In der One-Piece-Community wird wieder hitzig diskutiert, denn ein neues Ranking stellt die neun am besten geschriebenen Schurken der Serie in den Mittelpunkt. Dabei geht es weniger um reine Stärke, sondern um Auftreten, Motivation, Einfluss auf die Story und darum, wie sehr ein Antagonist die Strohhutbande und vor allem Monkey D. Ruffy wirklich herausfordert.
Auffällig: Die Auswahl spannt einen Bogen von frühen Arc-Klassikern bis zu Figuren aus dem aktuellen Endspiel der Handlung. Genau das macht die Liste spannend, weil sie zeigt, wie stark One Piece über die Jahre bei seinen Gegenspielern variiert hat, von charismatischen Unterweltbossen bis zu bedrohlichen Machtzentren hinter der Weltregierung.
Die vollständige Top 9 im Überblick
Welche Schurken sind laut Ranking die bestgeschriebenen? Die Liste umfasst neun Antagonisten, die durch besondere Inszenierung, markante Ideologien oder nachhaltige Story-Auswirkungen herausstechen. Enthalten sind sowohl Piraten als auch Vertreter der Marine und der Weltregierung.
Hier ist das Ranking in der im Beitrag genannten Reihenfolge, inklusive der wichtigsten Einordnungspunkte, die jeweils hervorgehoben werden:
- St. Jaygarcia Saturn: Gelobt wird vor allem sein enorm eindrucksvoller Einstand als Mitglied der Fünf Weisen, inklusive bedrohlicher Präsenz und der Wirkung auf Bartholomäus Bär und Juwelen-Bonney. Gleichzeitig wird betont, dass aufeinanderfolgende Fehlschläge seine Fan-Wahrnehmung geschwächt hätten, bevor seine Geschichte endet.
- Enel: Als seltenes Beispiel eines Schurken, der sein Ziel tatsächlich erreicht, bleibt Enel durch seinen Gottkomplex, seine Skrupellosigkeit und die Macht seiner Blitz-Frucht im Gedächtnis. Auch ohne tragische Hintergrundgeschichte reicht sein ikonisches Design und seine Überheblichkeit für einen festen Platz im Ranking.
- Sakazuki: Der Marine, bekannt für seine kompromisslose Absolute Gerechtigkeit, wird als effizienter Vollstrecker beschrieben, der für zentrale Tragödien der Geschichte mitverantwortlich ist. Seine Bereitschaft, Kollateralschäden in Kauf zu nehmen, unterstreicht die Kälte seines Weltbilds.
- Kaidou: Er wird weniger als komplexer Charakter gelesen, dafür als übermächtiges Hindernis, an dem Ruffy wachsen muss. Seine Fixierung auf Macht, Chaos und Zerstörung, gepaart mit dem Wunsch nach einem großen, legendären Abgang, sorgt laut Ranking für konstanten Druck in jeder Begegnung.
- Big Mom: Trotz bewusst überzeichneter Optik wird sie für ihre Mischung aus Horror und Tragik hervorgehoben. Besonders ihre harte Vergangenheit, die ihr eine normale Kindheit nahm, sowie ihre kreativen Fähigkeiten machen sie zu einer der unterhaltsamsten und zugleich verstörendsten Antagonistinnen der Serie.
- Crocodile: Dass er Ruffy gleich zweimal besiegt, wird als Statement für seine Gefährlichkeit gewertet. Außerdem punktet er mit dem langsam aufgebauten Spannungsbogen im Alabasta-Arc, seinem kriminellen Stil und der Art, wie seine Pläne Stück für Stück ans Licht kommen.
- Don Quichotte De Flamingo: Für viele Fans ein Dauerfavorit, hier besonders wegen sadistischer Ausstrahlung, traumatischer Vergangenheit und seiner Rolle als Strippenzieher der Unterwelt. Das Ranking betont seine Manipulationskunst und dass sein Sturz trotzdem emotional trifft.
- Imu: Die Figur wird als potenzieller Endgegner eingeordnet, weil viele Konflikte der Serie letztlich auf Imus Einfluss zurückzuführen seien. Entscheidend sind die geheime Kontrolle über die Weltregierung, offene Rätsel um das Verlorene Jahrhundert und das Gefühl, dass die Geschichte nun spürbar auf den Abschluss zusteuert.
- Blackbeard: Er gilt als einer der faszinierendsten Gegenspieler, auch weil er als Gegenpol zu Ruffy funktioniert. Hervorgehoben werden seine Entwicklung aus einfachen Anfängen, sein langfristiges Kalkül und die Spekulation, dass es ihm womöglich eher um den Leeren Thron als um den Titel König der Piraten geht.
Warum diese Auswahl gerade jetzt für Gesprächsstoff sorgt
Was macht einen One-Piece-Schurken gut geschrieben? Das Ranking setzt klar auf mehr als nur Kampfkraft. Bei Saturn etwa zählt die Inszenierung des ersten Auftritts und seine unmittelbare Bedrohung, bei Sakazuki die brutale Konsequenz seiner Ideologie, und bei Figuren wie Big Mom oder De Flamingo die Mischung aus Charakterzeichnung, Vergangenheit und Präsenz.
Spannend ist auch, wie unterschiedlich die Liste mit Komplexität umgeht: Kaidou wird explizit nicht als besonders tief angelegt beschrieben, funktioniert aber als monumentale Hürde für Ruffys Wachstum. Enel hingegen wirkt gerade durch seine übersteigerte Selbstwahrnehmung und sein selten erreichtes Endziel als aus dem Rahmen fallender Antagonist.
Endspiel-Stimmung durch Imu und Blackbeard
Welche Rolle spielen Imu und Blackbeard für das Finale von One Piece? Beide Namen stehen sinnbildlich dafür, dass One Piece längst in der Phase angekommen ist, in der die großen Machtstrukturen der Welt offen aufeinanderprallen. Imu wird als allgegenwärtiger Schatten über der Weltregierung gezeichnet, während Blackbeard als aktiver, opportunistischer Rivale mit eigenen Großambitionen gilt.
Für Fans in Deutschland ist gerade diese Kombination ein echter Diskussionsmotor: Wer wird am Ende das größere Problem für Ruffy, die unsichtbare Spitze der Weltordnung oder der Pirat, der Ruffys Traum auf seine eigene Art spiegeln und verdrehen kann?
Wie sieht eure persönliche Top-Liste der bestgeschriebenen One-Piece-Schurken aus, und wen hättet ihr unbedingt noch aufgenommen oder gestrichen? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime One Piece in Deutschland schauen? Aktuell ist One Piece in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll sowie bei Netflix im Streaming abrufbar; zudem sind ausgewählte Staffeln und Episoden auch über Amazon Prime Video (je nach Verfügbarkeit als Stream oder zum Kaufen/Leihen) zu finden. Dann heißt es nur noch: Segel setzen und ab aufs nächste Abenteuer!



