Zwölf Jahre nachdem Kakashi Hatake im Naruto-Manga sein letztes großes Kapitel als zentraler Mentor abgeschlossen hat, bekommt die Boruto-Ära nun immer klarer ihr eigenes Pendant: Sarada Uchiha. Mit der offiziellen Enthüllung ihrer Mangekyo-Sharingan-Fähigkeit und ihrer spürbar gereiften Rolle im aktuellen Handlungsstrang wird sie zunehmend als neue Leitfigur positioniert, die nicht nur kämpferisch, sondern auch charakterlich in Kakashis Fußstapfen tritt.
Besonders auffällig ist dabei, dass Boruto lange Zeit ohne eine echte Mentor-Figur auskam, die ähnlich ikonisch wirkt wie Kakashi als Leiter von Team 7. Genau diese Lücke schließt Sarada jetzt nicht als klassische Lehrerin, sondern als ruhiger, verantwortungsbewusster Fixpunkt ihrer Generation, der die Richtung vorgibt, wenn um sie herum Chaos ausbricht.
Saradas neue Rolle im Zentrum der Boruto-Generation
Warum gilt Sarada Uchiha jetzt als Kakashi-Nachfolgerin? Weil sich bei ihr mehrere Parallelen bündeln, die man in Boruto bislang so geschlossen kaum bei einer Figur gesehen hat. Wie Kakashi steht Sarada für einen kühlen Kopf in Extremsituationen, für Disziplin im Team und für eine Form von moralischer Stabilität, die in einer Story voller Eskalationen enorm wichtig ist.
Während Figuren wie Boruto und Kawaki häufig impulsiv handeln und Konflikte eher nach vorne treiben, wirkt Sarada in entscheidenden Momenten wie das Gegengewicht. Dieses Gefühl kennt man aus Naruto nur zu gut: Kakashi war oft derjenige, der den Überblick behielt, Gefahren früh erkannte und das Team trotz innerer Spannungen zusammenhielt.
Entscheidend ist auch der emotionale Unterbau. Kakashi war ein Ausnahmefall, weil er trotz Sharingan und später Mangekyo-Sharingan nie dem sprichwörtlichen Hass der Uchiha verfiel. Bei Sarada wird genau diese Linie fortgeführt: große Macht, aber keine Finsternis als Preis dafür.
Mangekyo-Sharingan: Ohirume als modernes Gegenstück zu Kamui
Welche Fähigkeit macht Saradas Mangekyo-Sharingan so besonders? Ihr Jutsu Ohirume, das im Kern als extrem offensiv ausgerichtete Raumkrümmungs-Kraft beschrieben wird. Sarada kann dabei bis zu vier schwarze Löcher erzeugen, deren Stärke und Größe sie kontrolliert, inklusive der Möglichkeit, Ziele selektiv zu verschonen oder gezielt zu erfassen.
Das erinnert in der praktischen Anwendung stark an Kakashis Kamui: Auch dort ging es um Raum und Verzerrung, um das Entfernen von Zielen aus dem direkten Kampfgeschehen und um eine Fähigkeit, die selbst Gegner auf höchstem Niveau in Bedrängnis brachte. Bei Sarada kommt statt eines Portals eine gnadenlose Gravitation zum Einsatz, die sogar extrem widerstandsfähige Gegner festsetzen kann.
Die Parallelen wirken nicht zufällig, denn beide Fähigkeiten stehen für ein ähnliches Prinzip: Eine einzelne, gut platzierte Aktion kann einen ganzen Kampf kippen. Damit wird Sarada nicht nur zur starken Kämpferin, sondern zu einer strategischen Schlüsselfigur, die wie Kakashi über Technik und Timing definiert ist, nicht nur über rohe Kraft.
| Figur | Dojutsu | Signatur-Fähigkeit | Kampfstil |
|---|---|---|---|
| Kakashi Hatake | Mangekyo-Sharingan | Kamui | Präzise, taktisch, kontrolliert |
| Sarada Uchiha | Mangekyo-Sharingan | Ohirume | Selektive Kontrolle, hoher Burst-Schaden |
Der Hokage-Weg: Saradas Ziel passt perfekt zur Symbolik
Wie wichtig ist Saradas Hokage-Traum für den Vergleich mit Kakashi? Extrem wichtig, denn hier wird aus einer reinen Power-Parallele ein echter Rollenwechsel. Kakashi war nach dem vierten großen Ninja-Krieg der sechste Hokage und damit nicht nur ein starker Ninja, sondern auch ein politischer und moralischer Anker für Konohagakure.
Sarada verfolgt seit Beginn konsequent den Traum, selbst Hokage zu werden, mit Naruto als Vorbild. In der aktuellen Situation, in der die Führung des Dorfes nicht einfach nur eine Ehre, sondern eine Dauerkrise ist, wirkt dieser Traum nicht naiv, sondern notwendig. Wenn Sarada diesen Weg tatsächlich zu Ende geht, hätte das zusätzlich historische Bedeutung: Sie wäre die erste Uchiha als Hokage von Konohagakure.
Passend dazu positioniert die Story Sarada als Figur, die Verantwortung nicht wegschiebt. Genau das war Kakashis größte Stärke als Erwachsener: Er hat nicht nach Ruhm gesucht, sondern Pflichten übernommen, wenn sie niemand sonst tragen konnte.
Und Kakashi selbst: Die Tür für ein spätes Comeback bleibt offen
Kommt Kakashi Hatake in Boruto noch einmal richtig zurück? Derzeit steht er nicht im Fokus, aber innerhalb der Serie wurde bereits angedeutet, dass für ihn später noch ein wichtiger Moment eingeplant sein könnte. Das macht die aktuelle Entwicklung umso spannender: Sarada füllt die Lücke nicht, weil Kakashi ersetzt werden muss, sondern weil die neue Generation endlich eine Figur braucht, die das Erbe weiterträgt.
Für Fans ist das auch emotional ein starkes Signal. Kakashi war für viele der Inbegriff des Mentor-Archetyps in Naruto, und Sarada wird nun zunehmend als die Person aufgebaut, die ähnliche Werte in eine andere Zeit übersetzt: weniger Unterricht am Trainingsplatz, mehr Führung in einer Welt, in der Bedrohungen und Loyalitäten ständig wechseln.
Wie seht ihr das: Ist Sarada Uchiha für euch wirklich die neue Kakashi-Figur der Boruto-Reihe, oder fehlt euch dafür noch ein entscheidender Moment? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
Wo kann ich den Anime Boruto in Deutschland schauen? Aktuell ist Boruto in Deutschland unter anderem bei Crunchyroll und Netflix verfügbar; je nach Staffel, Sprache (Deutsch/Japanisch) und Lizenzstand kann das Angebot variieren – am besten direkt im jeweiligen Katalog nachsehen. Viel Spaß beim Bingen!



