Die Manga-Reihe Boruto: Two Blue Vortex steckt derzeit in einer hitzigen Debatte, die viele Fans der Naruto-Nachfolgeserie beschäftigt: Das Powerscaling im aktuellen Storybogen scheint laut vielen Beobachtungen vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. In der neuesten Entwicklung des Manga sehen wir, wie selbst Nebencharaktere wie Chocho gegen Gegner kämpfen, die zuvor als beinahe gottgleiche Bedrohungen galten – und sie sogar besiegen.
Diese Entwicklung sorgt für reichlich Diskussionen, denn die Serie hatte sich bisher viel Mühe gegeben, Gegner wie die Shinju oder Otsutsuki als extrem übermächtige Wesen zu etablieren. Jetzt aber wirken diese Bedrohungen plötzlich weniger gefährlich – ein Bruch mit der etablierten Logik der Serie.
Die Rolle der Shinju in Boruto
Was macht die Shinju so mächtig? Die Shinju sind monströse Wesen, die durch die Macht der Zehnschwänzigen entstanden sind, erschaffen durch Code. Sie wurden in der Serie als noch mächtiger als die Otsutsuki dargestellt, was sie zu den bislang stärksten Bedrohungen der Ninja-Welt machte. Selbst Charaktere wie Code oder Boruto in seiner weiterentwickelten Form hatten große Schwierigkeiten, sich gegen sie zu behaupten.
Doch nun erleben wir in Kapitel 29 und 30 von Boruto: Two Blue Vortex, wie einfache Shinobi – und dabei nicht mal Kage-Niveau – sich gegen Shinju behaupten können. Besonders auffällig war der Kampf gegen Mamushi, einen Gegner mit der Fähigkeit, sich in dutzende gleich starke Klone zu teilen. Seine Klontechnik hat laut Story keinen Leistungsverlust, nur sein Intellekt sinkt mit jeder Teilung.
Chocho gegen Otsutsuki-Klone
Warum sorgt Chocho für Unverständnis? In einem der jüngsten Kapitel gelingt es Chocho Akimichi, einem Genin aus dem neuen Team 10, einen dieser Mamushi-Klone mit einer einfachen Körperexpansionstechnik zu besiegen. Das sorgt für Stirnrunzeln bei Fans, denn solche Techniken stammen noch aus der Anfangszeit von Naruto und gelten nicht als mächtig genug, um Otsutsuki-ähnliche Gegner zu besiegen.
Wenn solche Kämpfe ohne klare Erklärung stattfinden, wirkt das gesamte System hinter Stärke, Training und Entwicklung inkonsistent. Viele Fans empfinden dies als Bruch mit den etablierten Regeln des Naruto-Universums, das ursprünglich viel Wert auf nachvollziehbare Charakterentwicklung gelegt hat.
Die Kritik am aktuellen Writing
Welche Verantwortung trägt die Storyführung? Die Verantwortung für die aktuelle Richtung liegt bei Mikio Ikemoto und Masashi Kishimoto, der als Supervisor zurückgekehrt ist. Bereits mit Beginn von Boruto: Two Blue Vortex wurde die Tonalität ernster, der Fokus stärker auf Borutos persönliche Entwicklung als Einzelkämpfer gelegt.
Doch gerade diese Veränderung hätte eigentlich ein noch konsistenteres Powerscaling verlangt. Stattdessen erleben wir, wie Figuren wie Konohamaru oder selbst Araya und Yodo plötzlich mit Shinju mithalten – obwohl sie zuvor nicht einmal als Kage-würdig galten. Für viele Fans fühlt sich das wie eine willkürliche Machtvergabe an, die die Dramatik der Serie untergräbt.
Veröffentlichung und weitere Erwartungen
Wann erscheint das nächste Kapitel? Kapitel 30 von Boruto: Two Blue Vortex erscheint offiziell am 20. Januar 2026 um 15:00 Uhr (deutscher Zeit) und wird wie gewohnt kostenlos über die Apps von Manga Plus und Shonen Jump verfügbar sein. Viele Fans hoffen, dass dieses Kapitel entweder Klarheit bringt oder die jüngsten Entwicklungen besser einordnet.
Die Rückkehr von Naruto Uzumaki, der derzeit noch versiegelt ist, könnte eine Gelegenheit sein, das Kräfteverhältnis neu zu strukturieren und wieder kohärent aufzubauen. Auch Sasuke, der eine entscheidende Rolle in Borutos Training spielte, wird vermutlich bald wieder in den Fokus rücken.
Wie geht es weiter mit Boruto?
Ist das Powerscaling noch zu retten? Die große Frage, die sich viele stellen: Kann das kaputte Powerscaling in Boruto überhaupt noch sinnvoll repariert werden? Oder bleibt die Serie auf diesem inkonsistenten Kurs? Die Hoffnung vieler liegt in einer Rückbesinnung auf die Stärken des ursprünglichen Naruto-Mangas: Klare Machtverhältnisse, nachvollziehbare Entwicklung und emotionale Tiefe.
Fest steht: Die Diskussion rund um die Kräfteverhältnisse wird die Fan-Community auch 2026 weiterhin beschäftigen. Es bleibt spannend, wie Ikemoto und Kishimoto mit der wachsenden Kritik umgehen werden.
Was denkst du über das aktuelle Powerscaling in Boruto? Schreib es uns gerne in die Kommentare!
Wo kann ich den Anime Boruto in Deutschland schauen? Du kannst den Anime Boruto derzeit in Deutschland via Crunchyroll ansehen. Viel Spaß beim Streamen und tauche in die Welt von Boruto ein!



