die Verkäufe derzeit auf rund 600 Millionen Exemplare geschätzt. Damit steht die Marke, die seit 1938 existiert und über unzählige Reihen, Neuauflagen und kreative Teams hinweg erschienen ist, weiterhin an der Spitze.
One Piece wird im gleichen Zusammenhang aktuell bei etwa 580 Millionen Exemplaren verortet. Das bedeutet: Rein rechnerisch fehlt nicht mehr viel, um die Lücke zu schließen, und zwar in einer Größenordnung, die für One Piece nicht unrealistisch wirkt.
| Reihe | Geschätzte Verkäufe | Bemerkung |
|---|---|---|
| Superman | ca. 600 Millionen | Seit 1938, viele unterschiedliche Comic-Ausgaben |
| One Piece | ca. 580 Millionen | Aktuell 113 Bände, eine fortlaufende Hauptserie |
Warum One Piece so schnell aufholen könnte
Wie kann One Piece die fehlenden Millionen erreichen? In den neuen Zahlen wird davon ausgegangen, dass One Piece nur etwa 20 Millionen weitere Verkäufe benötigt, um Superman einzuholen. Und genau hier kommt die typische Stärke der Reihe ins Spiel: neue Bände sind weiterhin ein verlässlicher Verkaufsmotor.
Als grobe Orientierung wird häufig damit gerechnet, dass ein durchschnittlicher Band um die 2 Millionen Exemplare erreichen kann. Über diese Logik würde One Piece in der Größenordnung von etwa zehn weiteren Bänden rechnerisch an Superman vorbeiziehen. Da die finale Saga bereits läuft, aber das Ende noch nicht unmittelbar vor der Tür steht, bleibt dafür genügend Spielraum.
- Superman liegt bei rund 600 Millionen, One Piece bei rund 580 Millionen Exemplaren.
- Die Differenz von etwa 20 Millionen gilt als realistisch aufholbar.
- Bei ungefähr 2 Millionen Verkäufen pro Band entspräche das grob rund zehn weiteren Bänden.
- One Piece steht dabei erst bei 113 Bänden, während Superman über zahllose Editionen verfügt.
Ein Rekord mit Symbolkraft für Manga und Comics
Warum wäre ein Platzwechsel an der Spitze so besonders? Sollte One Piece Superman tatsächlich überholen, wäre das nicht nur eine weitere Trophäe für Eiichiro Oda, sondern ein Statement für die globale Dominanz von Manga im Jahr 2026. Bemerkenswert bleibt vor allem der Vergleich der Formate: One Piece nähert sich Supermans Größenordnung mit einer einzigen, klar fortlaufenden Hauptserie, statt mit unzähligen Neuinterpretationen über fast ein Jahrhundert.
Für Fans in Deutschland ist das auch ein spannender Moment, weil One Piece hier längst mehr ist als ein Klassiker. Manga-Starts, Nachdrucke, Sammelausgaben und das anhaltende Interesse am Anime halten das Franchise dauerhaft präsent und sorgen dafür, dass neue Generationen in Ruffys Abenteuer einsteigen.
Glaubt ihr, One Piece wird Superman tatsächlich überholen, oder bleibt der Klassiker aus dem Westen am Ende doch uneinholbar? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime One Piece in Deutschland schauen? Aktuell ist One Piece in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll, Netflix und Amazon Prime Video (teilweise zum Streamen oder als Kauf-/Leihangebot) verfügbar. Viel Spaß beim Entern der Grand Line!



