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Xenoverse 3 – Sorge um Super-Saiyajin, Verwandlung wohl nur auf Zeit

In Dragon Ball sind Verwandlungen mehr als nur ein hübscher Glow Effekt: Sie definieren seit Jahrzehnten Tempo, Drama und Power Scaling. Genau deshalb sorgt eine neue Änderung rund um Super-Saiyajin aktuell für reichlich Unmut in der Community.

Im Zentrum der Diskussion steht das jüngste Gameplay-Material zu Dragon Ball Xenoverse 3. Dort deutet alles darauf hin, dass Verwandlungen über das Awakening-System nicht mehr dauerhaft aktiv bleiben, sondern nach einer festen Zeit automatisch auslaufen. Für viele Fans ist das ein massiver Bruch mit einem Feature, das die Xenoverse-Reihe seit dem ersten Teil geprägt hat.

Die umstrittene Neuerung im Gameplay

Was ändert sich bei Super-Saiyajin in Dragon Ball Xenoverse 3? Laut dem gezeigten Material scheinen Formen wie Super-Saiyajin nur noch für eine begrenzte Dauer verfügbar zu sein, statt bis zum Ende des Kampfes aktiv zu bleiben. Besonders ins Auge fällt eine Szene, in der der neue Saiyajin-Protagonist von Xenoverse 3, offiziell J-Age genannt und in der Community oft John-1000, in eine Super-Saiyajin-Form geht und diese nach rund 60 Sekunden wieder verliert.

Die große Reibungsfläche: Viele Spieler verbinden Xenoverse gerade damit, ihre Wunschform zu aktivieren und dann den Rest des Fights im bevorzugten Zustand zu bestreiten. Ein Timer wirkt für diese Spielweise wie ein Rückschritt und könnte das Kampftempo stärker in Richtung Routine-Zyklen drücken: aktivieren, abwarten, neu aktivieren.

Offiziell gibt es bislang keine klare Einordnung, ob es sich wirklich um eine harte Zeitbegrenzung handelt oder vielleicht um eine Anzeige, die etwas anderes meint, etwa eine Art Countdown bis zur nächsten Stufe oder zur erneuten Aktivierung. Solange dazu kein Statement kommt, bleibt vor allem das Bild hängen: Super-Saiyajin nur noch auf Zeit.

Warum der Timer bei Fans so schlecht ankommt

Warum reagieren viele Fans so empfindlich auf diese Änderung? Xenoverse-Spieler haben sich über Jahre daran gewöhnt, dass Verwandlungen ein Ausdruck von Kontrolle und Freiheit sind: Wer die Form freischaltet und genug Ki-Management beherrscht, soll sie auch ausspielen dürfen. Ein fester Timer fühlt sich dagegen wie eine Einschränkung an, die nicht aus dem eigenen Können resultiert, sondern aus einer Systemregel.

Auch der Vergleich zur Vorlage spielt mit hinein. In Dragon Ball war es zwar früher ein Thema, dass frische Super-Saiyajin ihre Form nicht lange halten konnten. Mit Training und Erfahrung wurde das aber immer stabiler, gerade bei Figuren wie Son Goku. Wenn nun selbst sehr starke Charaktere spielmechanisch so behandelt werden, als wäre die Form grundsätzlich instabil, wirkt das für viele unpassend.

Entsprechend dreht sich die Diskussion weniger um neue Features oder hübschere Effekte, sondern fast ausschließlich um diesen Timer. Negative Änderungen ziehen eben die Aufmerksamkeit schneller auf sich als neutrale oder positive Neuerungen.

Neue Systeme sollen Kämpfe dynamischer machen

Welche neuen Features bringt Xenoverse 3 zusätzlich? Neben der Transformationsthematik zeigt das neue Material auch mehrere frische Mechaniken, mit denen sich das Kampfsystem weiterentwickeln soll. Im Fokus stehen dabei zwei Systeme, die Teamplay und Flexibilität deutlich ausbauen könnten:

  • Soul Assist: Spieler können zusätzliche Dragon Ball-Charaktere als Unterstützung in den Kampf rufen, zum Beispiel Vegeta oder Trunks.
  • Soul Switch: Für kurze Zeit übernimmt man direkt die Kontrolle über den Soul-Assist-Charakter und nutzt dessen eigenes Moveset.

Diese Ansätze klingen nach mehr taktischen Optionen, schnelleren Rollenwechseln und stärkeren Moment-to-Moment-Entscheidungen. Umso auffälliger ist, dass sie in den Diskussionen aktuell deutlich weniger Raum einnehmen als die Frage, ob Super-Saiyajin künftig nur noch ein kurzfristiger Buff ist.

Was Fans jetzt von Bandai Namco erwarten

Welche Lösungen wünschen sich Spieler für das Transformationssystem? Am häufigsten fällt ein Wunsch: ein Mastery-System oder eine ähnliche Progression, mit der man die Zeitbegrenzung schrittweise reduziert und am Ende wieder dauerhaft verwandelt bleiben kann. Das würde zwei Ziele verbinden: Balance für frühe Spielphasen und gleichzeitig die klassische Xenoverse-Freiheit für Endgame-Builds.

Mit dem angepeilten Release von Dragon Ball Xenoverse 3 im Jahr 2027 bleibt außerdem genügend Zeit, um Feedback aufzunehmen und Systeme nachzujustieren. Dass sich Community-Meinungen langfristig auswirken können, hat die Reihe mit späteren Anpassungen und Inhalten bereits gezeigt.

Wie seht ihr das: Würde euch ein Super-Saiyajin-Timer in Xenoverse 3 stören, oder findet ihr das als Balancing-Idee sogar spannend? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.

Wo kann ich den Anime Dragon Ball in Deutschland schauen? Aktuell ist Dragon Ball in Deutschland je nach Staffel und Fassung (Sub/Dub) bei gängigen Anbietern wie Crunchyroll sowie über digitale Kauf- und Leihtitel bei Amazon Prime Video (Store), Apple TV und Google TV verfügbar. Viel Spaß beim Streamen und ab ins nächste Abenteuer!

Luna N.

Ich schaue mehr Anime als gesund ist, kenne jeden Intro-Song auswendig und habe beim Zocken schneller die Tasten im Griff als mein eigener Schatten. Wenn ich nicht gerade mit einem Kaffee bewaffnet über neue Story-Ideen grübel, kämpfe ich mich durch Fantasy-Welten – entweder mit dem Controller oder dem Kugelschreiber. Meine größte Schwäche? Limited Editions und Charaktere mit tragischer Hintergrundgeschichte.

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